Forum: Panorama
Miss World Wahl : China will Kanadas Kandidatin nicht ins Land lassen
AP/dpa

Kanadas amtierende Miss World wurde an der Einreise nach China gehindert. Damit kann Anastasia Lin nicht an dem diesjährigen Schönheitswettbewerb teilnehmen. Grund dafür soll ihr Einsatz für mehr Menschenrechte in der Volksrepublik sein.

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Marellon 27.11.2015, 00:28
1. Kein Rückgrat

Hätten die Organisatoren der Veranstaltung auch nur ein wenig Rückgrat, würden sie nicht der Kanadierin "eine Teilnahme im nächsten Jahr in Aussicht stellen", sondern den Anlass absagen und dies mit Unzulänglichkeiten des durchführenden Landes begründen.

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Malshandir 27.11.2015, 03:39
2. Falsche reaktion

Also die Organisatoren haetten nur 2 richtige Handlungsoptionen.
1) die gesamte Show komplett absagen aus Protest oder
2) Ihn woandershin verlegen koennen.

Alles andere ist nur blamabel.

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imri.rapaport 27.11.2015, 07:37
3. Muss man auch politisch schön sein?

Offensichtlich muss man, um in China an einem Schönheitswettbewerb mitmachen zu dürfen nach chinesischer Sichtweise auch politisch korrekt sein. Dass Schönheitswettbewerbe ein Podium für politische Meinungen anbietet ist in Anbetracht der minimal Kleidung der Mitstreiter ein interessantes Phänomen, den eines können die Schönen sicher nicht; unter ihre Kostümen Propagandamaterial verstecken.

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Listkaefer 27.11.2015, 09:35
4. Diese Veranstaltung ...

... ist aus vielerlei Gründen sehr zweifelhaft. Wenn die Veranstalter sich hier nicht vor die abgelehnte Kanadierin stellen, ist das ein weiterer schwerer Imagevelust.

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SpitzensteuersatzZahler 27.11.2015, 09:57
5.

Ist jetzt ein bisschen off-topic, aber: Ist das wirklich die schönste Frau, die man in Kanada auftreiben konnte? Da durfe ich in meinem Leben schon mehrere hübschere Exemplare (u. a. auch aus Asien) an meiner Seite wissen.

Generell: Kommt halt davon, wenn man so einen Wettbewerb (der ohnehin superunnötig ist) in einem Land wie China abhält. Was hatten die Organisatoren erwartet? Wurde da geschmiert, um den Wettbewerb nach China zu holen?

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Beijinger 27.11.2015, 10:27
6. Einem chinesischem Bekannten,

der Hui Chinese ist (also Moslem, allerdings kein wirklich praktizierender), ueber eine festen und gut bezahlten Job und festen Wohnsitz in Peking verfuegt, hat die US Botschaft in Peking kuerzlich ein Touristen Visa fuer USA verweigert. Also mal schoen den Ball flach halten bei Ms. Lin. Und Falun Gong ist hier schon ganz lange eh kein Thema mehr.

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gott777 27.11.2015, 10:52
7. Verständlich

Also ich bin verwundert, warum hier gleich die Menschenrechtskeule rausgeholt wird, schließlich geht es hier um Falun Gong und nicht um die Befreiung von unterdrückten Sklaven. Falun Gong ist eine sehr umstrittene Sache und in China strengstens verboten. Und wie man einer Bildunterschrift entnehmen kann will sie den Wettbewerb als Podium für ihre Meinung dazu nutzen. Ich finde das höchst nachvollziehbar, wenn jemand, der sich aktiv für eine verbotene Organisation einsetzt nicht einreisen darf.
Ob sie die hübscheste Kanadierin ist? Nun, mit der Kleidung und Schminke ist viel möglich, die Figur passt ja und sieht ja nett aus.

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Korken 27.11.2015, 12:18
8. Reaktionen der anderen

Wie sehen die Reaktionen der anderen Teilnehmer aus? Aus Solidarität gegenüber der Willkür sollte man einfach boykottieren. An die Armseligen hier, die sich Argumente wegen des Aussehens ausdenken sei lediglich gesagt: Damit ist die Diskussion schon verloren, denn das sind in diesem Fall keine Argumente und sonst meist auch nicht. Und an den Bejinger hier, was wollte denn ihr Bekannter in _den_ USA? Auch an einem weltweiten Wettbewerb teilnehmen oder einfach nur Tourist sein? Was war in letzterem Fall der Verweigerungsgrund? Des Weiteren, was haben die USA in der Diskussion verloren, das Einreiseverbot geht gegenüber einer Kanadierin.

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dingodog 27.11.2015, 14:26
9. Na dann...

Wenn die chinesischen Behörden meinen, dass man, wenn man eine andere Meinung als die offiziell erlaubte hat, nicht nach China einreisen darf, bitte.

Aber dann Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ab jetzt sollten sich chinesische Staatsangestellte und Mitarbeiter chinesischer Konzerne im Staatsbesitz, die nach Deutschland einreisen wollen, beim Visaantrag schriftlich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

KPCh-Mitglieder sollten von vornherein ausgeschlossen werden - die Organisation ist ja für Millionen Tote in den letzten 65 Jahren verantwortlich. Verfassungsfeinde wollen wir hier ja nicht sehen.

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