Forum: Panorama
Millionen-Forderung nach Unfall: Im Namen der Tochter

Sarah T. wurde bei einem Unfall aus dem Auto geschleudert. Seither sitzt sie im Rollstuhl, kann weder essen noch sprechen. Ihr Anwalt fordert von der Versicherung 7,2 Millionen Euro Schadensersatz - eine Rekordsumme. Doch das*Landgericht Hamburg ließ nun durchblicken: Dazu wird es nicht kommen.

Seite 6 von 8
445 09.11.2010, 11:03
50. xxx

Zitat von tylerdurdenvolland
Die Frau scheint offensichtlich zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt gewesen zu sein und der Mann hat offensichtlich den Unfall verursacht.
Für Sie ist das alles offensichtlich?
Sie sind ein Klugscheißer! Und wie die meisten Klugscheißer haben Sie keine Ahnung wovon Sie schreiben.
Als hätte ein Affe wild auf der Tastatur herumgehauen.

Wer der Unfallverursacher ist, geht aus dem Artikel nicht hervor. Aber Sie scheinen mehr zu wissen. Woher?
Dass die Geschädigte nicht angeschnallt war, geht auch nicht aus dem Artikel hervor. Woher wissen Sie das also?
Sind Sie vielleicht der Ehemann?
Zitat von tylerdurdenvolland
Dass die Versicherung für die Pflegekosten aufkommen muss ist selbstverständlich, aber dass eine Familie wegen eines solchen Unglücks 7 Millionen statt einer Lebensrente abzocken will, das ist ungeheuerlich. Das hat mit Neid nicht das Geringste zu tun. Aber wer halt immer das sieht was er sehen will, der kann natürlich nur Neid entdecken.
Welche Summe würden Sie denn für Ihre verunglückte Ehefrau veranschlagen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ChildInTime 09.11.2010, 11:18
51. Mir fällt kein Titel ein...

Zitat von tylerdurdenvolland
Die Frau scheint offensichtlich zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt gewesen zu sein und der Mann hat offensichtlich den Unfall verursacht. ...
Waren Sie dabei? Sind Sie Unfallsachverständiger? Sind Sie Hobbytelepath? Wenn nein: Wie kommen Sie dazu, Tatsachen vorauszusetzen, die noch nicht mal ein von der Versicherung beauftragter Sachverständiger vor Gericht nachweisen konnte?

Kein sehr überzeugender Beitrag...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Currywurst 09.11.2010, 11:19
52. .

Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
Sorry, aber ich habe kein Verständnis dafür auf Grund der bereits zugesicherten Einmalzahlung von 1,5 Mio € und aller folgenden Pflegekosten!!! Das ist mehr als Genug! Erst Recht bei der Tatsache des Eigenverschuldens. Natürlich ist ein Pflegefall kein Zuckerschlecken, aber bei aller Verhältnismäßigkeit, die Summe ist mehr als vielen anderen Pflegefällen in Deutschland zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass es kein Fremdverschulden, sondern Eigenverschulden der Klägerin war (Angeschnallt oder nicht ist hier irrelevant, als Ehefrau sollte man Einfluß auf seinen rasenden Ehemann nehmen können!). Wieviele Eltern verlieren jährlich ihre Kinder in Autounfällen durch Fremdverschulden und bekommen nichtmal die volle Beisetzung durch die Versicherung bezahlt? Das wirkt auf mich nach Profilierungssucht des Anwalts der eine mit den sicherlich schweren Aufgaben alleingelassene Mutter einspannt und ihre Naivität ausnutzt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Frau sollte glücklich über das bereits Zugesicherte sein, denn selbstverständlich ist eine solche Höhe nicht. Nach meinem schweren Verkehrsunfall (Fremdverschulden, so'n Depp fährt mit voller Geschwindigkeit in meine Seite, weil er sein "Vorfahrt beachten"-Zeichen beim Überqueren der Kreuzung übersieht), bei dem ich anschließend zwei Wochen nicht laufen konnte und dies dann erst wieder antrainieren musste, gabs zwar das Auto voll ersetzt, aber lediglich 500 € Schmerzensgeld. Lächerlich! Und ich bin dumm, denn anstatt aufs Geld zu schielen und mehr einzuklagen war ich einfach nur froh, mit so wenig Plessuren (schließlich kann ich jetzt wieder laufen) da raus zu kommen.
Ihr Name ist Programm.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
af1755 09.11.2010, 11:28
53. ..keinen Titel

Zitat von Copycatz
...Dafür hat die gute Frau soviel Kohle bekommen. Und auch zurecht. Denn Verbrennungen 2ten Grades durch kochend heißes bräunliches Wasser (sprich: Kaffee) im Genitalbereich sind wohl keine Lapalie.
Ach, Sie kochen ihren Kaffee mit kaltem Wasser?!?

