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Mythos und Wahrheit: Sechs Fakten zu Einbrechern in Deutschland
DPA

Urlaubszeit ist Einbruchszeit? Diebe haben es nur auf Reiche abgesehen? Sechs Mythen über Einbrüche - und was an ihnen dran ist.

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kobmicha 16.07.2015, 19:08
30. Spiegel.... Beruhigungs Pillen

Der Bericht schreibt das die Beamten "annehmen"das es keine Osteuropa Banden sind. Weil die Aufklärungsquote bei !!!!!!!!!2.9%......... liegt.
Und Spon macht daraus einen unbelegbaren Mythos der organisierten Bandenkriminalität aus dem Osten!!
Bravo Spiegel ..Mal wieder einen Regierungsauftrag zur beruhigung des Volkes gut plaziert.
Nun dürfen Spiegel- Journalisten wieder bei Presseterminen ganz..ganz vorne stehen!
Und bekommen die besten Plätze in der Kanzlermaschine!
Wird eh nicht veröffentlicht! Aber ich mußte es schreiben!

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appendnix 16.07.2015, 19:10
31. Mann o Mann, SPON

"Mythos 4: Banden aus Osteuropa sind die neuen Täter

Bis hin zu Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) machen Politiker osteuropäische Banden für die Zunahme der Einbruchszahlen verantwortlich.
KFN-Vize Dirk Baier sagt: "Es gibt nicht die eine große Gruppe der Täter...von ihnen waren 28,8 Prozent Osteuropäer,..."

Merkt Ihr eigentlich noch welchen Stuss Ihr manchmal zusammenschreibt? Nahezu 1/3 der Täter waren Osteuropäer...und der Anteil an der Gesamtbevölkerung der Osteuropäer ist gleich wieder wie hoch? 1/3??? ... sicher nicht einmal eine zweistellige Prozentzahl! Machmal glaub ich Journalistik und Zahlengefühl sind disjunkte Mengen.

Mythos 4 kann ersatzlos gestrichen werden, mit herzlichen Grüßen an Herrn de Maizière.

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alterLeser 16.07.2015, 19:11
32. Meine vier Fälle von Einbrüchen

Ich habe bei meinen Wohnungen bis jetzt vier Vorfälle von Einbrüchen oder Einbruchversuchen erlebt. In drei Fällen konnte ich die Einbrecher selber identifizieren, in einem Fall die Polizei. Bei "meinen" Fällen wohnten die Täter in der unmittelbaren Nachbarschaft. In einem Fall war es eine drogensüchtige Dame, in zwei Fällen Gewohnheitseinbrecher, die ihren Lebensstandard durch Einbrüche aufbessern. In zwei Fällen waren die Täter in der Altersgruppe um 20 Jahre, in einem Fall war es der Hauswart im Alter um 50 Jahre. Die Polizei hatte in ihrem aufgeklärten Fall die Täterinnen als Verdächtige zunächst beobachtet und nachher verfolgt, bis sie bei mir eingestiegen waren, und danach verhaftet. Es waren zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren mit jugoslawisch klingenden Nachnamen, deren Eltern in einem Camp in der Nähe von Mailand hausten. Also entsprach die Täterschaft in keinem einzigen Fall dem üblichen Einbrecherschema. Zufall?

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Linda2014 16.07.2015, 19:13
33. Einen Einbruch habe ich zum Glück noch nicht erlebt,

aber dennoch bin ich schon beklaut und betrogen worden.
Der Vermieter, der anscheinend mit Firmen zusammenarbeitet und Mieter prellt, Besucher...

Ich habe heute erst wieder einen "neuen" Freund meines Sohnes vor dem Verlassen der Wohnung gefilzt, weil der so gezielt ins Kinderzimmer ging, obwohl er die Wohnung nicht kannte...

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Porsche007 16.07.2015, 19:16
34. Einbruchsprävention

Wie wäre es denn mit einer Liberalisierung des Waffenrechtes (wie in Österreich und der Schweiz), als Einbruchsprävention?
Die Gefahr, bei einem Einbruch mit einem bewaffneten Hausbesitzer konfrontiert zu werden, schreckt sicherlich den ein oder anderen Einbruchswilligen ab...

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Daniel 1956 16.07.2015, 19:18
35.

"In ihrer Studie zu knapp 2500 Einbrüchen analysierten die Forscher den Hintergrund der 62 verurteilten Täter. Von ihnen waren 28,8 Prozent Osteuropäer, 31,3 Prozent Drogenabhängige. Verallgemeinern aber lassen sich diese Zahlen nicht."

Wenn es in Umfragen genügt, 1000 Personen zu befragen, um einen repräsentativen Querschnitt zu erlangen, dann lässt sich aus der Auswertung von 2500 Fällen sehr wohl eine Verallgemeinerung ableiten.

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Th.Bode 16.07.2015, 19:19
36. Hintergrund

Wenn man nur nicht immer sofort erkennen würde wie "Hintergründe" von Problemgruppen schön geredet werden sollen.
Warum man über das Thema nicht Valides sagen könne, leuchtet nicht ein. 15% Aufklärungsquote reichen statistisch durchaus um Aussagen zu machen.
Ich sehe keinen Sinn darin Ressentiments gegen wen auch immer zu schüren. Aber lasst uns doch bitte einfach wie Erwachsene am vorhandenen Faktenwissen teilhaben. Danke.
P.S.: das nützt der Debatten-Kultur und letztlich Allen.

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steffen.ganzmann 16.07.2015, 19:27
37. Schön!

Zitat von Umbriel
streife pro 500 Haushalte. kostet nicht die Welt. fotografiert auts, zentrale etc.
Und wenn ich einfach nicht bedingt durch einen obstrusen Allgemeinverdacht photographiert werden will?

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Eduschu 16.07.2015, 19:34
38. Ich glaub's nicht

Was hat die Aufklärungs- mit der Verurteilungsquote zu tun? Auch wenn mit einhundertprozentiger Sicherheit feststeht, wer der Einbrecher war, fließen in die Verurteilung noch ganz andere Aspekte wie Schuldunfähigkeit, Einstellung wg. geringer Schuld u.ä. ein. Deshalb entsteht die Diskrepanz zwischen Verurteilungen und aufgeklärten Taten. Aber mit der geringen Aufklärungsquote muss im Artikel ja auch noch eine andere Prozentzahl relativiert werden, da nimmt man halt, was man kriegen kann.

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premiummails 16.07.2015, 19:34
39.

"Auch wenn man die Zahl der Streifenwagen verdoppeln würde, hätte es keinen spürbaren Einfluss auf die Aufklärungsquote." - Das stimmt, und sagt alles über die Polizeiarbeit. ABER: Wenn man die Zahl der Streifenwagen / oder meinetwegen Streifen zu Fuß / verdoppelte, würde sich die Zahl der EINBRÜCHE verringern. Schon mal daran gedacht?

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