Forum: Panorama
Neonazis in den USA: Hakenkreuz und Sternenbanner

Der Mord an dem US-Neonazi Jeff Hall zeigt vor allem eines: Auch in der amerikanischen Gesellschaft sind die Rechtsextremen fest verwurzelt. Die meisten*Hassgruppen sind zwar zersplittert und zerstritten. Bürgerrechtler warnen trotzdem.

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Student5 13.05.2011, 19:12
80. Väterrechte und rechte Väter

Zitat von plana
Zu These 1: Rechts sein hat wohl kaum was mit männlichem Auftreten zu tun. Indoktrination von Kindern mit rechtem Gedankengut ist ohne jede Frage schädlich und darf nicht sein. Zu These 2: Wie meinen? Gibt es zu dieser Behauptung auch Belege?
Ja, der Autor Thomas Gesterkamp - und nicht nur er - stellt Männer- und Väterrechtler grundsätzlich in die "rechte Ecke", siehe z.B. hier:

http://www.welt.de/die-welt/debatte/...er-rechts.html

http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/A...fes-gesterkamp

Natürlich ist nicht zu leugnen, daß der erschossene Vater, um den es im Spiegel-Artikel geht, tatsächlich ein Extremist war.

Aber nun erklären Sie mir bitte, warum für einen 10-jährigen Jungen ein Vater mit einem festen Weltbild schädlicher sein soll als eine Mutter, welche das Kind total vernachlässigt und die Wohnung verrotten läßt. Das Sorgerecht ist ihr sicher nicht ohne Grund entzogen worden.

Mir ging es darum, zu zeigen, daß der "Kampf gegen rechts", sofern nötig, keine Aufhänger braucht wie einen Jungen, der seinen Vater erschießt - so als hätte er das aus politischer "Einsicht" heraus getan.

Was, wenn der Junge seine Mutter erschossen hätte? Dann hätte man ihn wohl zum kleinen Monster erklärt.

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plana 13.05.2011, 19:48
81. ...

Zitat von Student5
Ja, der Autor Thomas Gesterkamp - und nicht nur er - stellt Männer- und Väterrechtler grundsätzlich in die "rechte Ecke", siehe z.B. hier:
Zitat Welt.de:
"Angepriesen wird das Dokument von der Friedrich-Ebert-Stiftung als "Expertise", das heißt zu Deutsch: wissenschaftliches Gutachten. Dessen Standards scheinen dem Autor aber gänzlich fremd zu sein. Weder belegt er, wie er im Einzelnen zu seinen Daten und Ergebnissen gekommen ist, noch legt er irgendwelche Auswahlprinzipien für seine Untersuchung vor. Methodische Überlegungen hält er für überflüssig, und inhaltlich setzt er sich nicht einmal ansatzweise mit den Argumenten und Positionen der attackierten Publizisten, Wissenschaftler oder Institutionen auseinander. Stattdessen verunglimpft, denunziert und halbwahrheitet er. Dazu passt, dass an keiner Stelle definiert wird, was nun "rechts" "rechts-extrem" oder "rechter Geschlechterkampf" eigentlich ist."

Der von Ihnen angegebene Link entlarvt den Autor doch als wenig seriös. Die "allgemeine Tendenz" die Sie in Ihrem ersten Post feststellen ist wohl doch nur eine Einzelmeinung die Sie auch noch selbst mit dem angegebenen Link relativieren.

Zitat von Student5
Natürlich ist nicht zu leugnen, daß der erschossene Vater, um den es im Spiegel-Artikel geht, tatsächlich ein Extremist war. Aber nun erklären Sie mir bitte, warum für einen 10-jährigen Jungen ein Vater mit einem festen Weltbild schädlicher sein soll als eine Mutter, welche das Kind total vernachlässigt und die Wohnung verrotten läßt. Das Sorgerecht ist ihr sicher nicht ohne Grund entzogen worden.
Ein "festes Weltbild" ist erstmal eine neutrale Formulierung. Dieser Vater war aber wohl ein Rechtsextremer. Qualitative stehen für mich Vernachlässigung durch die Mutter und Gedankengut des Vaters auf einer Ebene - keiner von beiden hätte das Sorgerecht ausüben dürfen.

Zitat von Student5
Mir ging es darum, zu zeigen, daß der "Kampf gegen rechts", sofern nötig, keine Aufhänger braucht wie einen Jungen, der seinen Vater erschießt - so als hätte er das aus politischer "Einsicht" heraus getan. Was, wenn der Junge seine Mutter erschossen hätte? Dann hätte man ihn wohl zum kleinen Monster erklärt.
Warum geschossen wurde ist doch überhaupt nicht bekannt. Alles reine Spekulation.

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Hottrod 13.05.2011, 19:59
82. ...

Nazis haben noch immer ne sche*** Frisur ;)
Das einzige was wirklich gegen die Aufmärsche dieser intoleranten und verblendeten Menschen hilft, ist sie lächerlich zu machen. Was meint ihr, wie unsicher die sich fühlen, wenn man sie auf ihren Märschen nur auslacht :) Viele Hundert Menschen lachen einige Dutzend aus. Nicht mehr, nur lachen...

