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Nach Eisbären-Angriff: Crew-Mitglied darf das Krankenhaus verlassen
DPA

Ein Besatzungsmitglied der "MS Bremen" kam nach dem Angriff eines Eisbären ins Krankenhaus. Nun wird der Mann entlassen. Unterdessen läuft eine hitzige Diskussion um die Tötung des Tieres.

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Grummelchen321 30.07.2018, 22:17
10. Ich frage

mich ,ob es notwendig ist in dieser Region Kreuzfahrten anzubieten.Die eingesetzten Schiffe sind ja auch ziemliche Dreckschleudern.Keines der Schiffe hat einen Partikelfilter die da rum fahren.Dazu sollten Passagiere das Schiff nicht verlassen dürfen,wenn es da so gefährlich ist.Ein wichtiges Tier das zu Arterhaltung wichtig ist weniger.

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TaramTaram 30.07.2018, 23:50
11. absurd und abscheulich

Das klingt wie aus einem 40 Jahre alten Touristen Film und einem Statement, was zur Tourismusbranche insgesamt absolut paßt - ich hoffe jeder Tourismusunternehmer fühlt sich angesprochen: "Die Behörden und der Reiseveranstalter verteidigten ihr Vorgehen. "Da die Versuche der anderen Wächter, das Tier zu vertreiben, leider nicht erfolgreich waren, musste aus Gründen der Notwehr und um das Leben der angegriffenen Person zu schützen, eingegriffen werden", schrieb Hapag-Lloyd".
Die Tourismusbranche mußte das Tier aus seiner Umgebung vertreiben, in das es laut ihren eigenen Veranstaltungshinweisen seinen Ursprüngen nach lebt. Es mußte vertrieben werden, weil Tourismusexperten meinten, sich in die natürliche Umwelt der Eisbären zu begeben, wahrscheinlich, um andere Touristen hinein zu lassen. Und weil die Landeigentümer meinten, ein Wort einzulegen, wurden sie eben erlegt - aus "Notwehr".

Das klingt wie Land- oder Hausfriedensbruch und wenn sich der Eigentümer mosert, darf auf ihn geschossen werden - in diesem Beispiel zudem vorher für den Eigentümer geworben wurde.


Das ist so abscheulich, was sich der Mensch herausnimmt, im Sinne seines Arbeitgebers, des Geldes wegen und seiner Goldaugen.


Dafür gibt es keine Entschuldigung.
Eisbären müssen sowieso schoin leiden ob des immer kleiner werdenden Lebensraumes, beschleunigt durch den Menschen. Und dann nimmt sich MENSCH das heraus? Einfach widerlich!

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derdude68 31.07.2018, 09:03
12. Kann man Eisbären essen?

Eisbär! Vanille oder Erdbär...wollte eigentlich nur auch mal schlaue Sachen schreiben.
"Schlaue Sachen"
So.
Genug gealbert. Wer war alles dabei? Hand hoch!
Unnötig ein Tier töten kann man nicht gut heißen. Bei Gefahr für Leib und Leben für den Menschen schon.
Da es in solchen Situationen aber schwierig scheint, eine ausgewogene Entscheidung zu treffen, sollte man darüber nachdenken, ob und wie man sich in eine solche Situation begibt. Touristische Interessen aufwiegen gegen den eventuellen Verlust eines wunderbaren Tieres oder eines doch bestimmt von irgendwem geliebten Menschen.

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zehwa 31.07.2018, 09:07
13. Warum...

... immer wieder diese unsachliche Empörung über nichts. Natürlich kann man den Bären betrauern, aber andererseits hat Hapag Lloyd alles richtig gemacht. Die vier Männer sollten prüfen, ob Bären in der Nähe sind, bevor sie Gäste an Land setzen, um den Konflikt zu vermeiden, der dann leider doch entstanden ist. Hätten sie den Bären rechtzeitig entdeckt, wäre die Bremen einfach weiter gefahren. Keine Spur von Sensationstourismus.
Denen, die jetzt ein Ende der Kreuzfahrten in diesem Gebiet fordern, sei gesagt, dass die Bewohner von Spitzbergen sehr froh über die Besucher sind, und diejenigen, die diese Schiffe als Dreckschleudern bezeichnen, mögen bitte bedenken, dass die Kreuzfahrer nur ca 2% der Weltflotte ausmachen.
Die echten Dreckschleudern bringen gerade die Billigklamotten aus China.