Dass in USA der Kafee kochen heiß sein soll, ist sicher einem Märchenbuch entnommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
445 09.11.2010, 11:38
54. xxx

Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
Sorry, aber ich habe kein Verständnis dafür auf Grund der bereits zugesicherten Einmalzahlung von 1,5 Mio € und aller folgenden Pflegekosten!!! Das ist mehr als Genug! Erst Recht bei der Tatsache des Eigenverschuldens.
Sie träumen irgendetwas von Eigenverschulden! Aus dem Artikel geht das nicht hervor? Haben Sie seherische Kräfte, oder woher wissen Sie das?

Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
Natürlich ist ein Pflegefall kein Zuckerschlecken, aber bei aller Verhältnismäßigkeit, die Summe ist mehr als vielen anderen Pflegefällen in Deutschland zur Verfügung steht.
Und daran sollte sich die Versicherung halten?
Hoffen Sie bloß, dass Sie niemals ein Pflegefall werden!
Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
Hinzu kommt, dass es kein Fremdverschulden, sondern Eigenverschulden der Klägerin war (Angeschnallt oder nicht ist hier irrelevant, als Ehefrau sollte man Einfluß auf seinen rasenden Ehemann nehmen können!).
Also selbst wenn der Mann gerast wäre, kann man das wohl kaum der Ehefrau anlasten. In diesem Sinn von Eigenverschulden zu sprechen, halte ich für widerwärtig.
Davon abgesehen stand nirgendwo, dass der Mann gerast ist. Woher wissen Sie das also?
Ach so, Sie vermuten das!

Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
Wieviele Eltern verlieren jährlich ihre Kinder in Autounfällen durch Fremdverschulden und bekommen nichtmal die volle Beisetzung durch die Versicherung bezahlt?
Und Sie finden das anscheinend auch vollkommen richtig so.
Der Unterschied ist aber, dass diese Kinder irgendann ihr eigenes Geld verdienen können. Das kann diese Frau nicht mehr. Sie wird für den Rest ihres Lebens auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sein.
Man kann Gott nur danken, dass die arme Frau nicht auf Ihre Hilfe angewiesen ist.
Sie sind nämlich nicht gerade einfühlend.

Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
Das wirkt auf mich nach Profilierungssucht des Anwalts der eine mit den sicherlich schweren Aufgaben alleingelassene Mutter einspannt und ihre Naivität ausnutzt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Frau sollte glücklich über das bereits Zugesicherte sein, denn selbstverständlich ist eine solche Höhe nicht. Nach meinem schweren Verkehrsunfall (Fremdverschulden, so'n Depp fährt mit voller Geschwindigkeit in meine Seite, weil er sein "Vorfahrt beachten"-Zeichen beim Überqueren der Kreuzung übersieht), bei dem ich anschließend zwei Wochen nicht laufen konnte und dies dann erst wieder antrainieren musste, gabs zwar das Auto voll ersetzt, aber lediglich 500 € Schmerzensgeld. Lächerlich! Und ich bin dumm, denn anstatt aufs Geld zu schielen und mehr einzuklagen war ich einfach nur froh, mit so wenig Plessuren (schließlich kann ich jetzt wieder laufen) da raus zu kommen.
Ah, daher kommt Ihr Neid! Sie hätten auch gerne 1 Mio. dafür abkassiert. Hätten Sie nicht so rasen sollen, was?

Ihrem Nick machen Sie auf jeden Fall alle Ehre, Knalltüte!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anqueetus 09.11.2010, 12:23
55. 6 setzen

Zitat von DerBlicker
Versicherungen können gar nicht genug blechen, die wollen sich immer drücken, von mir aus sollte doch eine Null drangehängt werden, Versicherungen, die nicht sofort zahlen, sollten dicht gemacht werden.
Artikel bitte nochmal genau lesen, vorallen den teil was die versicherung bereits gezahlt hat......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
khaos 09.11.2010, 12:30
56. Um Gottes willen ..

was manche hier in so einen Artikel reininterpretieren ..
Jede Hellseher-Gilde würde hier fündig werden beim Rekrutieren von Vorzeigepersonal.