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aendu61 13.05.2011, 20:02
83. Verschwendung menschlichen Lebens..

Zitat von sol invictus
Wenn ich mir die Bilder so anschaue muss ich über den degenerierten Haufen lachen. Von wegen "Herrenmenschen", eher eine Verschwendung menschlichen Lebens.
Gut getroffen.... und trotzdem, wenn ich mich so umschaue unter meinen Mitmenschen, da wird so einiges an menschlichen Leben verschwendet.....

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s.s.t. 13.05.2011, 20:02
84. ...

In den USA ist so ungefähr alles möglich, inklusive der Nazi-Spasties (tut mir leid, ein besser Ausdruck fällt mir nicht ein). Sie spielen keine Rolle, im Gegegensatz zu den konservativen Kreisen.

Die Meinungsfreiheit wird in den USA sehr viel höher gehandelt als hier.

Verquere Meinungen sind in den USA im Zweifelsfall legal, egal wie bescheuert sie auch sind.

Was besser oder schlechter ist, sollte Jeder für sich ausmachen.

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avollmer 13.05.2011, 20:16
85. Nur ein Gerücht?

Stimmt es, dass die amerikanischen Neonazis zum Stehpinkeln eine Zange verwenden weil das Berühren des eigenen Penis als homosexuell verpönt ist?

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bernardmarx 13.05.2011, 20:33
86. Radio Eriwan antwortet

Zitat von avollmer
Stimmt es, dass die amerikanischen Neonazis zum Stehpinkeln eine Zange verwenden weil das Berühren des eigenen Penis als homosexuell verpönt ist?
Im Prinzip Ja,
aber es hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass maximal dreimaliges Abschütteln in Ordnung geht. Viermal und öfter abschütteln gilt als Onanie.

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linkesocke68 13.05.2011, 21:12
87. Meinungsfreiheit ja, Verbrechen nein

Unsere Meinungsfreiheit ist das höchste Gut, das wir besitzen!
Aber Nationalsozialismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen! Wer Völkermord wie diesen öffentlich unterstützt sollte dafür belangt werden dürfen. Zumindest das sollte verhindert werden; Homophobie, Antisemitismus und generelle Intoleranz wird man jedoch nie verbieten können.

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nepo77 13.05.2011, 21:26
88.

Zitat von linkesocke68
Unsere Meinungsfreiheit ist das höchste Gut, das wir besitzen! Aber Nationalsozialismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen! Wer Völkermord wie diesen öffentlich unterstützt sollte dafür belangt werden dürfen. Zumindest das sollte verhindert werden; Homophobie, Antisemitismus und generelle Intoleranz wird man jedoch nie verbieten können.
Falsch. Die Ausübung nationasozialistischer Vorstellungen ist ein Verbrechen im Sinne von Gewalttaten zB. -die Meinung zu Vertreten das an den Vorstellungen was dran ist ist kein Verbrechen.Denn wenn erstmal eine Vorstellung als Verbrechen deklariert wird folgen andere mit der Zeit nach. Anders ausgedrückt, hätten wir eine NPD Regierung würde man wahrscheinlich linke Bewegungen als Verbrechen bezeichnen -mit allen Konsequenzen wie jetzt für Rechtsradikale. Funktionierende Meinungsfreiheit kennt keine Außnahmen.

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Student5 13.05.2011, 21:31
89. Warum erschoß er Junge seinen Vater?

Ich schrieb:
Zitat von Student5
Mir ging es darum, zu zeigen, daß der "Kampf gegen rechts", sofern nötig, keine Aufhänger braucht wie einen Jungen, der seinen Vater erschießt - so als hätte er das aus politischer "Einsicht" heraus getan. Was, wenn der Junge seine Mutter erschossen hätte? Dann hätte man ihn wohl zum kleinen Monster erklärt.
Darauf eine Antwort wie folgt...

Zitat von plana
Warum geschossen wurde ist doch überhaupt nicht bekannt. Alles reine Spekulation.
Richtig. Und inzwischen haben Sie anscheinend meinen Ursprungsbeitrag vergessen. Ist Ihnen der ungelöste Widerspruch nicht aufgefallen, der darin liegt, daß zuerst der Junge mit seinem Vater sehr zufrieden gewesen soll, und es im nächsten Satz dann heißt, der Junge habe seinen Vater am selben Abend "eiskalt" erschossen?

Mag sein, daß das Motiv des Jungen bisher nicht festgestellt werden konnte. Aber der Artikel vermittelt so, wie er geschrieben ist, den Eindruck, daß das auch gar nicht wichtig sei, sondern, daß es kaum verwunderlich, ja irgendwie zu begrüßen sei, wenn "so" ein Vater erschossen wird. Möglicherweise wird mit dem Beiwort "tragisch" nur eine innere Zustimmung bemäntelt - dieser Eindruck drängt sich mir auf.

Hätte es unter sonst gleichen Voraussetzungen eine Mutter getroffen, so wäre der Vorfall dem Spiegel möglicherweise keinen Artikel wert gewesen. Da wäre das "eiskalt" nicht mehr zu vermitteln gewesen. Darauf wollte ich hinaus.

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