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Mysteriöser Kriminalfall: Dein Freund, der Mörder

Was tut man, wenn ein Freund einen Menschen getötet haben soll? Benedikt T. wurde verurteilt, 2006 seine Tante erschlagen zu haben - die Millionärin Charlotte B. Er beteuert seine Unschuld. Ein erschütternder TV-Film zeigt nun, wie seine Verlobte und Freunde mit dem Mord umgehen: Sie halten zu ihm.

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kurtwied 20.05.2010, 17:16
1. Unglaublich.

Der wievielte Artikel in Folge ist das, der sich verurteilten Mördern beschäftigt und sie als Opfer der Justiz darstellt?
Und dann dieses Zitat ...:
"Es gibt mehr als Opfer und Täter: Da hängen noch viele Leute mit drin", sagt die Filmemacherin. Der Zusammenhalt von Bences Umfeld hat sie fasziniert. "Unglaublich, wie ein so großer Kreis so fest an die Unschuld eines Menschen glauben kann."

Tatsächlich wäre es wichtig Menschen klar zu machen, dass es mehr als Opfer und Täter gibt - nämlich Hinterbliebene des Opfers, die den Rest ihres Lebens mit Wut, Selbstvorwürfen und Machtlosigkeit zu kämpfen haben. Aber hier sind doch tatsächlich die Freunde des Täters gemeint!

Das Opfer scheint Autor und Filmemacherin eher zu nerven ...
"Charlotte B. war, so stellt sie die TV-Doku dar, wohl eine anspruchsvolle, dominante und vereinnahmende Frau, deren Skepsis sich zu einem tiefen Misstrauen allen anderen Menschen gegenüber entwickelte."

Einfach nur widerlich.

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charlescgn 20.05.2010, 17:23
2. Typisch

Interessant wäre zu wissen, welche Justizirrtümer hier die bayerische Justiz verbergen will indem sie den unschuldigen MAnn opfert!

Das und nur das ist Ekelhaft!

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lachkrampf 20.05.2010, 17:51
3. Unschuldig???

Zitat von charlescgn
Interessant wäre zu wissen, welche Justizirrtümer hier die bayerische Justiz verbergen will indem sie den unschuldigen MAnn opfert! Das und nur das ist Ekelhaft!
Ach, und Sie wissen genau, dass der Mann unschuldig ist.
Waren Sie vielleicht dabei und kennen den Täter?

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atomkraftwerk 20.05.2010, 17:59
4. .

nur indizien sind ein bissl schwach für so ein hartes urteil. was ist mit zeugen, fingerabdrücken und dna-spuren? es gibt offenbar kein mordwerkzeug, gibts wenigstens eine leiche?
allein schon sein verhalten zeigt doch dass er es mit hoher wahrscheinlichkeit nicht war. aber kriminalpsychologen gibts in bayern wohl auch nicht. man hat sich wohl den erstbesten wehrlosen rangenommen um die statistik der "aufgeklärten" kriminalfälle aufzuhübschen?

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Gertrud Stamm-Holz 20.05.2010, 18:14
5.

Zitat von lachkrampf
Ach, und Sie wissen genau, dass der Mann unschuldig ist. Waren Sie vielleicht dabei und kennen den Täter?
Und Sie können das Gegenteil beweisen?
Im Zweifel für den Angeklagten. Das vergessen Zeitgenossen Ihres Schlages gerne. Hauptsache irgendwer hängt.
Gratulation zu Ihrem Rechtsverständnis.

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robdan 20.05.2010, 18:21
6. interessant

wäre jetzt noch welche Indizien für seine Schuld sprechen. Ich mein, wenn die Beweislast so erdrückend ist, dass auf Grund von Indizien auch noch die besondere schwere der Schuld festgestellt wird. Kommt das in der Dokumentation vor oder wird nur darüber gesprochen wie schlimme es den Angehörigen des wahrscheinlichen Mörders geht? Vielleicht hat im die Tante eröffnet, dass sie ihn enterbt -> Wutausbruch und 25 Schläge auf den Kopf?! Aber wenn die Indizien eindeutig sind warum dann 93 Verhandlungstage..hmm.

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der_durden 20.05.2010, 18:27
7. Und Sie sind kein Stück besser.

Zitat von kurtwied
Der wievielte Artikel in Folge ist das, der sich verurteilten Mördern beschäftigt und sie als Opfer der Justiz darstellt? Und dann dieses Zitat ...: ... Einfach nur widerlich.
Und wie immer, bei diesem Thema, tun Sie auf unsachlichste Ihre Meinung kund.

Es geht hier auch um das Opfer. Nämlich darum, den Täter zu finden und zu verurteilen.

Ihnen scheint es aber offensichlich zu reichen, dass irgendwer den Kopf dafür hin hält. Das wiederum finde ich "widerlich"!

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robytoby 20.05.2010, 18:39
8. Zur Klarstellung

In Deutschland gibt es keine Regel, dass nur aufgrund gewisser Beweise und nicht aufgrund "Indizien" verurteilt werden darf. Das Gericht hat zu verurteilen, wenn es aufgrund der vorliegenden Beweismittel (und seien es "Indizien", was immer man darunter versteht) überzeugt ist, dass der Angeklagte die Tat begangen hat.

Interessant, dass sich sowohl der Artikel als auch einige Kommentare hier beklagten, dass nur aufgrund "Indizien" verurteilt worden sei, ohne diese Indizien überhaupt zu kennen.

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Phantom 20.05.2010, 18:47
9. schon verurteilt

Zitat von Gertrud Stamm-Holz
Und Sie können das Gegenteil beweisen? Im Zweifel für den Angeklagten. Das vergessen Zeitgenossen Ihres Schlages gerne. Hauptsache irgendwer hängt. Gratulation zu Ihrem Rechtsverständnis.
Er ist ja nicht angeklagt, sondern verurteilt wegen Mordes zu lebenslänglich.
Sämtliche Revisionen dagegen wurden abgelehnt.
Gratulation zu Ihrem Rechtsverständniss.

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