Forum: Panorama
Massaker in US-Synagoge: "Der dunkelste Tag in Pittsburghs Geschichte"
AFP

Elf Menschen wurden ermordet, "einfach nur wegen ihres Glaubens": Ermittler haben neue Erkenntnisse zum Massaker in einer Synagoge in Pittsburgh mitgeteilt. Der Bürgermeister richtete eine emotionale Botschaft an die Bürger.

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MatthiasPetersbach 29.10.2018, 09:31
100.

Zitat von toninotorino
Das Internet spielt bei diesen Tätern eine große Rolle. Das ist meine Meinung und kein Missbrauch des Themas.
Das Internet wird wohl bei allen künftigen Verbrechen, Kriegen und Auseinandersetzungen als Auslöser eine große Rolle spielen.

Bis man die dazugehörigen mitgelieferte Problematik der Radikalisierung (aka Verblödung) usw. erkennt und in den Griff bekommt (?) wird es noch lang dauern. Und "ob" ist auch noch ungewiss.

Aber das hat doch eher mit den Möglichkeiten der "sozialen" Netzwerke und der heutigen Möglichkeit, sich für jeden Hirnf*rz irgendwo Bestätigung und Gleichgesinnte zu holen zu tun als mit irgendwelchen Killerspielen.

Früher gabs genausoviele Id*ten - die wussten nur nichts voneinander. Und die sind im täglichen Leben von der Masse der eher Gemässigten in den Bahnen gehalten worden. Und sich ihrer Unwichtigkeit und Verrücktheit irgendwann mal bewusst geworden.

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ghdstz 29.10.2018, 10:19
101. Amokläufer, stumpfsinnige Ballerspiele und Pornos ...

Stumpfsinnige Ballerspiele und Pornos sollte man nicht überbewerten, sie gehören wohl zur Pubertätsphase männlicher Jugendlicher. Sie werden für die meisten im Lauf der Zeit weniger interessant, spätestens dann wenn sie erwachsen sind und feste Partnerschaften eingehen.

Bedenklich wird es nur, wenn Erwachsene in ihrer Entwicklung zurückbleiben und weiterhin in solchen Scheinwelten verharren. Interessant wäre es auch zu untersuchen, wieviele Amokläufer alleine leben und wenig Kontakte haben. Hier könnte es Parallelen geben, was natürlich durchaus nicht heißt das Einsame zwangläufig zu Amokläufern werden. Sie haben diesbezüglich nur ein etwas höheres Risiko - welches sich natürlich dramatisch potenziert wenn Waffen leicht verfügbar sind.

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NauMax 29.10.2018, 13:54
102.

Zitat von ghdstz
Stumpfsinnige Ballerspiele und Pornos sollte man nicht überbewerten, sie gehören wohl zur Pubertätsphase männlicher Jugendlicher. Sie werden für die meisten im Lauf der Zeit weniger interessant, spätestens dann wenn sie erwachsen sind und feste Partnerschaften eingehen. Bedenklich wird es nur, wenn Erwachsene in ihrer Entwicklung zurückbleiben und weiterhin in solchen Scheinwelten verharren. Interessant wäre es auch zu untersuchen, wieviele Amokläufer alleine leben und wenig Kontakte haben. Hier könnte es Parallelen geben, was natürlich durchaus nicht heißt das Einsame zwangläufig zu Amokläufern werden. Sie haben diesbezüglich nur ein etwas höheres Risiko - welches sich natürlich dramatisch potenziert wenn Waffen leicht verfügbar sind.
Betreibt nicht Jedermann auf seine Art in bestimmten Maßen Realitätsflucht? Ist nicht das Lesen eines Romans ebenso als Solche zu bewerten wie der Konsum von Videospielen? Von letzteren gibt es einige Meisterwerke, die in ihrer Erzählung durchaus den Meisterwerken traditioneller Literatur und auch mit Filmischen Erzählungen mithalten können. Das sind in den seltensten Fällen "klassische", rein Actionorientierte Ballerspiele - aber ebenso ist die Handlung dieser Spiele ebenso wie in Büchern und Filmen in den seltensten Fällen absolut gewaltfrei. Von all den Freundinnen, mit denen ich im Laufe meiner 25 Jahre zusammen war, haben nicht wenige selbst Videospiele gespielt. Bei einigen war das sogar die völlig routinemäßige Abendunterhaltung - und für die Gesundheit einer Beziehung gibt es nichts besseres als ein gemeinsames Hobby, welches beiden Spaß macht (also nicht von einer Seite aufgezwungen wurde). Die Korrelation zwischen Amokläufen und Videospielen ist nicht, dass Videospiele potenzielle Amokläufer hervorbringen, sondern dass sich potenzielle Amokläufer von diesen Spielen im besonderen Maße angezogen fühlen. Dennoch machen diese Spiele alleine weder gewalttätig noch führen Sie zu einer Abnahme kognitiver Fähigkeiten - eher im Gegenteil: Sie trainieren das Gehirn erwiesenermaßen, schnell und instinktiv richtige Entscheidungen zu treffen.

