Forum: Panorama
Millionenfund nach Transportpanne: Verschwundene Geldkoffer sind wieder da

Die Polizei suchte mit Hochdruck: Drei Geldkoffer mit einer Million Euro*waren in Unterfranken aus einem fahrenden Geldtransporter verschwunden. Nun sind die Behälter*wieder*aufgetaucht - ein Bundeswehrsoldat hatte sie mitgenommen*zu Hause aufbewahrt.

Seite 1 von 3
w.r.weiß 06.07.2011, 16:00
1. Man, man, man.....

Zitat von sysop
Die Polizei suchte mit Hochdruck: Drei Geldkoffer mit einer Million Euro*waren in Unterfranken aus einem fahrenden Geldtransporter verschwunden. Nun sind die Behälter*wieder*aufgetaucht - ein Bundeswehrsoldat hatte sie mitgenommen*zu Hause aufbewahrt.
...braver Schwejk, warum hmmmmmgrrrrmmmpf....
Na wenigstens gibt es 50.000 € Finderlohn, Glückwunsch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinmein 06.07.2011, 16:20
2. Dumm gelaufen

Zitat von w.r.weiß
...braver Schwejk, warum hmmmmmgrrrrmmmpf.... Na wenigstens gibt es 50.000 € Finderlohn, Glückwunsch!

Nee, nee, so läuft das nicht. Es handelt sich hier um den Versuch der Fundunterschlagung. Im Verhör wird der Finder gestehen, dass er eigentlich vorhatte, das Geld zu behalten, dann aber Angst vor Entdeckung bekam. Das gibt Knast mit Bewährung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Altesocke 06.07.2011, 16:44
3. Ein Schelm

Zitat von meinmein
Nee, nee, so läuft das nicht. Es handelt sich hier um den Versuch der Fundunterschlagung. Im Verhör wird der Finder gestehen, dass er eigentlich vorhatte, das Geld zu behalten, dann aber Angst vor Entdeckung bekam. Das gibt Knast mit Bewährung.
Na, ne, nicht doch, unterschlagen?
Bei dem anstrengendem Dienstplan hatte er keine Zeit direkt bei der Polizei vorbeizufahren. Und daher hatte er sie in seinen Privatwagen umgeladen und fast vergessen.
Und als ihm das wieder einfiel, fuhr er dann ganz schnell zur Polizei, um die doch noch abzugeben.

Finderlohn gibt es wohl wirklich nicht, 2 Tage ist etwas zu spaet!
Waeren aber auch keine 50.000 gewesen, sondern 'nur' ~30.500, wenn da denn wirklich nur ne Million in den 3 Koffern gewesen waere!

Mich wuerde interessieren, ob der Soldat dienstlich und rein zufaellig da lang fuhr.
Und ob er eventuell den einen oder anderen aus dem Transporter kannte!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andysorandy 06.07.2011, 16:48
4. Fundunterschlagung...

Zitat von meinmein
Nee, nee, so läuft das nicht. Es handelt sich hier um den Versuch der Fundunterschlagung. Im Verhör wird der Finder gestehen, dass er eigentlich vorhatte, das Geld zu behalten, dann aber Angst vor Entdeckung bekam. Das gibt Knast mit Bewährung.
Der Typ wird schön blöd sein, wenn er ein Geständnis ablegt.
Es gibt aber keine Straftat "Fundunterschlagung", nur die "normale" Unterschlagung, § 271 StGB.
Fraglich ist aber, ob er sich die Sache "rechtswidrig" zugeeignet hat und ob ihm ggf. Zueignungswille nachweisbar ist.
Vielleicht glaubt ihm ja jemand, dass er die Koffer eingesammelt hat und zurückgeben wollte = keine Zueignungsabsicht, keine Strafbarkeit.
Seinen Finderlohn wird er aber knicken können, das wäre zuviel des Guten, denke ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gnympf 06.07.2011, 16:50
5. .

