Forum: Panorama
Massenmord in Las Vegas: Das rätselhafte Leben des Stephen Paddock
AP

Warum schießt ein Rentner und Glücksspieler auf Hunderte Menschen? Die Ermittler versuchen, die Hintergründe der Tat von Las Vegas aufzuklären. Dabei kommen immer neue, widersprüchliche Details ans Licht.

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Visitor 03.10.2017, 10:28
100.

Liebe USA,
Lernt damit zu leben weil ihr es ja nicht anders wollt.
Gehirnwäsche vs. menschlichem Verstand.

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hyperlord 03.10.2017, 10:30
101. Hat die NRA vielleicht sogar Recht?

Viele - auch hier im Forum - prangern ja bereits die mutmaßliche Argumentation der NRA an, dass es weniger schlimm gewesen wäre, wenn Musiker und Publikum auch bewaffnet gewesen wären.
Das mag man zynisch finden, aber es ist ja ein Argument was in sich erstmal logisch ist. Verrückten mit Waffen kann man entweder dadurch begegnen, dass man Waffen stark reguliert oder in dem man den Nicht-Verrückten auch Waffen zugesteht.
Eine Eindämmung des Waffenbesitzes ist in den USA offenbar nicht realistisch umsetzbar - dazu ist die Lobby zu groß, der politische Wille zu klein und es sind auch schon einfach zuviele Waffen im Umlauf.
Damit bleibt noch Option 2, also bewaffnete Nicht-Verrückte. Geht man davon aus, dass es weniger Verrückte als Nicht-Verrückte gibt, dann erscheint das NRA Argument nicht so weltfremd.

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Liberalitärer 03.10.2017, 10:30
102. Vorbilder

Zitat von räbbi
Richtig, ein treffenderes Wort wäre hier vielleicht "Privatie". Irgendwie scheint er seine Millionen (ja, ernsthaft) gemacht zu haben...womit auch immer - er muß recht gut darin gewesen sein. Sie können Ihn aber auch ruhig in der Schublade "arbeitsscheuer Redneck" stecken lassen, dem tuts nichtmehr weh.
Bleiben wir bei der Wahrheit. Sein Vorbild ist bekannt.

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lostandfound 03.10.2017, 10:32
103. Ein Einzeltäter?

Ein Einzeltäter? Das kann nicht stimmen. Nach den bisher vorliegenden Berichten wurden 58 Personen getötet und 527 verletzt.
https://www.theguardian.com/us-news/2017/oct/02/las-vegas-shooting-what-we-know-so-far
Das alles soll in 20 Minuten geschehen sein. Rechnet man mit etwa 585 Treffern, muss durchschnittlich fast alle 2 Sekunden eine Person getroffen worden sein., und das aus über 340 m Entfernung (dort war die Bühne, die Besucher waren dahinter)
Das ist schlicht nicht möglich, wenn es nur ein Einzeltäter war. Und dann ist auch die Täterschaft des Verdächtigen sehr fraglich, auch wenn in seinem Zimmer angeblich 17 Waffen gefunden wurden, zumal ein Motiv nicht erkennbar ist.. Er kann auch erschossen und in den Raum gebracht worden sein.
Aber in den Medienberichten findet sich keinerlei Zweifel

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mwroer 03.10.2017, 10:34
104.

Zitat von Nur Meiner Einer
wenig Waffen in Privatbesitz hier = wenige Opfer, viele Waffen in Privatbesitz dort = viele Opfer. Man muss schon kräftig Schiesspulver geschnüffelt haben, um diesen klaren Zusammenhang zu ignorieren. Ansonsten kümmert sich die Evolution um die Realitätsverweigerer.
Der Anteil der Haushalte mit Waffen in der Schweiz ist nur unwesentlich geringer als in den USA. Der Anteil der Haushalte mit Gewehren - also die Möglichkeit gefahrlos aus der Entfernung zu töten - ist in der Schweiz um ein Vielfaches höher.

Der Zusammenhang zwischen der Menge an Waffen zur Menge an Opfern ist also ... wo genau? Denn bereinigt um die Selbstmorde, und das sind in der Schweis 90% alle Toten durch Schusswaffen, sieht es eigentlich so aus als würde es schlicht an den Menschen liegen und an den Lebensumständen.

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hessiejames 03.10.2017, 10:34
105. Es bleibt alles wie es ist

Auch viele Demokraten sind für ein lasches Waffengesetz. Nicht mal auf das verschärfen von Automatischen und halbautomatische Waffen kann man sich einigen.
Das man in abgelegenen Gebieten eine Waffe zu Hause hat kann ich noch nachvollziehen. In Ballungsgebieten und vor allem in Großstädten ist das ein Problem . Aber mit der Reform Waffen offen mitzuführen geht man eher den entgegengestzten Weg.
Aber das ist das Problem der Us Bürger. Auch wir führen mit der Verwandschaft drüben keine Diskussion. Da es nichts bringt, ja sie verstehen diese Argumente überhaupt nicht. Und was sie überhaupt nicht mögen ist eine Einmischung von aussen.
Zu dem Country Festival.
Hätten sie am Eingang eine Umfrage über schärferes Waffengesetz durchgeführt wurde das wohl mit über 90% negativ ausgefallen. Diese Besucher sind im deutschen Sinne überaus Konservativ .
Wie schrieb einmal ein Nachrichtenagentur, 70% der amerikanischen Countrysänger würden in Deutschland vom Verfassungschutz beobachtet werden.

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dasistnurmeinemeinung 03.10.2017, 10:34
106. Jeder ...

... der Waffen hortet, ist ein Extremist!

In den USA ist soviel Selbstverständliches verboten. Aber Waffen sind aufgrund der Pionierzeit erlaubt. Und sie sind auch noch stolz darauf, daß sie nicht friedlich besiedeln konnten. Verstehe das, wer will?

Mein Beileid gilt den Betroffenen.

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almiwo 03.10.2017, 10:36
107. @pfaffenwinkel

Nein, das war kein erweiterter Suizid, genauso wenig wie die Tat des German Wings Piloten, der das Flugzeug in den Alpen zum Absturz brachte. Bei einem erweiterten Suizid, tötet der Täter ausschließlich Menschen, die ihm nahe stehen, die er "liebt", um diese von der "schlechten" Welt zu erlösen (wer es nicht glaubt, nutze bitte eine Suchmaschine). Beide Taten sind m.E. schlicht Terrorakte, begangen von weißen, männlichen Christen.

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syracusa 03.10.2017, 10:37
108.

Zitat von kajoter
Aha, dann klären Sie mich doch bitte mal auf, inwiefern solche Geschehnisse ihre prinzipiellen Parallelen in der BRD finden.
Was den US-Amerikanern das Recht auf Schusswaffen bedeutet, ist für die Deutschen das Recht auf unbegrenzt schnelles Autofahren. Die USA nehmen, auch wenn sie gerade mal wieder über sich selbst jammern, solche Massaker als unvermeidliche Begleiterscheinung ihrer Kultur hin, wir nehmen die unnötigen Todesopfer durch rasende Autofahrer als Teil unserer Kultur hin.

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pefete 03.10.2017, 10:39
109. Wenn man

Zynisch wäre, könnte man sagen, es war das beste was der Waffenindustrie passieren konnte, denn die Kurse steigen...

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