Was steht denn da eigentlich? Eine Versicherung bietet 1,5 Mille + Plegekosten. Von sich aus.
Wenn man Versicherungen in Dtschl. (anderswo hab ich keine Erfahrungen) aber mal live erlebt hat, weiss man, dass dort mit ganz spitzer Feder gerechnet wird. Dort wird nicht mehr gezahlt, als unbedingt - und zwar im extremsten Sinne diese Wortes - nötig ist.
Also kann man bei einem solchen Angebot schon mal davon ausgehen, dass das eine Summe ist, die nicht einmal die Versicherung selber für unterbietbar hält. Profitorientiert durchkalkuliert .. mit 100% Sicherheit!
Die Klägerseite soll damit zufrieden sein, ja? Die wären schön blöd ..
Sicher werden die keine 7 Mille bekommen, aber als Einstieg ist es doch ein guter Ansatz. Selbst wenn man sich dann irgendwo in der Mitte trifft, ist es doch deutlich mehr als das Mindestgebot der Versicherung.
Und dass man sich nicht auf eine lebenlange vertragliche Beziehung mit einer dieser Versicherungen einlassen will, verstehen auch nur die nicht, die glauben, Versicherungen sind altruistische Vereine, die nur ihre Beitragszahler beschützen wollen. Denkt mal ein bisschen nach ..

Nüchtern betrachtet, verhalten die sich völlig richtig, versuchen kann und muss man es und zwar im ureigensten Interesse der Tochter. Ob sie in Dtschl. damit durchkommen, ist eine ganz andere Frage. Daran glaube ich nicht wirklich.

Achja, an all die Experten, die quasi dabei waren: Irgendeine Schuldfrage stellt sich hier in keiner Weise. Das wurde schon längst und ganz offiziell abgehakt, also tut es hier auch ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kometenhafte_Knalltüte 09.11.2010, 12:30
57. titellos

nur ein Zitat von vielen hier:
Zitat von 445
Sie träumen irgendetwas von Eigenverschulden! Aus dem Artikel geht das nicht hervor? ... Woher wissen Sie das also? Ach so, Sie vermuten das!...
Tja, Lesen bildet. Sollten einige hier mal tun. Sowohl im Artikel als auch nur einen Klick entfernt (im Artikel verlinkt, für die Nixchecker-aber-sofort-Aufreger) kann man folgendes Lesen:
"...Ihr Ehemann wollte ... einem abbremsenden Lastwagen ausweichen ..."
"...Als Beifahrerin saß sie neben ihrem Ehemann im Auto, als sie gemeinsam verunglückten...Unfallverursacher soll der Ehemann der 23-Jährigen gewesen sein..."


Bei jedem Auffahrunfall ist stets der von hinten kommende Schuld, weil zu schnell! Und hier soll's auf einmal anders sein, weil er statt aufzufahren, ausgewichen ist?

Glaubt weiter an eure heile Welt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Elbfeger 09.11.2010, 12:53
58. Erst lesen, dann posten

Zitat von Lilienwurst
Hallo, richtig erkannt, dass man für 1,5 Mio 30 Jahre arbeiten muss. Das Unfallopfer kann aber nicht mehr arbeiten, deswegen muss die Versicherung doch zahlen. Allein die Pflegekosten werden 3 Mio verschlingen. Gruß
Deshalb sollen die Pflegekosten ja auch verrentet werden. Im Artikel steht doch eindeutig, dass es die 1,5 Mio PLUS lebenslange Verrentung der Pflegekosten angeboten wurden.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
camemberta 09.11.2010, 13:12
59. ...

Zitat von Kometenhafte_Knalltüte
nur ein Zitat von vielen hier: Tja, Lesen bildet. Sollten einige hier mal tun. Sowohl im Artikel als auch nur einen Klick entfernt (im Artikel verlinkt, für die Nixchecker-aber-sofort-Aufreger) kann man folgendes Lesen: "...Ihr Ehemann wollte ... einem abbremsenden Lastwagen ausweichen ..." "...Als Beifahrerin saß sie neben ihrem Ehemann im Auto, als sie gemeinsam verunglückten...Unfallverursacher soll der Ehemann der 23-Jährigen gewesen sein..." Bei jedem Auffahrunfall ist stets der von hinten kommende Schuld, weil zu schnell! Und hier soll's auf einmal anders sein, weil er statt aufzufahren, ausgewichen ist? Glaubt weiter an eure heile Welt!
OH Mann, Sie sind echt eine Knalltüte.

Nein, es ist nicht automatisch der Auffahrende schuld, sonder derjenige, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Verkehrsregeln verstößt.

Und das kann auch mal einer sein, der z.B. auf der Autobahn links rüberzieht und einen herannahenden Pkw übersieht, oder einer, der plötzlich bremst, weil er seinerseits nicht auf den Vordermann geachtet hat. Und der Auffahrende muss noch nicht mal gerast sein, um dabei zu sterben ...

Wie sind Sie denn eigentlich drauf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 8