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Little_Nemo 29.10.2018, 15:18
103. Verständnis für Waffen

Zitat von obersterhofnarr
Das Recht auf Bewaffnung steht in den USA in der Verfassung und im Prinzip ist die dahinterstehende Idee auch nicht falsch, nämlich dem Bürger ein Stück weit VERANTWORTUNG für seine persönliche Sicherheit unabhängig vom Staat zu übergeben. Das Problem sind die Kriminellen, die diesen Vertrauensvorschuß des Staates mißbrauchen. Der Punkt ist, daß die US-Amerikaner ein völlig anderes Verständnis vom Verhältnis des Bürgers zum Staat haben. Im Gegensatz zu Europa und Deutschland im Speziellen ist der Staat nur der äußere Rahmen in dem sich der Bürger eigenverantwortlich entfalten darf und soll. Das geht auch soweit, daß man in den USA offenen Faschismus als freie Meinungsäußerung toleriert. Das ist zwar unverständlich für uns Deutsche aber gehört zur US-amerikanischen Folklore dazu. Und zwar genauso selbstverständlich wie fast alle individuellen Meinungen auch. Was aber total versagt sind Lobbygruppen wie die NRA und die Kirchen, die sich immer wegducken und nur von Gedanken, Gebeten und noch mehr Waffen fabulieren, statt klar das Mißbrauchsriskio und die Intoleranz zu thematisieren und dagegen anzugehen. Pfaffen und andere schwarze Krähen, die mit der Knarre in ihre Tempel gehen und predigen sind das letzte. Amerika wird bedroht, das ist völlig richtig von Pfaffen, Knarren und gesellschaftlichem Anachronismus.
Das Problem ist, dass der zweite Verfassungszusatz aus ganz anderen Zeiten stammt und eben nicht mehr zeitgemäß ist, weil er, wie man angesichts der Machterlangung Trumps feststellen muss, seinen ursprünglichen Zweck ganz offensichtlich nicht mehr zu erfüllen in der Lage ist. Nämlich die US-amerikanische Bevölkerung gegen die Machtergreifung antidemokratischer, verfassungsfeindlicher Kräfte zu sichern. Für die meisten amerikanischen Waffenbesitzer fällt ihr Waffenbesitz und -gebrauch hingegen eher unter "Pursuit of Happiness" - freilich jeweils für sich selbst. Denn sein Gegenüber wird man mit vorgehaltener Waffe kaum glücklich machen.

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Little_Nemo 29.10.2018, 19:54
104. Nur für den Kick, für den Augenblick?

