Forum: Panorama
Nationalpark in Simbabwe: Löwe tötet Safari-Guide
AP

Im Hwange-Nationalpark hat ein Löwe den Führer einer Touristengruppe getötet. Das Tier wollte offenbar seinen Nachwuchs beschützen. Im selben Park Simbabwes wurde vor wenigen Wochen der berühmte Löwe Cecil erschossen.

Seite 2 von 3
nymousano 25.08.2015, 15:29
10.

Die Gruppe hat sich ohne jegliche Not - aus reinem Vergnügen - in Gefahr begeben und ist einer frischen Löwenfährte zu Fuß gefolgt. Das sei ihnen gegönnt und ich kann diesen Reiz sehr gut nachvollziehen. Wenn sowas allerdings schief geht, braucht man auch kein Mitleid erwarten. Bei Cecil the Lion sah die Sache dann wohl doch etwas anders aus ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rainer Helmbrecht 25.08.2015, 15:31
11.

Zitat von Nepheron
Toll, ein Mensch ist tot und alles was man hier liest sind süffisante und/oder belehrende Comments. Ach ja, wir sind ja in Deutschland, ich vergaß...
Ich denke Sie vergessen, dass Löwen aus "Spaß" erschossen werden und Menschen üblicherweise, sehr weit weg von ihrem Zuhause, als "Unfall".
Zusätzlich ein selbstverschuldeter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hschmitter 25.08.2015, 15:41
12.

Zitat von Nepheron
Toll, ein Mensch ist tot und alles was man hier liest sind süffisante und/oder belehrende Comments. Ach ja, wir sind ja in Deutschland, ich vergaß...
Wieso hat das eigentlich etwas mit Ihrem Bild von Deutschland zu tun ?

Abgesehen davon, schauen Sie doch in Publikationen anderer Länder nach - ich denke, auch dort wird der Tenor eher "selber schuld" lauten. Wenn nicht, teilen Sie es mir bitte mit und ich nehme hin, daß Deutschland besonders schadensfroh und gehässig ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
A. Schmidt-Ohren 25.08.2015, 15:42
13. Es starb nur ein Mensch?

@Nepheron:
Im selben Artikel steht auch, dass ein Tier von einem Zahnarzt völlig überflüssigerweise getötet wurde. Darüber verlieren Sie kein Wort. Sind Tiere denn nichts wert? Ach ja, wir sind ja in Deutschland, ich vergaß...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nepheron 25.08.2015, 15:57
14.

Ja viele Deutsche sind besonders schadenfroh und klugsch... und es fehlt ihnen an Empathie und Mitgefühl. Der Safari Guide, der jetzt getötet wurde, hat kein Tier getötet. Jedenfalls steht in dem Artikel nichts davon. Mein Bild von Deutschland wird jeden Tag wieder aus den vielen Spiegel Online-Comments aufs Neue bestätigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 25.08.2015, 16:02
15.

Zitat von sober
Ich bin kein Safari-Fachmann und möchte mich daher nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber ist es nicht höchst ungewöhnlich und leichtsinnig, mit Touristen zu Fuß durch ein Wildreservat zu marschieren und dann auch noch einer frischen Löwenfährte zu folgen?? Die Safaritouristen, die ich kenne, berichten immer: Im Auto und Zelt ist man sicher, aber bei Pannen oder Toilettengängen ist größte Vorsicht geboten.
"Walking Safaris" sind durchaus ein normales Angebot in vielen afrikanischen Nationalparks und Game Reserves, üblicherweise geführt von entsprechend ausgebildeten und bewaffneten Rangern. Die Risiken sind dadurch eigentlich gering, zumal selbst Raubtiere wie Löwen tendenziell einer Gruppe Menschen aus dem Weg gehen. Dass wird auch dadurch unterstrichen, dass bei solchen Aktivitäten so gut wie nie etwas passiert. Vermutlich ist das Risiko, in Harare bei einem Verkehrsunfall zu Tode zu kommen, um ein Vielfaches höher.

Ein Nullrisiko gibt es aber auch dort natürlich nicht. Wildtiere sind immer unberechenbar und ein unglückliches oder provoziertes Aufeinandertreffen darum gefährlich. Wenns blöd läuft bzw. bei Fehlverhalten geschehen dabei auch Unfälle trotz Auto oder Zelt. Ob der Ranger in diesem Fall einen Fehler gemacht hat oder einfach Pech hatte müssen wohl die Fachleute vor Ort abklären.

Allerdings ist es natürlich so, dass sich die Risiken dort erhöhen, wo Anbieter den Druck verspüren, möglichst spektakuläre Erlebnisse zu bieten. Insofern ist es auch etwas gar einfach, einem angestellten Ranger dort einfach "selber Schuld!" an den Kopf zu werfen..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hschmitter 25.08.2015, 16:04
16.

Zitat von Nepheron
Ja viele Deutsche sind besonders schadenfroh und klugsch... und es fehlt ihnen an Empathie und Mitgefühl.
Nun, behaupten kann jeder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hschmitter 25.08.2015, 16:13
17.

Zitat von Celegorm
Die Risiken sind dadurch eigentlich gering, zumal selbst Raubtiere wie Löwen tendenziell einer Gruppe Menschen aus dem Weg gehen. Dass wird auch dadurch unterstrichen, dass bei solchen Aktivitäten so gut wie nie etwas passiert. Vermutlich ist das Risiko, in Harare bei einem Verkehrsunfall zu Tode zu kommen, um ein Vielfaches höher. Ein Nullrisiko gibt es aber auch dort natürlich nicht. Wildtiere sind immer unberechenbar und ein unglückliches oder provoziertes Aufeinandertreffen darum gefährlich. Wenns blöd läuft bzw. bei Fehlverhalten geschehen dabei auch Unfälle trotz Auto oder Zelt. Ob der Ranger in diesem Fall einen Fehler gemacht hat oder einfach Pech hatte müssen wohl die Fachleute vor Ort abklären.
Beim Hinterherlaufen kann der Löwe ja unter Umständen nicht mehr aus dem Weg gehen.

Und der gute Mann hatte vermutlich keine Waffe dabei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
endaxi 25.08.2015, 16:43
18. Walking Safaris...

sind Gang und Gebe. Nur in der Wildnis weiss man nie was so alles passiert. Alle Gäste unterschreiben bei Ankunft, dass das Game Reserve keinerlei Verantwortung übernimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skiski-bowski 25.08.2015, 16:50
19. Klugscheißer? Wen meinst Du?

Zitat von Nepheron
Ja viele Deutsche sind besonders schadenfroh und klugsch... und es fehlt ihnen an Empathie und Mitgefühl. Der Safari Guide, der jetzt getötet wurde, hat kein Tier getötet. Jedenfalls steht in dem Artikel nichts davon. Mein Bild von Deutschland wird jeden Tag wieder aus den vielen Spiegel Online-Comments aufs Neue bestätigt.
Wie kommst Du zu der irrigen Annahme, nur weil ich in einem deutschen Forum die deutsche Sprache nutze, sei ich Deutscher (bin ich) oder in Deutschland (bin ich nicht)? Im Gegensatz zu Dir kenne ich die Situation vor Ort. Gelegentlich gewinnt der Löwe, oder der Elefant, oder... Regt sich hier nur keiner drüber auf, wir beurteilen die Situation realistisch. Übrigens: Ich kenne keinen Guide, der noch nie ein Tier getötet hat. Gehört zum Berufsbild.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3