Forum: Panorama
Mit Segelboot gekentert: Seenotretter ziehen Ex-Bundespräsident Gauck aus dem Wasser
imago/ Future Image

Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck ist bei einem Segelausflug auf dem Saaler Bodden gekentert. Einsatzkräfte brachten das ehemalige Staatsoberhaupt mit einem Rettungskreuzer in Sicherheit.

Seite 3 von 4
holgerwhv 26.07.2019, 21:17
20. Lohnt sich das noch?

Ein Alt-Bundespräsident, der Toleranz für Walter Ulbricht und Margot Honecker fordert (Menschen, für die Sicherheit und gesellschaftliche Konformität wichtiger sind als Freiheit, Offenheit und Pluralität) und damit dokumentiert, dass er seinem Alter erheblichen Tribut zollen muss, muss trotzdem gerettet werden.

Beitrag melden
havit 26.07.2019, 21:26
21. Für mich stellt sich die Frage,

war da überhaupt schlechtes Wetter? Ausser Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad haben die Wetterfüchse doch nichts zu berichten.
Ist es schon das bekannte Sommerloch?

Beitrag melden
Menschundrecht 26.07.2019, 21:33
22. Tribut dem Alter

Zitat von holgerwhv
Ein Alt-Bundespräsident, der Toleranz für Walter Ulbricht und Margot Honecker fordert (Menschen, für die Sicherheit und gesellschaftliche Konformität wichtiger sind als Freiheit, Offenheit und Pluralität) und damit dokumentiert, dass er seinem Alter erheblichen Tribut zollen muss, muss trotzdem gerettet werden.
Hmm, ja, das liest sich jetzt aber schon ein bisschen so, als hätten Sie in diesem Fall eigentlich an sozialverträgliches Frühableben gedacht, an dieses Gesundheitskonzept von Karsten Vilmar aus dem letzten Jahrtausend.

Beitrag melden
ellenlripley 26.07.2019, 22:00
23. Unerträglich?

Unerträglich sind nur verlogene Debatten über das Schleusertum. Schleuser sind die FDP verträgliche Antwort auf zutiefst menschliche Bedürfnisse wie z.b. einfach überleben zu wollen, diese werden marktwirtschaftlich bedient und sind nicht Ursache für ertrinkende Menschen im Mittelmeer. Wer diese ertrinken lässt, muss auch konsequenterweise die heimische Seenotrettung abschaffen. Schließlich weiss jedes Kind, dass man auf dem Meer oder Bodden ertrinken kann, also hat man da auch nichts verloren.

Beitrag melden
odenkirchener 26.07.2019, 22:54
24. Seenotrettung

Im ersten Augenblick dachte ich schon, es ginge um eine mutige(?) Aktion unseres Ex-Präsidenten, um auf die Mittelmeerkatastrophe hinzuweisen. . .

Beitrag melden
Frank Meiner 26.07.2019, 22:57
25.

Zitat von ellenlripley
Unerträglich sind nur verlogene Debatten über das Schleusertum. Schleuser sind die FDP verträgliche Antwort auf zutiefst menschliche Bedürfnisse wie z.b. einfach überleben zu wollen, diese werden marktwirtschaftlich bedient und sind nicht Ursache für ertrinkende Menschen im Mittelmeer. Wer diese ertrinken lässt, muss auch konsequenterweise die heimische Seenotrettung abschaffen. Schließlich weiss jedes Kind, dass man auf dem Meer oder Bodden ertrinken kann, also hat man da auch nichts verloren.
Ich habe ehrlich gesagt noch nie jemanden getroffen, der irgend jemanden ertrinken lassen will.

Ich kenne nur viele, die eine Überfahrt nach Europa nicht als einzige Konsequenz für die Rettung aus einer selbst herbeigeführten Seenotsituation sehen wollen.
Das mit dem "ertrinken lassen" kenne ich nur als die polemische Antwort der Freunde ungebremster und unkontrollierter Migration.

Beitrag melden
aausmade 27.07.2019, 23:34
26. Die Seenotrettung

der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird nicht aus Steuermitteln finanziert. Nur durch Spenden und Zuwendungen. Es ist ein hochtransparenter und effektiver Hilfsdienst. Mit absoluter Hochachtung vor den Leuten die da arbeiten und auch dann noch rausfahren wenn alle anderen Seeleute im Hafen sind. Der Vergleich mit Leuten die im Mittelmeer vor Lybien o.ä. kreuzen hat diese Gesellschaft NICHTS zu tun. Wahnsinn wie Leute hier posten ohne Ahnung zu haben.

Beitrag melden
deltavega 27.07.2019, 00:09
27. Nochmal zum eigentlichen Thema

Interessant finde ich, dass mit dem Herrn Bundespräsidenten a.D. wohl erstmals ein ehemaliger Schirmherr der DGzRS ("Die Seenotretter") tatsächlich Hilfe brauchte - und bekommen hat. Es freut mich, dass es gut geklappt hat! Außerdem sei nochmal darauf hingewiesen, dass sich die DGzRS fast ausschließlich aus Spendengeldern finanziert und daher auf den gesamtgesellschaftlichen Rückhalt angewiesen ist. Ein jeder Kommentarleser darf sich entsprechend aufgerufen fühlen!

Beitrag melden
Korken 27.07.2019, 00:16
28. Gerammt

Wenigstens wurde kein Polizeiboot gerammt... Hat sich denn irgendein Staat für die Aufnahme des Geretteten... ach ne, Moment, dies war ja echte, sprich unbeabsichtigte Seenot. Da kümmert sich schon der Heimatstaat drum.

Beitrag melden
uwe4321 27.07.2019, 00:38
29. den ehemaligen "Chef" retten

ist bestimmt auch mal ganz schön für die Kräfte vom DGzRS..
Wäre schön, wenn es im nächsten Quartalsbericht oder Jahrbuch für die Mitglieder detailliertere Informationen vom Einsatz gibt.

Beitrag melden
Seite 3 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!