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Hans58 31.07.2018, 12:47
14.

Zitat von ir²
Deutschland schlachtet pro Jahr rund 750.000.000 Tiere. Da wird ein blöder Eisbär (einer von 35.000) zur Schlagzeile! Deutschland im Hitzestau, kann man da nur sagen....
Nun ja, die in Deutschland geschlachteten Tiere werden genau zu u.a. zur menschlichen Nahrungsaufnahme gezüchtet und befinden sich kaum in freier Wildbahn.

Andererseits, wenn ich sehe, wie viele Touristen hier in Südafrika sich in den Game Reservaten und Nationalparks in Gefahr begeben, wird über getötete Tiere in dem Zusammenhang in Deutschland nicht berichtet.

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steffelstein 31.07.2018, 13:04
15.

Zitat von ir²
Deutschland schlachtet pro Jahr rund 750.000.000 Tiere. Da wird ein blöder Eisbär (einer von 35.000) zur Schlagzeile! Deutschland im Hitzestau, kann man da nur sagen....
Stimmt auffallend nur 1er von einer Tierart die droht auszusterben...Fällt ja nicht auf. Die Touristen könnten die Bären ja auch vom Schiff aus betrachten,ab er da fehlt dann der besondere Kick..

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N.Anton 31.07.2018, 14:03
16. Teaser Text?

Laut Teaser Text unterhalb der Ueberschrift wird der Mann jetzt entlassen. Im Text selbst davon keine Rede und auch im Statement von HL kein Hinweis hierauf. Fehler?

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Hans-Hermann K. 31.07.2018, 16:26
17. Was wird hier

fuer ein Geblaese um diesen Vorfall gemacht! Du meine Guete ! Da halte ich es sehr mit dem Foristen Neumann, der da schreibt, dass man genauere Informationen zur Beurteilung dieses Vorfalls benoetigt und um dann eine wirklich sachliche Diskussion zu fuehren. Natuerlich ist der Tod des artengeschuetzen Eisbaern ein trauriges Ereignis. Ich vermisse hier von vielen Foristen und auch von Spiegel online eine gewisse Objektivitaet, denn es erfolgt in diesem Zusammenhang nicht ein einziger Hinweis auf das Morden von artengeschuetzten Tieren durch Wilderer, Grosswildjaeger etc. z.B.in Afrika und auch durch einzelne Laender, die unbarmherzig die Meeresaeuger verfolgen. Hinzufuegen koennte man auch noch, ob es unbedingt notwendig ist, Ttouren fuer Touris in die unberuehrte Natur der Bergwelt anzubieten. Also 'mal ein bisschen weniger Aufregung und auf dem Teppich bleiben.

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sichtkontakt 31.07.2018, 22:41
18. Alles ganz normal

OK, die alte Leier: „gute Naturmenschen“ verurteilen „böse Tourismusgeschöpfe“. Ganz kurz die Fakten. 1: Auf dieser Erde darf jedes Lebewesen sich so frei auf dem Planeten bewegen, wie es ihm die eigene Konstitution bzw. andere Lebewesen gestatten. 2. Bei territorialen Konflikten zwischen Mensch und Tier gewinnt der situativ Überlegene. 3: Alle Lebewesen leben, um zu leben - und verteidigen sich mit ihren Möglichkeiten. Fazit : Bär versucht, Mensch zu töten - und wird daraufhin selbst getötet. Armer Bär? Irgendwie ja. Böser Mensch? Nein. Alles ganz normal - seit Hunderttausenden von Jahren.

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lab61 31.07.2018, 22:47
19.

Zitat von Hans Neumann
Ehrlich gesagt reichen mir die Informationen nicht, um das Geschehen sachlich beurteilen zu können.
Was fehlt Ihnen da in Informationen?

Wer lebt dort auf Spitzbergen?
Der Eisbär, oder die Touris und die sog "Bärenwächter"?
Wer ist also wem zu nahe gekommen?


Das klingt wie, wenn Sie in ein Haus einbrechen, und dabei den Hausherrn antreffen. Und wenn der Sie aus seinem Haus werfen will, meinen, ihn in "Notwehr" töten zu dürfen.


Notwehr hat der Eisbär angewendet. Er LEBTE DORT. es war SEIN Zuhause, und nicht das von irgendwelchen Geldsäcken, die tausende von Euros für diesen Kick hinlegen.

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