Forum: Panorama
Millionen-Forderung nach Unfall: Im Namen der Tochter

Sarah T. wurde bei einem Unfall aus dem Auto geschleudert. Seither sitzt sie im Rollstuhl, kann weder essen noch sprechen. Ihr Anwalt fordert von der Versicherung 7,2 Millionen Euro Schadensersatz - eine Rekordsumme. Doch das*Landgericht Hamburg ließ nun durchblicken: Dazu wird es nicht kommen.

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the_dark_side 09.11.2010, 00:54
20. Die armen Versicherungen

was sind schon 7 Mio. fuer ein zerstoertes Leben?

In den USA gib es schon 1 Mio. wenn man sich aus Doofheit heissen Kaffee in den Schoss giesst. Bloed, dass McD jetzt da ueberall Warnhinweise auf die Kaffeebecher druckt, sonst koennte man grad nochmal abzocken :-)

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tylerdurdenvolland 09.11.2010, 00:57
21. ..

Zitat von ChildInTime
Warum wundert es mich nicht mehr, dass auf einen solchen Artikel nur Neidpostings folgen?
Die Frau scheint offensichtlich zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt gewesen zu sein und der Mann hat offensichtlich den Unfall verursacht.
Dass die Versicherung für die Pflegekosten aufkommen muss ist selbstverständlich, aber dass eine Familie wegen eines solchen Unglücks 7 Millionen statt einer Lebensrente abzocken will, das ist ungeheuerlich.
Das hat mit Neid nicht das Geringste zu tun. Aber wer halt immer das sieht was er sehen will, der kann natürlich nur Neid entdecken.

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fw116 09.11.2010, 01:04
22. nicht wirklich

Zitat von tritop
Als Ing. würde ich sagen: Wer ordnungsgemäß auf der Rückbank angeschnallt ist, wird nur aus dem PKW geschleudert wenn: A: Der Gurt reißt B: Die Gurtaufnahme bricht Wenn dies doch passieren .....
da kann ich nach 20 jahren dienst in der freiwilligen feuerwehr, die dazu an einer autobahn liegt, nur sagen:
entspricht nicht der realität...
ich habe selber zig leute gesehen , die trotz gurt auf der strasse oder sonstwo lagen... es gab sogar fälle, die mit sitz wie hingestellt auf der autobahn vorgefunden wurde.
man sah aber , dass gurt noch in seinem schloss war...
keiner wusste wieso und weshalb...

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MDen 09.11.2010, 01:07
23. Armes Deutschland

Zitat von mmueller60
Die Wandlung einer lebenslangen Rente in eine Einmalzahlung ist immer gefährlich. Zu groß ist die Versuchung, mit dem Gedanken "es ist ja genug da" ein großes Haus (durchaus für die Pflege der Tochter!) und weitere Güter anzuschaffen. Alles gut gemeint, aber Privatpersonen haben weder den wirtschaftlichen Überblick noch ausreichende pflegerische Erfahrung.
Typisch deutsch: Lass mal die Versicherung dich an ihre Hand nehmen und dann gibt's monatlich Taschengeld. - Mündige Bürger können selbst entscheiden, wie und wann sie ihr Geld ausgeben wollen. Nur muss man dann natürlich auch dafür persönlich aufkommen, wenn das Geld nicht für immer reicht. Erwachsene Menschen sollten das ja wohl können. Deshalb sollten die Betroffenen entscheiden können, wie sie das Geld bekommen wollen.

Zitat von tritop
Als Ing. würde ich sagen: Wer ordnungsgemäß auf der Rückbank angeschnallt ist, wird nur aus dem PKW geschleudert wenn: A: Der Gurt reißt B: Die Gurtaufnahme bricht Wenn dies doch passieren würde, (z.B. durch einen extremen Aufprall) müßten schwere, wenn nicht sogar tödliche Verletzungen durch den Gurt aufgetreten sein. Zudem war der Säugling in keiner Babyschale angeschnallt; wenn ich nicht einmal mein Kind sichere, denk ich an meine eigene Sicherheit, mit großer Wahrscheinlichkeit, auch nicht. Ich würde dieser Frau keine Gelder bewilligen.
Gut, dass solche Hobbyjuristen vor Gericht nicht zugelassen werden! Ich bin mir sicher, dass man sich keine Sorgen machen muss, die Generali würde hier locker von einer cleveren Mutter über den Tisch gezogen. Eher hört man ja sonst von Versicherungen, dass sie solche Verfahren in die Länge ziehen und alle Möglichkeiten des Mitverschulden herbeiziehen, um nicht zahlen zu müssen. Um Versicherungen muss man sich nun wirklich nicht sorgen.

