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Messe im Berliner Olympiastadion: Papst ruft Gläubige zu Kirchentreue auf

"Wir halten gemeinsam stand gegen den Sturm" - Benedikt XVI. hat mehr als 60.000 Katholiken im Berliner Olympiastadion aufgerufen, trotz aller Missstände*in der Kirche zu bleiben. Zu strittigen Themen wie dem Zölibat und den Missbrauchsfällen äußerte sich der Papst nicht.

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Schroekel 22.09.2011, 21:36
1. Laientheater

Zitat von sysop
"Wir halten gemeinsam stand gegen den Sturm" - Benedikt XVI. hat mehr als 60.000 Katholiken im Berliner Olympiastadion aufgerufen, trotz aller Missstände*in der Kirche zu bleiben. Zu strittigen Themen wie dem Zölibat und den Missbrauchsfällen äußerte sich der Papst nicht.
Insgesamt ein lächerlicher, weltfremder, törichter Auftritt. Auf Kosten des Steuerzahlers sollte sich soetwas nicht wiederholen. Trennung von Kirche und Staat tut not.

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thepunisher75 22.09.2011, 21:42
2. Unglaublich, er stellt sich nicht seinen Kritikern...

Zitat von sysop
"Wir halten gemeinsam stand gegen den Sturm" - Benedikt XVI. hat mehr als 60.000 Katholiken im Berliner Olympiastadion aufgerufen, trotz aller Missstände*in der Kirche zu bleiben. Zu strittigen Themen wie dem Zölibat und den Missbrauchsfällen äußerte sich der Papst nicht.
..aber, auf Mittelalterlicher Manier, "ermahnt" er seine Gläubiger sie sollten besser in der Kirche bleiben. Was passiert denn sonst, werter Papst ?! Wir sind nicht mehr im Mittelalter, wo die Kirche Ungläubige auf den Scheiterhaufen verbannen kann. Aber ist ja schon bemerkt worden, das die RKK der Zeit hinterher hinkt.

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henderson2 22.09.2011, 21:53
3. Berlin

Religion ist Opium fürs Volk (nee, ist nicht von mir ).
Aber dem Volk scheint es ja zu gefallen.

Mich wundert nur, das das im dritten Jahrtausend immer noch so ist.

Hen.

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Berlinerin_2011 22.09.2011, 22:02
4. Hallo?!

Zitat von Schroekel
Insgesamt ein lächerlicher, weltfremder, törichter Auftritt.
Was für ein lächerlicher, weltfremder, törichter Kommentar. Das war eine Heilige Messe, zum mitschreiben: ein Gottesdienst!, kein Auftritt.

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caecilia_metella 22.09.2011, 22:11
5. Die Messe war beeindruckend

Sie ist immer wieder beeindruckend in der katholischen Kirche, so wie die Kirchen selbst.

Diese festliche Stimmung ist nicht alltäglich, und dem Liebsten, Besten, Treuesten, Erhabensten, was ein Mensch sind denken kann, einfach angemessen.

Ich denke, in dieser stressigen Zeit mit den vielen unterschiedlichen Interessen benötigen manche etwas mehr Zeit, um zu verstehen, dass etwas, das schon so lange existiert, gut sein könnte.

Klar, wenn ich Kirchennachrichten lese, wird mir manchmal auch übel, wenn ich denke: Oh Gott, ich kann lesen. DU vermutlich erst recht.
Aber das kann sich ja ändern.

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pauline-luise 22.09.2011, 22:14
6. Für den Frieden kämpfen

