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"Miete dir einen Bauch": Thailand verbietet Leihmutterschaft für Ausländer
DPA

Mit dem "Miete dir einen Bauch"-Tourismus soll Schluss sein: Das Parlament in Thailand hat Leihmutterschaften für Ausländer verboten. Allerdings könnte sich die Lage der betroffenen Frauen jetzt verschlechtern.

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Trondesson 20.02.2015, 08:04
1.

Hoffentlich werden andere Staaten diesem Beispiel folgen und dieser unsäglichen Praxis den Garaus machen.

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spon-facebook-10000283853 20.02.2015, 08:17
2.

Sind Thailänder jetzt Sklaven ihrer Regierung?

Ja, Politikern mag nicht gefallen, dass Menschen sich nach ihrem freien Willen auf die eine oder andere Weise verhalten - so ist es ja auch zur Kriminalisierung von Homosexualität oder "Mischehen" im 3. Reich gekommen - aber diese Dinge sind individuelle Entscheidungen.

Egal ob man es "gut" oder "böse" findet - Moral ist nicht kollektiv.

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blob123y 20.02.2015, 08:22
3. Laecherlich, die verbieten die offizell

und dahinter gehts ganz einfach weiter. Fuer die meisten Thailaender ist das Problem geloesst wenn die darueber gesprochen haben. Das kommt daher das es praktisch unmoeglich ist das Thai ueber ernsthafte Sachen ausserhalb der Familie sprechen. Die reden entweder gar nicht oder explodieren umsonst kommt "Amok" nicht aus dieser Gegend.

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fatherted98 20.02.2015, 08:27
4. Immerhin...

...ein weiterer richtiger Schritt. Thailands Militaer Regierung hat schon einiges an Richtigen Dingen auf den Weg gebracht...obwohl gerade von Deutschland kritisiert....das was zur Zeit in Thailand vorangeht, das haben die demkratisch gewaehlten KORRUPTEN Regierungen in 20 Jahren nicht geschafft...egal welche Partei an der Macht war. Dieses Gesetz ist eines von vielen Pluspunkten die den Weg in die richtige Richtung weisen.

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mcmercy 20.02.2015, 08:34
5.

Leihmutterschaft gehört generell verboten. Kinder sind keine Handelsware. Und Schwangerschaft keine Dienstleistung.

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dann22 20.02.2015, 08:49
6. Armut

Hauptsaechlich sind es australische Paare welche diesen Dienst in Anspruch nehmen. Es handelt sich trotzdem hierbei schaetzungenweise um einige wenige hundert faelle in den letzten Jahren. Hinzu kommt dass thailaendische Frauen welche sich fuer so etwas bereit erklaeren meistens finanziel sehr schlecht darstehen (hoch verschuldet, im Fall von Abby) und eben fuer diesen Dienst ein uepiges Honorar erhalten. Teilweise mehr als der durschnittliche Thailaender in vielen Jahren harter Arbeit in verdienen kann.

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strayboy 20.02.2015, 09:00
7. @fatherted98

Die Militaerregierung hat ueberhaupt nichts geleistet - sie ruiniert die Wirtschaft, schreckt Touristen ab, unterdrueckt die freie Meinungsaeusserung, schikaniert die Bevoelkerung ausserhalb Bangkoks und bekaempft Korruption nur beim politischen Gegner. Die thailaendische Armee ist inkompetent und die Generaele sind durch die Bank Multimillionaere - wer geht die haarstraeubende Korruption im Militaer an? Niemand.... Es ist abscheulich wie viele Auslaender sich in Thailand finden, die den Militaerputsch verteidigen und sich kein bisschen um die Rechte der Buerger ihres Gastlandes kuemmern.

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winki 20.02.2015, 09:21
8. Über vieles was in Thailand von Politikern ...

oder solchen die sich dafür halten in Gesetzen oder Verordnungen geregelt wird kann man nur den Kopf schütteln. Das ist mit dem Verbot der Leihmutterschaft und deren zu erwarteten Auswirkungen nicht anders. Ein besonderes unsinniges Beispiel ist die neuste Verordnung, dass am Strand von Phaton/Phuket keine Liegen aufgestellt werden dürfen, dass man dort nicht rauchen und nicht essen darf. Ob das denn Tourismus, eigentlich Thailands Haupteinnahmequelle, fördert darf bezweifelt werden.
Man muss aber auch einräumen, die derzeitige Militärregierung bemüht sich Ordnung in das Land zu bringen.

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Chaosfee 20.02.2015, 10:51
9. Verbote bringen gar nichts . . .

Das ist genauso wie mit der Prostitution. Es wird immer Kunden und Anbieter geben. Mit dem Verbot wird alles nur in ein unkontrollierbares dunkles Milieu verbannt, wo es keinen richtige Versorgung und keinen Rechtsschutz gibt.

Man sollte lieber das Geschäft mit der Leihmutterschaft strenger kontrollieren, feste Verträge aufsetzen und alles rechtlich und medizinisch absichern. Und auch die Paare prüfen, die eine Leihmutter engagieren wollen.

Es gibt genug Paare auf der Welt, die keinen eigenen Nachwuchs zur Welt bringen können. Warum sollte nicht eine Leihmutter einspringen, wenn sie sich bereit erklärt, für einen Betrag ihre Gebärmutter zur Verfügung zu stellen? Niemand wird dazu gezwungen, alles wird vertraglich festgehalten und offiziell geprüft, damit es zu keinen späteren Streitereien kommt.

Das wäre wesentlich sicherer und besser, als wenn nun alles irgendwo im schmuddeligen Hinterzimmer passiert.

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