Zitat von meinmein
Nee, nee, so läuft das nicht. Es handelt sich hier um den Versuch der Fundunterschlagung. Im Verhör wird der Finder gestehen, dass er eigentlich vorhatte, das Geld zu behalten, dann aber Angst vor Entdeckung bekam. Das gibt Knast mit Bewährung.
Tja, wie hoch ist die Karenzzeit? Ich kann jeden verstehen, der um sowas drei Tage lang drumrum läuft wie der Kater um die Butter, aber er hat´s letztendlich freiwillig herausgerückt bevor ihm jemand aufs Dach gestiegen ist. Daraus eine versuchte Fundunterschlagung zu machen, ist m.E. eine Sauerei. Da will wohl jemand Finderlohn einsparen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pandora0611 06.07.2011, 16:51
6. Neues aus Absurdistan

Zitat von sysop
Die Polizei suchte mit Hochdruck: Drei Geldkoffer mit einer Million Euro*waren in Unterfranken aus einem fahrenden Geldtransporter verschwunden. Nun sind die Behälter*wieder*aufgetaucht - ein Bundeswehrsoldat hatte sie mitgenommen*zu Hause aufbewahrt.
Wie können die Mitarbeiter nur so blöd sein, und die Tür des Geldtransporters nach dem Beladen nicht abschließen?
Das ist doch gängige Praxis!

Zitat von w.r.weiß
...braver Schwejk, warum hmmmmmgrrrrmmmpf.... Na wenigstens gibt es 50.000 € Finderlohn, Glückwunsch!
Die hätte er sich auch verdient, aber man wird das wieder umdeuten!!!

Zitat von meinmein
Nee, nee, so läuft das nicht. Es handelt sich hier um den Versuch der Fundunterschlagung. Im Verhör wird der Finder gestehen, dass er eigentlich vorhatte, das Geld zu behalten, dann aber Angst vor Entdeckung bekam. Das gibt Knast mit Bewährung.
Es handelt sich erst mal um die Dusseligkeit der Mitarbeiter des Geldtransporters.
Die sollen froh sien, das ein ehrlicher Mensch die Koffer abgegeben hat und ihn nicht als Schuldigen hinstellen.
Hätte es jemand anderes gefunden, wäre das Geld längst im Ausland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tankrad 06.07.2011, 17:00
7. --

Zitat von meinmein
Nee, nee, so läuft das nicht. Es handelt sich hier um den Versuch der Fundunterschlagung. Im Verhör wird der Finder gestehen, dass er eigentlich vorhatte, das Geld zu behalten, dann aber Angst vor Entdeckung bekam. Das gibt Knast mit Bewährung.
Was soll das, den Mann wegen Fundunterschlagung anzuzeigen? Er hat ihn doch freiwillig abgegeben und nur das zählt. Bei einer Million Euro würde wohl jeder hier erstmal überlegen. Wer was anderes behauptet, ist entweder reich genug, um darauf zu verzichten, oder macht sich selbst was vor.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andysorandy 06.07.2011, 17:03
8. Finderlohn m.E. verwirkt...

Also wenn man einen Großeinsatz der Polizei nicht beendet, indem man sich meldet und beim Arbeitgeber (Bundeswehr) ermittelt wird und man dann die Fundsache zurückgibt, sollte es keinen Finderlohn geben.
Der soll froh sein, dass er nicht Schadenersatz für den Großeinsatz leisten muss.
Deal: Kein Finderlohn, dafür keine weiteren Ermittlungen und kein Schadenersatz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
barlog 06.07.2011, 17:32
9. titel

Zitat von andysorandy
Also wenn man einen Großeinsatz der Polizei nicht beendet, indem man sich meldet und beim Arbeitgeber (Bundeswehr) ermittelt wird und man dann die Fundsache zurückgibt, sollte es keinen Finderlohn geben. Der soll froh sein, dass er nicht Schadenersatz für den Großeinsatz leisten muss. Deal: Kein Finderlohn, dafür keine weiteren Ermittlungen und kein Schadenersatz.
Schadenersatz - wie witzig !
Mir jedenfalls ist nicht zu Ohren gekommen, daß die Polizei Stunden vor dem Großeinsatz einen Bevölkerungsaufruf startete, daß ein paar Koffer voller Millionen in der Gegend herumlägen und wo man sie abgeben soll.
Abgesehen davon ist es denkbar, daß man aus allen möglichen Gründen eine paar gefundene, verschlossene Koffer nicht sofort öffnet und währenddessen bereits ein Polizeisucheinsatz beginnt.
Ich schätze, es wird wohl so gewesen sein, daß der wackere Soldat seinen schönen Fund tief im Spind versteckt hat und alsbald Spieß und Polizei erschienen und die Köfferchen dort wieder hinauszerrten . ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3