Zitat von sysop
"Wir halten gemeinsam stand gegen den Sturm" - Benedikt XVI. hat mehr als 60.000 Katholiken im Berliner Olympiastadion aufgerufen, trotz aller Missstände*in der Kirche zu bleiben. Zu strittigen Themen wie dem Zölibat und den Missbrauchsfällen äußerte sich der Papst nicht.
Das wäre heute die Aufgabe der Kirche.
Demut: das hat er im Parlament angemahnt.
Und darüber könnte man sich mal ein paar Gedanken machen.
Demut ist, wenn man Ehrfurcht hat vor der Natur, die größer ist als alles, was der Mensch erschaffen kann.
Auf dem Weg findet man die Demut vor Gott.
Und ebenso kann man Demut empfinden vor einem barmherzigen Gott.
Mit Demut die Welt betrachten, heißt, allem was Respekt verdient, Respekt.
Aber unsere Welt funktioniert ganz anders: wir leben in einer Welt, in der nur der Sieger zählt.
Zu dieser Welt ist Jesus genau der Gegensatz: Nächstenliebe, Jesus hat Tabus gebrochen: indem er sich mit Menschen außerhalb der Gesellschaft auseinandergesetzt hat.
Jesus hat ein Tabu gebrochen, indem er den Verbrecher (ein Zelot: das waren früher die Widerstandskämpfer) neben sich am Kreuz gleich mit ins Paradies genommen hat: eine eigenartige Geschichte: Jesus, der mit seiner Liebe, seiner Gewaltlosigkeit siegen wollte, ist genauso am Kreuz gescheitert wie der Zelot neben ihm, der mit Gewalt Befreiuung wollte.
Demütig sein heutzutage würde vielleicht bedeuten: anzuerkennen, daß das Leben, die Natur ein Geschenk ist, das man hüten muß und daß man nicht das Recht hat, aus Gier, Machtwahn, Egoismus, das Leben anderer Menschen/Länder durch Kriege zu zerstören.
Die ganze derzeitige deutsche Politik hat nichts von Demut. Es ist eine Politik, die andere Länder abstraft, sanktioniert, eine Politik der Manipulation.
Was würde Jesus dazu sagen?
Er würde wohl die Tische umwerfen.

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detektuv 22.09.2011, 22:25
7. Innehalten

Zitat von caecilia_metella
Sie ist immer wieder beeindruckend in der katholischen Kirche, so wie die Kirchen selbst. Diese festliche Stimmung ist nicht alltäglich, und dem Liebsten, Besten, Treuesten, Erhabensten, was ein Mensch sind denken kann, einfach angemessen. Ich denke, in dieser stressigen Zeit mit den vielen unterschiedlichen Interessen benötigen manche etwas mehr Zeit, um zu verstehen, dass etwas, das schon so lange existiert, gut sein könnte. Klar, wenn ich Kirchennachrichten lese, wird mir manchmal auch übel, wenn ich denke: Oh Gott, ich kann lesen. DU vermutlich erst recht. Aber das kann sich ja ändern.
das ist, was die Menschen in dieser hektischen benötigen.
Und das jeder auf seine Weise!
Toleranz!

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tostaman 22.09.2011, 22:25
8. Ein wenig mehr denken vor dem Reden ...

... würde manchem Kommentarschreiber gut zu Gesicht stehen. Hier werden so häufig die alten Klisches bemüht, nur um die Kirche in eine altertümliche Ecke zu drücken und ihr zu unterstellen, sie wäre nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht einfach mal ein wenig mit der Geschichte der Menschheit beschäftigen, dann mit der der Kirche - und legt man beides übereinander wird man schnell feststellen: Oh Gott, da ist ja auch viel Gutes passiert. Passiert übrigens heute noch. Vielleicht ein kleiner Denkanstoß: Wenn man sich die zehn Gebote ganz schlicht betrachtet - die findet man flott bei Google - dann stelle ich einfach mal in den Raum: Würde die Gesellschaft diese als Grundwerte nehmen, könnte so viel gar nicht schief laufen. Und ja, lieber Kritiker, die ihr gleich über mich herfallt, auch in der Kirche gibt es schwarze Schafe. Doch der größte Teil dessen, was sie in der Welt bewegt, hilft sehr vielen Menschen sehr viel weiter.

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Bärchen09 22.09.2011, 22:44
9. Na, da haben Sie das nicht verstanden

Zitat von henderson2
Religion ist Opium fürs Volk (nee, ist nicht von mir ). Aber dem Volk scheint es ja zu gefallen. Mich wundert nur, das das im dritten Jahrtausend immer noch so ist. Hen.
Ja, Religion ist Opium fürs Volk. Egal welche. Auch der Kommunismus ist eine Religion, sogar der Atheismus. Ich selbst brauche keine Religion, denn ich folge Jesus nach. Das ist das Ende jeder Religion. Und wenn ich auch nicht katholisch bin: was ist denn so falsch daran, wenn der Papst dazu aufruft, in der Kirche zu bleiben? Er hat niemanden bedroht, falls er das nicht tut. Er hat auch nichts versprochen, wenn man bleibt. Also, warum all diese doch kindischen Angriffe. Und der Vorwurf von Mittelalter usw. Im Mittelalter waren wohl eher die Gegendemonstranten, die sich selbst als Hexen bezeichneten. Ich dachte, da sind wir drüber.

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