Forum: Panorama
Not nach der Sturmkatastrophe: Tote bei Plünderungen auf den Philippinen
REUTERS

Tausende warten in den vom Taifun verwüsteten Regionen auf den Philippinen auf Nahrung und Wasser. Immer wieder kommt es zu Plünderungen. Beim Ansturm auf ein Lebensmittellager starben mehrere Menschen.

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Politikum 13.11.2013, 07:39
1.

Sind das wirklich verzweifelte Hungernde, oder ist das eher das typische anarchische Plündern nach einer Katastrophe? Wenn man sich die jungen Männer anschaut, die da einbrechen, kommt einem das nicht vor wie Verzweiflung aus Hunger.

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ondhansen 13.11.2013, 07:52
2. optional

Der Schaden betraegt vermutlich 21 Millionen Pesos !?

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Artgarfunkel 13.11.2013, 08:12
3.

Zitat von sysop
Tausende warten in den vom Taifun verwüsteten Regionen auf den Philippinen auf Nahrung und Wasser. Immer wieder kommt es zu Plünderungen. Beim Ansturm auf ein Lebensmittellager starben mehrere Menschen.
Immer wieder überraschend ist, dass solche Stürme in diesen Gebieten ja nie aus heiterem Himmel kommen, sondern fast jährlich in schöner Regelmäßigkeit.
Mit nur ein klein wenig Eigenverantwortung sollte es also möglich, Lebensmittel zu bunkern und ein Mindestmaß an Vorkehrungen zu treffen.
Dann blieben solche Szenen aus.

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neoy 13.11.2013, 08:13
4. was zum Teufel...

...machen 6450 Tonnen Reis in einem LAGER im Hinblick auf den alptraumhaften Notstand der Bevölkerung? Absolut unverständlich!

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xees-s 13.11.2013, 08:36
5. optional

Man stelle sich mal vor wenn der Taifun über Manila hinwegfegt wäre. Was ich nicht verstehe, wieso die Regierung nicht ausreichend Schutzbunker gebaut hat, wo auch die Infrastruktur gesichert wird. In einem Land wo jedes Jahr ein großer Taifun übers Land zieht.

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josifi 13.11.2013, 08:41
6.

Zitat von Artgarfunkel
Immer wieder überraschend ist, dass solche Stürme in diesen Gebieten ja nie aus heiterem Himmel kommen, sondern fast jährlich in schöner Regelmäßigkeit. Mit nur ein klein wenig Eigenverantwortung sollte es also möglich, Lebensmittel zu bunkern und ein Mindestmaß an Vorkehrungen zu treffen. Dann blieben solche Szenen aus.
Eigenverantwortung? Kennen Sie die Gegend? Von WAS und WO sollten die Leute etwas bunkern? Das ist nicht wie hier mit Keller und Gefriertruhe...

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lamm54 13.11.2013, 08:44
7.

Zitat von neoy
...machen 6450 Tonnen Reis in einem LAGER im Hinblick auf den alptraumhaften Notstand der Bevölkerung? Absolut unverständlich!
Die Vorräte sind ja wohl da, sie werden nur nicht herausgegeben, sondern es wird noch den Bedürftigen Plünderung vorgeworden, anstatt diese Reserven sofort zugänglich zu machen. Für wann sollen denn die Reserven aufgehoben werden, - wenn es zu spät ist?. Hier liegt etwas aber total in Schieflage. Es wird zu Spenden aufgerufen, die nicht an die Orte gebracht werden können und was da ist wird abgesichert. Wer entscheidet dies denn.

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rabka_uhalla 13.11.2013, 08:44
8. Was meinen Sie

Zitat von neoy
...machen 6450 Tonnen Reis in einem LAGER im Hinblick auf den alptraumhaften Notstand der Bevölkerung? Absolut unverständlich!
wo der ganze Reis für Lidl, Aldi und Co herkommt ?

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Dette 13.11.2013, 08:58
9. Couch Potatoe

Zitat von Artgarfunkel
Immer wieder überraschend ist, dass solche Stürme in diesen Gebieten ja nie aus heiterem Himmel kommen, sondern fast jährlich in schöner Regelmäßigkeit. Mit nur ein klein wenig Eigenverantwortung sollte es also möglich, Lebensmittel zu bunkern und ein Mindestmaß an Vorkehrungen zu treffen. Dann blieben solche Szenen aus.
Viel Ahnung haben sie wenig von der Gegend, aber wenig Ahnung sehr viel.
Was wollen sie bunkern und wo? Ohne Strom vergammelt alles oder/und wird von den Ratten gefressen. Gibt auch noch muslimische Banditen in der Gegend, vor denen ist nichts sicher.
Die PH sind eine Inselgruppe, wo wollen sie denn etwas lagern? Garantiert immer am falschen Ende.
In den PH funktioniert schon unter normalen Umsatenden wenig, erst recht nichts im Chaos.
Die Philippinos sind durchaus liebenswerte Leute, haben einen gesunden Witz und Fatalitaet. Aber leider kommt auch bei einigen eine boshafte Ader durch und das zeigt sich bei (gewaltsamen) Pluenderungen. Wenn ich nichts zu fressen haette und mein Haus waere weg, hatte ich aber auch keine Hemmungen zu pluendern. Jeder ist sich selbst der Naechste. Urteilen Sie nicht voreilig.

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