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Mutmaßlicher Wolfsangriff in Steinfeld: "Dieses große Raubtier"
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Im niedersächsischen Steinfeld soll ein Wolf einen Mann angegriffen haben. Eigentlich sind die Menschen im Dorf gelassen. Trotzdem brennen die Straßenlampen jetzt länger.

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Mikrohirn 30.11.2018, 19:48
1. Wolf! Er will doch nur spielen.

Da steht alles drin, was man zum Thema Wölfe in Deutschland wissen muss. Noch ist Zeit, schlimmeres zu verhindern. Der Wolf kann nichts dafür, aber Naturschutz und Unverstand sind Siamesische Zwillinge.

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zynischereuropäer 30.11.2018, 19:48
2.

An der entspannten Haltung der Steinfelder, erst einmal die Fakten abzuwarten und dann in aller Ruhe geeignete Maßnahmen zu ergreifen, können sich einige Foristen mit Schaum vor dem Mund beim bloßen erwähnen von "Wolf" mal ein Beispiel nehmen. Und das sind Leute die mit denen zusammen leben und in der Natur arbeiten, was auch gegen das ohnehin dumme Argument der "naiven Städter" spricht.

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biesi61 30.11.2018, 19:49
3. Langsam wieder abregen!

Meinen eigentlich einschlägige Medien wirklich, dass man mit dem vorsätzlichen und unbegründeten Schüren von Hysterie gegen Wildtiere mehr Zeitungen verkauft/höhere Quoten bekommt? Einfach absurd! Lasst die Tiere in Ruhe. Es ist gut, dass sie endlich wieder da sind!

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muenchen84 30.11.2018, 19:51
4. Welche armselige Jammerei

oh Gott, ein Wolfsangriff! Froh wollten wir sein, dass die Wildnis wieder zurückkommt in diese zubetonierte Land.
Leider sind die Köpfe aber genauso zubetoniert. Es ertrinken wahrscheinlich mehr Menschen besoffen in der Badewanne als von Wölfen getötet werden.

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stefan.martens.75 30.11.2018, 19:57
5. Das Grundproblem ist die Ideologie der Naturschützer

Das ist ein Raubtier! Keine Attraktion, kein Zeichen für irgendwas, kein Symbol für irgendwas, nichts böses oder gutes.
Das ein Raubtier auf Griffweite an einen arglosen Menschen herankommt, der nur hinter sich greift und ihn dann beißt ist ein Problem.
Ein Problem mangelnder Scheu, mangelnder Angst und vor allem falscher Konditionierung.

Wölfe verbinden Dinge sehr schnell. Wenn an weggeschmissener Nahrung der Geruch von Menschen haftet, dann merken die sich das. Wenn man flach eingezäunte Tiere ohne jede Konsequenz locker und energiearm fressen kann, dann merken die sich das auch. Er ist und bleibt Opportunist.

Hier ist nicht das Problem, dass ein Mensch von einem Wolf leicht verletzt wurde.

Das Problem ist, dass unsere Handlungen gegenüber dem Wolf völlig ideologisch und realitätsfremd sind.

Wenn ein Rudel eine Weide angreift und einen Zaun überwindet, dann muss das Konsequenzen haben.
Diese Konsequenzen muss das gesamte Rudel erleben.
Wenn das nicht der Fall ist, züchten wir uns eine gesamte Population von Problemwölfen heran.
Wölfe die es gewohnt sind Menschen mit Nahrung zu verbinden, die diese vielleicht sogar aggressiv einfordern.
Die keinerlei Scheu vor dem Menschen mehr haben. Warum auch?

Und keiner will erleben, wie so ein Rudel sich in der Nähe einer Schule oder Kita verhält.

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TomTheViking 30.11.2018, 20:02
6. es wird ganz klar bald auch Menschen als Opfer geben

Es sind deutschlandweit bereits hunderte von Haustieren durch den Wolf gerissen worden und ein Mensch wird auch früher oder später dazu gehören. Bei den ersten Opfern wird man darüber diskutieren, dass das Wildschwein das gefährlichere Wild sei.

Dem ist auch so, aber Wildschweine gibt es in Massen und es ist meist menschliches Fehlverhalten oder Fehler bei der Nachsuche eines angeschossenen Tieres wenn es zur Konfrontation kommt.

Der Wolf aber wird nicht bejagt und wird auch die letzte Scheu vor dem Menschen verlieren. Er schätzt das Risiko-Nutzen Verhältnis ein und das verschiebt sich bei Hunger vom Risiko zum Nutzen.

Der angegriffene war ein erwachsener großer Mann, theoretisch ein hohes Risiko für den Wolf, da er die Abwehrmöglichkeit nicht genau einschätzen kann. Es war ein Versuch und der wurde massiv mit einem Hammer abgewehrt. Glück gehabt das diess Werkzeug als Waffe zur Verfügung stand.

Ich bin aber der Überzeugung das die ersten Opfer einzelne Kinder oder kleine Menschen sein werden.

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keine-#-ahnung 30.11.2018, 20:03
7. "Er spricht lieber von "diesem großen Raubtier"."

Jupp. Es geht immer um ein korrektes wording. In einem anderen Zusammenhang heisst das ja auch stets "bedauerlicher Einzelfall" :-)

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frenchie3 30.11.2018, 20:03
8. Na, das ist doch was

Im Gegensatz zu etlichen Foristen zu diesem Thema sind die wirklich Betroffenen cool.

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mk70666 30.11.2018, 20:04
9.

Es gibt regelmäßig Angriffe durch Wildschweine mit Verletzten und gelegentlich auch Toten. Das interessiert niemand. Aber wehe in Deutschland taucht etwas "Fremdes" auf...

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