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Nora Tschirner über Privatsphäre: "Ich werde juristisch sehr bissig"
DPA

Nora Tschirner zählt zu den beliebtesten deutschen Schauspielerinnen, zugleich ist wenig über sie bekannt. Kein Zufall: Tschirner schützt sich wie kaum ein Promi gegen Berichte über ihr Privatleben. Wie macht sie das?

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twister-at 27.11.2014, 13:47
50.

Zitat von Bondurant
das ist so falsch. Der Schauspieler spielt eben nicht eine, sondern viele Figuren und wird so als er selbst "prominent". In dem Augenblick aber stellt er sich auch selbst zur Schau. Das ist unvermeidlich.
Aber im Endeffekt geht man nicht ins Kino um Frau Tschirner zu sehen, sondern um die Figur, die sie darstellt. Es ist eine erfundene Welt mit erfundenen Figuren, die von realen Figuren dargestellt werden (teilweise). Die realen Figuren geraten natürlich durch preise usw. auch ins Rampenlicht, das bedeutet aber nicht, dass sie auf jede Form der Privatsphäre verzichten müssen.

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PolitBarometer 27.11.2014, 13:49
51.

Eigentlich fand ich sie bisher gar nicht mal so unsymphatisch. Allerdings bin ich mir nach solchen Sprüchen hier da nicht mehr so sicher. Ein gewisses divenhaftes Gehabe gehört aber auch dazu. Ich würde einfach sagen, sie hat ihren Beruf verfehlt, denn sowas gehört einfach mit dazu. Schauspieler zu sein heißt halt auch, einer relativ breiten Masse bekannter zu sein, als Metzgermeister Willi Wurst aus Wuppertal.

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Colorwaschmittel 27.11.2014, 13:50
52.

Zitat von Saevidicus
Ein Foto mit Fans? Nein, danke!
Offenbar mag sie keine Leute mit derart schlechtem Geschmack.

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FFMer 27.11.2014, 13:52
53. Ein paat Jahre noch....

...und sie wird froh sein, wenn sie jemand noch wahr nimmt.

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thomas.b 27.11.2014, 13:54
54.

Bravo, Frau Tschirner. Vielleicht nehmen sich ja andere Prominente mal ein Beispiel an Ihnen.

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Svenako 27.11.2014, 13:56
55. Den Kern des Ganzen gefunden

Selten ist jemand aus diesem Kreis so präzise auf den Kern der Sache gekommen:
"Ich habe nur irgendwie den Eindruck, dass egal wie weit der Mensch sich auf allen Gebieten weiterentwickelt, er im Kern bleibt was er ist: Ein soziales Wesen mit einem bestimmten optimalen, sozialen Radius. Ist dieser zu klein, wird er einsam, ist er zu groß, leidet die Beziehungsqualität. Ich glaube, man braucht tiefe, echte Verbundenheit mit anderen Wesen, um rund zu laufen. Je größer, faseriger, ausgefranster und damit oberflächlicher der Beziehungskosmos ist, desto weniger Halt bietet er. Daher wird sich der Mensch immer wieder neue Nischen suchen, die ihm Sicherheit geben. In der Großstadt ist das der Rückzug ins eigene Viertel, im Internet wird es die gekürzte Freundesliste sein und die sorgsamer dosierte öffentliche Präsenz."
Das ist in der Tat etwas zum Aufschreiben!

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quark@mailinator.com 27.11.2014, 14:18
56. Wieso lalala ?

Zitat von dikon
Wieso, sie bringt es auf den Punkt. Sie erbringt eine Dienstleistung, die sie selbst definiert. Wenn sie eine Leistung nicht erbringen möchte, muß sie das auch nicht. Ein Schauspieler ist nicht Sklave der Öffentlichkeit. Etwas anderes wäe es, wenn sie sich .....
Wie ich ja schon schrieb, habe ich kein Problem mit der Position an sich. Im Gegenteil. Natürlich entscheidet jeder selbst darüber, welche Leistung er erbringen will. Worum es mir ging ist, daß es keinen Satz gibt, der irgendwie auf den Leser/Fan zugeht, etwa im Sinn von "Ich verstehe ja, daß man als Schauspieler dem Zuschauer persönlich vertraut erscheint und das daher oft auch das Bedürfnis entsteht, mehr über den Menschen hinter der Rolle zu erfahren, aber leider sehe ich nicht, wie ich dem nachkommen könnte, ohne mein Privatleben allzu öffentlich zu machen ..." ... oder irgendwas in dieser Art. Nun bitte nochmal meinen ersten Post lesen, vielleicht ergibt er dann mehr Sinn.

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enni3 27.11.2014, 14:19
57.

Zitat von elvis666
Klare Sache, kommerzielles Herzkino zu Weihnachten. Und sich dann nicht mal mit Oma nebst Enkel im Supermarkt ablichten lassen. Großartig, Frau Tschirner.
Was bringt Ihnen das Foto mit Frau Tschirner?
Etwa einen Anteil ihres Bekanntheitsgrades. Sind Sie weil sie sich auf der nächsten Familienfeier mit einem Selfie mit Frau Tschirner brüsten können, ein besserer Mensch, weil sie zufällig im gleichen Supermarkt einkaufen geht?

Achtet die Kunst, aber achtet auch die Künstler!
Sie werden kein öffentliches Eigentum, weil man mal etwas von denen gesehen hat, oder ne Kinokarte gelöst hat.

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aspro86 27.11.2014, 14:22
58.

Zitat von PolitBarometer
Ich würde einfach sagen, sie hat ihren Beruf verfehlt, denn sowas gehört einfach mit dazu. Schauspieler zu sein heißt halt auch, einer relativ breiten Masse bekannter zu sein [...]
Es gehört dazu sich auf Pressekonferenzen, Premieren und sonstigen Terminen betreffend eines Filmes sehen zu lassen. Afaik steht das auch meistens in den Verträgen der Schauspieler. NICHT dazu gehört, dass man seine Privatsphäre für den Boulevard-Zirkus aufgeben muss. Mag sein, dass das die Bunte-Leser-Fraktion annimmt, weil es die meisten Promis klaglos hinnehmen, weil sie sich davon Vorteile versprechen. Das heißt aber nicht, dass es stimmt.

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eisfuchs 27.11.2014, 14:27
59.

Warum, frage ich mich, wenn einige hier schreiben "aber es gehört doch zum Beruf dazu, dass man von der Öffentlichkeit durchleuchtet wird". Warum sollte das beim Beruf Schauspieler dazugehören? Warum soll der Beruf das automatisch mit sich bringen? Warum sollte irgendein Beruf das mit sich bringen, das Recht auf Privatsphäre abzugeben? Ob man eine Beziehung hat, wie die Kinder aussehen usw. geht mich doch nichts an. Welchen echten informativen Wert hat sowas, um eine Person zu beurteilen? Da geht es nicht darum, ob die Person irgendwas strafbares getan hat, was ich verstehen könnte, wenn das von öffentlichen Interesse wäre.

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