Forum: Panorama
Neue Studie zum Teetrinken: "Die Briten wissen gar nicht, was sie tun"
Getty Images

Die Zubereitung von Tee ist eine Wissenschaft für sich. Gerade die Briten gelten als Experten. Doch diesen Ruf haben sie nicht verdient, behaupten nun Forscher des University Colleges London - und listen die gröbsten Fehler auf.

Seite 9 von 11
thinking_about 18.03.2015, 05:13
80. Vielleicht mögen Sie das

Zitat von Eduschu
Lustig, wenn in Deutschland hunderte von Brauereien existieren, die alle mit verschiedenen Wassern brauen, dann kommt "mehr oder wenig das gleiche" heraus. Bei den Briten ist das ein Qualitätsmerkmal, weil das Bier angeblich immer ein wenig anders schmeckt. Übrigens: Schal bleiben die meisten englischen Biere trotzdem.
nicht schmecken, aber Wasser verändert gravierend den Geschmack für jegliche Getränke, was an der Härte und dem versch. Mineralienanteil begründet ist.
Mit einem Wasser, das nach faulen Eiern schmeckt und nur zu Kurzwecken eingesetzt wird, können Sie sonst nichts anfangen.
Nicht umsonst kommen die besten Whiskeys aus Schottland. Mithalten können da nur noch - man möge staunen - die aus Japan und sind extrem teuer und gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
teacher20 18.03.2015, 06:28
81. Unnütze Dekadenzdiskussion

Es ist ebenso amüsant wie absurd, den Glaubensstreit unter selbst ernannten "Experten" über die "richtige" Zubereitung von Tee und Kaffee (in allen seinen Varianten) zu verfolgen.
Was geht? Wo zeigt sich der "echte" Kenner der Materie? Was ist ein Muss? Was geht gar nicht? Was is vielleicht sogar eine richtige "Kulturschande"?

Vielleicht entgeht mir durch die "falsche" Zubereitung eine mein Leben verändernde Erfahrung, vielleicht auch nicht. So what?

Insgesamt sind das alles Luxusprobleme dekadenter Gesellschaften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karljosef 18.03.2015, 08:18
82. Bier ist ungleich Tee!

Zitat von karl-wanninger
Gar nicht erst davon zu sprechen was die Briten armem unschuldigen Bier antun.
Zugegeben, wenn die Bierblume mit einem Löffel weggewischt wird, wird mir ganz komisch.
Aber wenn ich die in Deutschland erhältlichen guten Teesorten mit den schlechten aus England vergleiche, ebenfalls.
Der schwarze Tee in Teebeuteln aus England ist zum Teil besser als der hier erhältlich "lose Tee"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
silberbug 18.03.2015, 08:28
83. Seien wir doch froh

dass die Briten den zusammengefegten Abfall aus den Teefabriken in Beuteln verpackt schätzen und die Ostfriesen den Broken Tea pfundweise in ihre Kannen kippen. Ermöglicht dies doch erst den Genuss der Blatt-Tees zu günstigen Preisen.
Und wenn jeder am Ende das Getränk in seiner Tasse schmackhaft findet, dann ist doch allen gedient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stauner 18.03.2015, 09:01
84. Naja

Wir Deutschen können dafür nicht Kaffee machen.
Ich halte es übrigens für eine Legende, dass es auf der Insel kein gutes Bier und keine Leckereien gibt. Schliesslich sind wir Deutschen ja auch weltweit bekannt für unsere Mettwurst, Handkäs und ähnliche "Leckereien".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rafaveira90 18.03.2015, 09:08
85. Hauptsache...

...immer schön den kleinen Finger abspreizen und dazu Scones servieren, dann wird es schon seine Richtigkeit haben :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tempus fugit 18.03.2015, 09:10
86. Immer diese...

Zitat von hthoma
... denn Milch gehört überhaupt nicht in den Tee!
...'Fragen' - wie die US-'Wissenschaftler' mit ihrem Käse, wie eine Pizza zu schmecken hat...

1. ist Tee nicht immer derselbe Tee - ich mache den
mit der IK.A-Teezange - und garnicht schlecht.

2. Tee ohne Milch hätte ich gern, verursacht mir aber Sodbrennen - soll ich jetzt auf die Milch (sicher keine
UHP...) verzichten?

3. Vor geraumer Zeit war ich paar Monate in London.
Ich muss sagen, dass mit die heisse 'cup of tea' an den Teebuden - z.B. Hyde Park' immer sehr gut geschmeckt
hat.
Und sicher hat der Budenbesitzer keine Rituale durchgeführt.

Ganz zum Schluss: Vergessen wird oft, dass es hauptsächlich das Wasser ist, das das Aroma von Tee entfalten lässt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eduschu 18.03.2015, 09:24
87.

Zitat von thinking_about
nicht schmecken, aber Wasser verändert gravierend den Geschmack für jegliche Getränke, was an der Härte und dem versch. Mineralienanteil begründet ist. Mit einem Wasser, das nach faulen Eiern schmeckt und nur zu Kurzwecken eingesetzt wird, können Sie sonst nichts anfangen. Nicht umsonst kommen die besten Whiskeys aus Schottland. Mithalten können da nur noch - man möge staunen - die aus Japan und sind extrem teuer und gut.
Das mit dem Wasser bestreitet außer Peter Boots doch gar niemand. Allerdings bestreitet er dies nur bei deutschen Bieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Levator 18.03.2015, 10:22
88. Im Prinzip

eine logische Fortsetzung ihrer Essensgewohnheiten und hieraus sich ergebenden kulinarischen Ansprüchen. Viele fühlen sich berufen - aber nur Wenigen es gegeben und das trifft speziell auf die Briten zu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shenshen_ie 18.03.2015, 10:36
89. ...

Zitat von ArnoNym
Britisches Bier ist die reinste Plörre, von der Darreichungsform (gern lauwarm, ohne Schaum) mal ganz abgesehen. Die Schotten haben allerdings eine sehr gute Lösung gefunden, was man mit dieser Plörre Vernünftiges anstellen kann: Destillieren!
Ach, Sie holen sich Ihre Informationen also immer direkt bei Asterix ab?

Es gibt in der UK absolute fantastische Biere, das reicht von grossen Brauerein die Ales wie Newcastle Brown herstellen zu kleinen Haus- und Hecken Brauerein.

Das "lauwarme" Bier, dass Sie hier bemaekeln, bekommen Sie auch in Deutschland serviert. Das war urspruenglich eine Klage der Amerikanischen Soldaten im 2. Weltkrieg in der UK, da das Bier dort mit der gleichen Temperatur wie in Deutschland auch serviert wurde - und nicht knapp ueber dem Gefrierpunkt, wie die GIs das von zuhause kannten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 11