Zitat von toninotorino
Warum nicht. Fragen Sie ihn. Wie jeder andere kann er doch seine Sicht mitteilen. Muss ja nicht jedem gefallen. Ich wiederhole mich, wenn ich rrippler etwas verteidige. Ich wundere mich eher darüber, warum einige Foristen die Rolle von bestimmten Gewaltclips, Gewaltspielen und sonstiges, was im Internet zugänglich ist, verharmlosen. Diesbezüglich kann ich auch die Frage stellen: Warum?
Dass hier jemand etwas verharmlost, ist Ihre Behauptung. Oder haben Sie Beweise dafür, dass Ballerspiele Menschen zu Amokläufern machen? Das würde mich wundern, denn ich spiele selbst gelegentlich Ballerspiele und laufe nur sehr sehr selten Amok. Was mich dazu verleiten könnte sind eher so Kommentare wie der Ihre und eher weniger Spiele.

Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass solche Spiele auf manche speziell konditionierte Menschen eine Art Trigger-Funktion in Bezug auf Gewalt haben können. Aber das können andere Dinge auch: Action-Filme, Alkohol, Kaffee, Medikamente, Donald Trump, eine Unterhaltung mit dem Nachbarn, mit der Ehefrau oder dem Ehemann, Kinderlärm, überhaupt Lärm, Gerüche, Stress, schlechte Verdauung, Schlafmangel u.v.m. Ganz individuell verschieden. Liegt das also an diesen Dingen? Wollen Sie alles verbieten, was irgendwen zum Ausrasten bringen könnte? Würde dann noch irgendwas übrig bleiben?

Manche Leute können ja bei solchen Spielen ganz hervorragend ihre Aggressionen abbauen. Wer weiß ob nicht mancher von denen Amok laufen würde, wenn er nicht spielen würde.

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ghdstz 29.10.2018, 19:56
105. Realitätsflucht ...

Zitat von NauMax
Betreibt nicht Jedermann auf seine Art in bestimmten Maßen Realitätsflucht? Ist nicht das Lesen eines Romans ebenso als Solche zu bewerten wie der Konsum von Videospielen? Von letzteren gibt es einige Meisterwerke, die in ihrer Erzählung durchaus den Meisterwerken traditioneller Literatur und auch mit Filmischen Erzählungen mithalten können. Das sind in den seltensten Fällen "klassische", rein Actionorientierte Ballerspiele ...
In der Tat gibt es auch einige gute Videospiele, die eine relativ anspruchsvolle Story sowie knifflige Rätsel beinhalten und die man fast schon als interaktiven Roman bezeichnen könnte. Ich erinnere mich beispielsweise gut an ein solches Spiel um die Figur des Indiana Jones, welches ich gerne mit meiner Tochter gespielt habe. Leider sind solche Spiele anscheinend eher selten. Später kaufte ich dann ein weiteres "Indiana Jones"-Spiel des gleichen Herstellers und war sehr enttäuscht - mittlerweile war man dort dem anscheinend vorherrschenden Markttrend gefolgt und hatte als Nachfolger einen stumpfsinnigen Ego-Shooter produziert.

Das ist nun nicht weiter schlimm, das hinausgeworfene Geld lässt sich verschmerzen. Gedanken sollte man sich aber um jene Erwachsenen machen welche nach solcher "Unterhaltung" süchtig sind. In den Anzeigen für solche Ballerspiele wird sogar damit geworben dass diese süchtig machen ...

Bei uns mag dies kaum weitere Auswirkungen haben weil man hierzulande nicht so leicht an Schusswaffen herankommt. In den USA sieht das ganz anders aus, da ist die Hemmschwelle viel geringer um aus dummen Gedanken blutige Realität werden zu lassen.