Zitat von Marcel
Letzten Endes zahlt immer die Gemeinschaft der Versicherten - und nicht ein einzelner. Wenn die Klägerin (bzw. die Geschädigte) angeschnallt gewesen sein will, dann soll sie gefälligst den Hersteller verklagen des Fahrzeugs verklagen, in dem sie verunfallt ist. Wenn hier Gutachter zum Schluß kommen, daß dieser eine Mitschuld trägt, dann soll dieser zahlen... . Ach ja, 1,5 Millionen netto, dafür muß auch ich über 30 Jahre arbeiten und nicht der Allgemeinheit zur Last fallen. Sorry für diesen direkten Beitrag, aber ich kriege mich gerade so eben ein... .
Schon pervers, seine eigenen Möglichkeiten, Geld zu verdienen, gegen solch ein furchtbares Schicksal aufzurechnen, das eine ganze Familie erleiden muss. Und in diesem Zusammenhang noch von "nicht der Allgemeinheit zur Last fallen" zu schwafeln, ist echte Verhöhnung der Opfer.

So denken nur Menschen, die sich nie um andere kümmern, denn solche Hilfsbedürftigen gibt es überall, da muss man nicht lange suchen. Und wer einmal die Pflege eines Schwerkranken/-behinderten mitgemacht oder -erlebt hat, weiß, dass man auf alles Geld der Welt und sein eigenes verzichten würde, wenn man dafür den zu Pflegenden wieder gesund bekäme.

Aus solchen Foristen sprechen Neid, Geldgier und Gefühllosigkeit.

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leser008 09.11.2010, 04:19
24. Fernsehen macht dumm

Traurig sowas. Der Anwalt sollte wissen, dass sein Antrag völlig dem hiesigen Rechtsverständnis widerspricht. Wohl zuviel US Anwaltsserien geguckt.
Klägerin ist die geschädigte Frau, egal wie behindert sie nun ist. Das Geld ist weder für ihre Mutter, ggf ihren Mann, und schon garnicht für Anwalt gedacht. Evtl will der sich damit einen Ruf aufbauen.
Hier wird eine ggf kleinere Einmalzahlung, Rente und Übernahme von Behandlungskosten rauskommen.

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Demokrator2007 09.11.2010, 05:41
25. Versicherungen schützen nicht, sie verkaufen Schutz

Zitat von ChildInTime
Warum wundert es mich nicht mehr, dass auf einen solchen Artikel nur Neidpostings folgen?
Weil es viele ekelhafte Menschen gibt, die anderen nicht "das schwarze unter den Fingernägeln gönnen" und außerdem NULL AHNUNG von Pflegekosten bei Schwerstbehinderung haben. Steht zu vermuten das einige dieser Leute in einer anderen Zeit auch eine andere Lösung vorgeschlagen hätten.
Der Generali kann man indes keinen Vorwurf machen, Versicherungen sind keine caritativen Einrichtungen und sie versichern nicht um Schutz anzubieten, sondern sie bieten Schutz an um damit Geld zu verdienen, das sollte jedem Versicherungsnehmer klar sein.

http://www.generali-deutschland.de/i...cosmosdirekt_d

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anders_denker 09.11.2010, 07:37
26. 4300 Euro monatlich!

schon pervers oder. und oma schmitt ist einfach nur alt, im rollstuhl und wird für nen bruchteil gepflegt.

irgendwer will da abzocken - das ist ganz klar. schade das die versicherung schon einknickt.

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altruist 09.11.2010, 07:49
27. lächerliche summe

1,5 mio sind einfach lächerlich für eine junge,pflegebedürftige frau.die versicherungen müssen sich mal darauf einstellen mehr als in den tabellen genannten summen zu zahlen.
ich kenne einen fall,da ht der vater schon vor 25 jahren 2 mio DM erhalte für einen ähnlichen fall,aber mit der auflage,dass nicht publik zu machen.

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qype 09.11.2010, 07:52
28. Unverständlich

Es ist mir ein Rätsel, wie jemand von einem Autounfall und dem Rechtsstreit um die Entschädigung zu den Gehältern des ÖR kommt. Naja, die NEidgesellschaft.

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c.PAF 09.11.2010, 08:00
29.

Zitat von tritop
Als Ing. würde ich sagen: Wer ordnungsgemäß auf der Rückbank angeschnallt ist, wird nur aus dem PKW geschleudert wenn: A: Der Gurt reißt B: Die Gurtaufnahme bricht Wenn dies doch passieren würde, (z.B. durch einen extremen Aufprall) müßten schwere, wenn nicht sogar tödliche Verletzungen durch den Gurt aufgetreten sein.
Schön, daß wir hier so einen Fachmann haben :-)
Für die Versicherung geht es um richtig Kohle, und trotz eigener Gutachter schaffen die es nicht zu beweisen, daß die Frau nicht angeschnallt war. Da frage ich mich, warum die sich nicht einfach einen Ing. holen, der das offensichtlich aus der Ferne einwandfrei beurteilen kann?

Zitat von
Zudem war der Säugling in keiner Babyschale angeschnallt;
Inwiefern und für was ist das jetzt hier relevant? Was hat das mit den Verletzungen der Frau zu tun, um die es vor Gericht geht?

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