Forum: Panorama
Mehr als zwei Jahre Haft: Brandenburger Briefträger hortete Päckchen in der Garage
DPA

Das Amtsgericht Potsdam hat einen Briefträger aus Brandenburg unter anderem wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verurteilt. Der 45-jährige war ohne Führerschein mit einem Postwagen unterwegs gewesen und hatte Päckchen mit Elektrogeräten für sich behalten.

hochst 27.11.2013, 17:27
1. schade

doof kann er nicht sein wenn er so lange davonkam. haette er seine energie statt in all den betrug in einen normalen job investiert, er waere sicher ein kreativer mitarbeiter oder unternehmer geworden. stattdessen dieser elendige betrug am arbeitgeber, dessen kunden und dem sozialstaat. unglaublich auch, dass die post nicht merkte wie in einem bezirk so viele sendungen verschwanden. sowas muss doch auffallen....

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swandue 27.11.2013, 17:44
2. Da muss erst der Vermieter Anzeige erstatten.

Wäre schön, wenn der Arbeitgeber Beschwerden nachginge und so draufkäme. Ceterum censeo (= im Übrigen meine ich): Die Zusteller anständig behandeln und bezahlen, um anständige Leute für diese Tätigkeit zu bekommen.

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Kimoya 27.11.2013, 19:55
3. Zu allem Überfluss..

Hat er die Werbeprospekte auch noch als Altpapier verkauft und sich so noch mehr Geld dazuverdient! Der Typ ist echt der Hammer.. komplett unverbesserlich, aber mehr als gewitzt und definitiv ein unschlagbares Schlitzohr! : D

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Stäffelesrutscher 27.11.2013, 20:02
4.

Zitat von swandue
Wäre schön, wenn der Arbeitgeber Beschwerden nachginge und so draufkäme. Ceterum censeo (= im Übrigen meine ich): Die Zusteller anständig behandeln und bezahlen, um anständige Leute für diese Tätigkeit zu bekommen.
Sie sagen es. Wenn man das hier liest:

»Ein Briefträger aus Brandenburg behielt rund 1300 Postsendungen anstatt sie auszuliefern. In seiner Garage stapelten sich unzählige Kisten, darunter Päckchen mit teuren Elektrogeräten.«

dann würde man doch gerne mal die sicherlich 1.000 bleichlautenden Antwortschreiben »… bedauerlicher Einzelfall, bla bla bla« lesen und den dafür Verantwortlichen gleich mit feuern.

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ask187 27.11.2013, 20:23
5. schon merkwürdig die Post in Brandenburg

Ich weiß das es bei der Post normalerweise üblich ist Leute nur einzustellen wenn sie ein sauberes Führungszeugnis vorlegen können. Auch werden Päckchen und Pakete schon bei der einlieferung elektronisch erfasst. Wieso also will niemand gemerkt haben das dort diese Sendungen nicht ausgeliefert worden sind ? Bei meinem Paketboten muss ich unterschreiben auf dem Display seines Handgerätes.
Ausserdem werden die Führerscheine Vierteljährig kontrolliert bei der Post !
Kann es sein, das der Artikel einfach schlecht recherchiert ist ? Oder der Autor einiges durcheinander gebracht hat ?
Oder ticken die Uhren in Brandenburg doch anders als im Rest der Republik ?
Auch wunder ich mich das der Kerl noch Hartz4 erschleichen konnte .... gut, ich hab da nicht so die ahnung, aber 400 Euro Jobs haben sie nicht in der Paketauslieferung bei der Post ...... lieber Auto, kann es sein, das der typ gar nicht für die Post direkt, sondern für einen Subunternehmer gearbeitet hat ?
Das würde dann vielleicht einiges erklären, denn wenn Unternehmen outsourcen und nur noch "Geiz ist geil" wichtig ist, dann wird auch nicht mehr hingeguggt wer die arbeit macht. Hauptsache billig !
Also, vielleicht einfach mal besser informieren vor dem schreiben ... oder bist du auch Subby ?

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SirWolfALot 27.11.2013, 21:23
6. @ask187

Von einer bekannten weiß ich, dass sowas bei der Post, bei den schwarzen Schafen, üblich ist, selber zu unterschreiben.
Und dann musst Du als "Empfänger", dem Verkäufer nachweisen, dass man das Paket nicht entgegen genommen hat, da man ja angeblich unterschrieben hat.

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Restharn 28.11.2013, 00:08
7. Ein Beruf mit Zukunft - Werbemüll-Entsorger

Also jemanden, der den ganzen Werbemüll entsorgt, könnten wir hier auch gebrauchen. Stattdessen muss ich immer diese Werbemüll-Auslieferer vergrämen, auch mal deren geklaute Einkaufswagen nebst Werbemüll konfiszieren, wenn Sie trotz Einwurfverbots nicht von ihrer Penetranz ablassen. Also wenn Sie aus dem Knast wieder raus sind, melden Sie sich doch bitte mal bei mir. Ich glaub, ich kann da was für Sie tun. Sie haben schliesslich einen neuen Dienstleister-Nischen-Beruf ins Leben gerufen.

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spon-1280943165745 28.11.2013, 00:55
8. Gute Behandlung

Zitat von swandue
Wäre schön, wenn der Arbeitgeber Beschwerden nachginge und so draufkäme. Ceterum censeo (= im Übrigen meine ich): Die Zusteller anständig behandeln und bezahlen, um anständige Leute für diese Tätigkeit zu bekommen.
Fakt ist das dies ein Fall ist der nichts mit der guter Behandlung der Angestellten zu tun hat. Gegen Straftaten dieser Art ist kein Unternehmen gefeit. Erstaunlich ist es aber das die Polizei ihn nicht früher erwischt hat. Und dann auch erst nach der Anzeige des Vermieters.Meines Erachtens wäre es ohne weiteres möglich gewesen bei einer derartigen Häufung von Nichtauslieferungen eine Hausdurchsuchung durch zuführen. Erstaunlich das man nicht in regelmäßigen Abständen nach der Fahrerlaubnis gefragt hat, auch wenn das nichts mit der Hauptstraftat zu tun hat. In diesem konkreten Fall, bei den einschlägigen Vorstrafen, kam aber nur eine Haftstrafe ohne Bewährung in Frage. Ob die ihn allerdings auf den Pfad der Tugend bringt, wage ich zu bezweifeln. Diesem Mann ist nicht zu helfen. Zum Schluß noch eine scherzhafte Anmerkung wegen des vertickens der Prospekte. In dem Fall hat er um eine saubere Umwelt verdient gemacht und verhindert das unsere Umwelt weiter vermüllt wird.

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grossnann 28.11.2013, 09:11
9. Effizient!

Ich hätte auch gerne einen Dienstleister, der meine Werbezettel schon vor Zustellung zurück in den Recycling-Kreislauf einspeist. Das erleichtert den Alltag doch spürbar...

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