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Little_Nemo 29.10.2018, 22:10
106. Wenn dumme Gedanken blutige Realität werden

Zitat von ghdstz
In der Tat gibt es auch einige gute Videospiele, die eine relativ anspruchsvolle Story sowie knifflige Rätsel beinhalten und die man fast schon als interaktiven Roman bezeichnen könnte. Ich erinnere mich beispielsweise gut an ein solches Spiel um die Figur des Indiana Jones, welches ich gerne mit meiner Tochter gespielt habe. Leider sind solche Spiele anscheinend eher selten. Später kaufte ich dann ein weiteres "Indiana Jones"-Spiel des gleichen Herstellers und war sehr enttäuscht - mittlerweile war man dort dem anscheinend vorherrschenden Markttrend gefolgt und hatte als Nachfolger einen stumpfsinnigen Ego-Shooter produziert. Das ist nun nicht weiter schlimm, das hinausgeworfene Geld lässt sich verschmerzen. Gedanken sollte man sich aber um jene Erwachsenen machen welche nach solcher "Unterhaltung" süchtig sind. In den Anzeigen für solche Ballerspiele wird sogar damit geworben dass diese süchtig machen ... Bei uns mag dies kaum weitere Auswirkungen haben weil man hierzulande nicht so leicht an Schusswaffen herankommt. In den USA sieht das ganz anders aus, da ist die Hemmschwelle viel geringer um aus dummen Gedanken blutige Realität werden zu lassen.
Ihre Thesen zu vermeintlichen Wirkungen von Video-Spielen auf die menschliche Psyche in allen Ehren, aber es macht mich schon ein wenig fassungslos, dass wir hier, in diesem Zusammenhang , jetzt ernsthaft breit darüber diskutieren (aufgrund von was eigentlich?), anstatt über den Umstand, dass der Täter ein rechtsradikaler Rassist und Antisemit ist. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus sind nämlich unbezweifelbar und nachweislich wirklich Ursachen von Gewalt und Mord, waren es in der Geschichte schon sehr oft, wie wir wohl alle wissen, und werden es offenbar auch weiterhin sein. Das wollen wir doch nicht vergessen, wenn auch einige hier hartnäckig versuchen von diesen Tatsachen abzulenken.

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gibmichdiekirsche 30.10.2018, 05:05
107. Hüben und drüben

Zitat von Little_Nemo
Ihre Thesen zu vermeintlichen Wirkungen von Video-Spielen auf die menschliche Psyche in allen Ehren, aber es macht mich schon ein wenig fassungslos, dass wir hier, in diesem Zusammenhang , jetzt ernsthaft breit darüber diskutieren (aufgrund von was eigentlich?), anstatt über den Umstand, dass der Täter ein rechtsradikaler Rassist und Antisemit ist. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus sind nämlich unbezweifelbar und nachweislich wirklich Ursachen von Gewalt und Mord, waren es in der Geschichte schon sehr oft, wie wir wohl alle wissen, und werden es offenbar auch weiterhin sein. Das wollen wir doch nicht vergessen, wenn auch einige hier hartnäckig versuchen von diesen Tatsachen abzulenken.
Sie sprechen mir aus der Seele, vielen Dank dafür!
Wenn es irgendeine Lehre aus diesem scheußlichen Verbrechen für uns hierzulande gibt, dann die Frage, wie wir ähnlichen Extremisten hier widerstehen können und wie wir z.B. unsere permanent bedrohten jüdischen Landsleute besser schützen können.

Die Probleme der US-Waffengesetzgebung sowie die Frage nach der Relevanz von Video-Spielen auf die Psyche von Gewalttätern gehen schnurstracks am eigentlichen Thema vorbei, das lautet:
"Wie kriegen wir den zunehmenden Hass und die Gewaltbereitschaft unseren Gesellschaften hüben in Europa und drüben in Amerika (wenigstens einigermaßen) unter Kontrolle?"
Und machen wir uns nichts vor: Neben jüdischen Menschen und Einrichtungen sind aus Muslimen und ihre Einrichtungen hierzulande extrem bedroht.
Und wären und blieben es auch dann, wenn alle nur Solitaire-Spiele zockten.

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nic 30.10.2018, 08:08
108.

