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Nordfriesland: Ausflugschiffe bleiben im Watt stecken - Hunderte Passagiere gerettet
DPA

Auf dem Weg von Amrum nach Hooge läuft ein Ausflugschiff auf Grund. Ein zweites will zu Hilfe eilen - und fährt sich ebenfalls im Schlamm fest.

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langenscheidt 12.07.2015, 17:07
1. Endlich Abenteuerurlaub in Nordfriesland

Mehr solcher Bootsbesatzungen und der Urlaub in Nordfriesland wird unvergesslich. "Stranding in Nordfriesland" als gesonderte Fotoalbumseite.

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steffen.ganzmann 12.07.2015, 17:24
2. Was soll das

Als ich so 12 war, fuhren wir im Urlaub von Bensersiel zur Insel Helgoland.

Bei der Rückfahrt hatten wir eine Stunde Verspätung und deshalb lief das Schiff, die "Wappen von Hamburg", im Siel auf Grund. So mussten wir ein paar Stunden auf die nächste Flut warten.

Aber das war lange kein Grund, die Passagiere zu "retten". Schliesslich drohte ja keinerlei Gefahr, weder für Menschen, noch für das Schiff!

Für uns alle war das eher ein kleines Abenteuer ...

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shalom-71 12.07.2015, 17:27
3. Oh Mann,

wie oft muss man der Reederei sagen, dass sie
keine Touristen mehr ans Steuer lassen sollen.
Mann, Mann, Mann.

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steffen.ganzmann 12.07.2015, 17:38
4. Schade!

40 Jahre fuhr die "Wappen von Hamburg", immerhin 4438 BRT gross, brav und artig Besucher nach Helgoland.

Dann sollte sie zum Luxuskreuzfahrschiff umgebaut werden, diese Firma machte allerdings Pleite und das wirklich schöne Schiff wurde schnöde verschrottet.

Was ein Frevel ...

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stollenreiter 12.07.2015, 18:16
5. Steht im Text, deswegen wurde gerettet

Zitat von steffen.ganzmann
So mussten wir ein paar Stunden auf die nächste Flut warten. Aber das war lange kein Grund, die Passagiere zu "retten". Schliesslich drohte ja keinerlei Gefahr, weder für Menschen, noch für das Schiff!
Lesen Sie doch erstmal den Text genau, es war ablaufendes Wasser oder wie man dann auch sagen kann "einsetzende Ebbe"....da die Tiden ihr Maximum jeweils alle 12h25min erreichen dürfte es also bis zum Erreichen einer ausreichenden Wassertiefe bei der die Schiffe wieder wieder frei kommen konnten gute 14h, eher mehr, gedauert haben. Sie dagegen haben ein paar Stunden gewartet, sicherlich nicht über einen halben Tag mit 230 Menschen an Bord vllt. einem oder zwei Klos und wohl kaum ausreichend Vorräte an Wasser usw. Noch dazu wusste niemand ob die Schiffe nicht doch beschädigt waren, das Risiko will sicher niemand auf sich nehmen, Schon alleine weil eins der Schiffe noch vor gar nicht langer Zeit eine Havarie hatte. Zum Glück denken wohl Seeretter mehr wie ich und nicht wie Sie.

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jujo 12.07.2015, 18:20
6. ....

Das war ja Rettung aus höchster Seenot. -:) Sind diese Situation nicht alltäglich im Wattenmeer?
Warum und wie hoch soollen denn die Passagiere entschädigt werden?
Wenn ja, dann sollten die Fährschiffbetreiber den Umstand des festsitzens bei ablaufender Tide unter Haftungsausschluß bei den Beförderungsbedingungen stellen, als zu tragendes Risiko. Wer das nicht akzeptieren will soll halt laufen bei Ebbe oder bei Flut schwimmen!

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strandeule 12.07.2015, 19:02
7. Informieren Sie sich erstmal

Zitat von stollenreiter
Lesen Sie doch erstmal den Text genau, es war ablaufendes Wasser oder wie man dann auch sagen kann "einsetzende Ebbe"....da die Tiden ihr Maximum jeweils alle 12h25min erreichen dürfte es also bis zum Erreichen einer ausreichenden Wassertiefe bei der die Schiffe wieder wieder frei kommen konnten gute 14h, eher mehr, gedauert haben....
Am Tag gibt es nicht 1x Ebbe und Flut, sondern 2x.
Das heisst, dass die Flut nach wenigen Stunden wieder so hoch gewesen wäre, dass es zum Freikommen gereicht hätte.

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Thorkh@n 12.07.2015, 19:08
8. Was ein Abenteuer!

Und dafür Entschädigung bezahlen? Im Gegenteil: nachträglich Strandgut-Zuschlag von den Fahrgästen eintreiben! ;)

Mit der Adler-Express kann aber was nicht stimmen: letztes Jahr mit Stoff gegen die Kaimauer und dieses Jahr Navigationsprobleme? Wird das Schiff auf Verschleiß gefahren? Oder gibts im Bereich Mensch Kompetenzlücken?

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Saturn48 12.07.2015, 19:17
9. Laut lach

bin letzte Woche mit dem Express gefahren da machte sich die Besatzung einen Jux daraus durchzugeben wegen dem starken Ostwind würde das Wasser extrem niedrig werden eventuell müssten wir das Schiff schieben.
Ja und promt ist der Wunsch in Erfüllung gegangen.
Wie sagte einmal ein Kapitän zu den Soldaten des Heeres welche bei einer Übung auf so einer Sandbank waren.
Jungs keine Angst die Insel ist kein U Boot und kann nicht tauchen sie wird nur etwas kleiner wenn das Wasser steigt

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