Zitat von rrippler
Wer seine virtuelle Karriere bereits im Vorschulalter mit Tablet und TV beginnt, landet später bei der Spiele- und Videosucht. Und da die Reize allmählich abstumpfen, braucht es immer stärkere Dosen, und das endet zwangsläufig bei Gewalt-Spielen und -Videos. Und wenn selbst das keinen Adrenalin-Schub mehr bringt, dann gibts nur noch die Realität. Und wie das endet, sieht man jetzt wieder in den USA bei dem Briefbomben-Versender und dem Massaker in der Synagoge in Pennsylvania. Ich bin überzeugt, daß das ganz liebe Kinder gewesen und gute Erwachsene geworden wären, wenn sie nicht von klein auf von den Eltern mit dem elektronischen Schnuller ruhig gestellt worden wären. Seltsamerweise sind Gewalt-Spiele mittlerweile salonfähig geworden, der SPIEGEL online bringt regelmäßig Kritiken von derlei Spielen - vielleicht nicht von den schlimmsten, aber der Damm ist schon mal gebrochen.
Die meisten "Amokläufe" werden von Menschen begangen, die unter Psychopharmaka stehen, warum sollte es hier anders sein?

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brehn 30.10.2018, 12:53
109. naja

Zitat von toninotorino
Ich wundere mich. Wirklich. Da ist doch nichts falsch dran, was rrippler schreibt. Es ist doch ein Aspekt, der zumindestens lohnt, darüber nachzudenken. Psychopharmaka mag auch eine Rolle spielen. Stress. Lärm. Sonstige Belastungen, wie ein Forist geschrieben hat. Stelle ich nicht infrage. Aber es muss doch erlaubt sein, zu hinterfragen, warum die Industrie diese Gewaltspiele - als e i n (1) Aspekt - entwickelt? Warum werden diese Spiele entwickelt? Welchen Sinn verfolgen sie? Wo ich teilweise stundenlang oder tage- und nächtelang virtuell Leute umbringe? Der 2. Aspekt, es kann doch nicht egal sein, wenn es im Bereich des Internets Websites gibt, die nichts anderes als Gewalttätigkeit, Hass, und Verschwörungstheorien übelster Sorte verbreiten und irgendwelchen Idioten ein Forum bieten und damit Kohle verdienen. Es kann doch nicht egal sein, wenn, wie geschehen, junge Menschen mit diesen Dingen versaut werden. Es kann doch nicht egal sein, wenn Menschen der Zugang zu Waffen so leicht gemacht wird, wie in einigen Ländern? Es kann nicht egal sein, wenn die Sprache der politischen Auseinandersetzung immer feindseliger wird. Denke ich. Antisemitismus fällt doch nicht wie ein Blatt vom Himmel und trifft dich durch Zufall auf der Stirn. Es gibt Zusammenhänge, die meiner Meinung nach nicht zu verharmosen sind. Es geht nicht um Verbote. Es geht um Hinterfragung und der Bereitschaft sich mit bestimmten Phänomenen auseinanderzusetzen und Schlüsse daraus zu ziehen.
Na sicher darf man das, grundsätzlich meine volle Zustimmung zu dem Großteil ihres Beitrages. Worauf sich der Vorposter aber konkret bezog, war ein Posting, welches mal wieder die irrige Annahme vertrat, das sogenannte Killer- bzw. Gewaltspiele auf PC oder Videospielplattformen ursächlich sind für Amokläufe. Mit diesem Phänomen wurde sich schon zahllose Male auseinandergesetzt und es wurde hinreichend gezeigt, dass Videospiele eben nicht ursächlich sind für das Begehen von Amokläufen. Der Schluss daraus ist, und auch das wurde zahllose Male festgestellt, dass die Ursachen für Amokläufe sehr viel vielschichtiger sind und beispielsweise mit der Weltanschauung, dem Umfeld und psychischen Krankheiten zu tun haben, meist in Kombination.
In diesem Zusammenhang hier wieder das Thema Videospiele auszugraben zeugt von einem gerüttet Maß an Ignoranz.

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