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NSU-Prozess: Gutachter halten Videoübertragung für unzulässig
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Die Vergabe der Presseplätze beim NSU-Prozess entwickelt sich für das Oberlandesgericht München zum Alptraum. Pannen reihen sich aneinander, ausgeschlossene Medien prüfen Klagen.

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superglue 02.05.2013, 15:03
40. Lesen Sie doch

Zitat von der_namenslose
Soll man den Prozess jetzt in die Allianz-Arena verlegen, nur weil es mehr potentielle Zuschauer als Sitzplätze gibt? Oder soll man extra für diesen Prozess nun einen extra Sitzungssaal errichten, und die Bauzeit erst einmal abwarten?
einfach meine Beiträge noch einmal. Da habe ich mögliche Lösungen bereits erläutert.

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der_namenslose 02.05.2013, 15:11
41.

Zitat von superglue
einfach meine Beiträge noch einmal. Da habe ich mögliche Lösungen bereits erläutert.
Genau, den Prozess nach Düsseldorf verlegen und damit komplett neu aufzurollen. Wenn das überhaupt rechtlich zulässig ist. Tolle Idee...
Ganz zu schweigen davon, dass der Düsseldorfer Saal auch nicht die Kapazität aufweist deren Bedarf man gerade zu sehen glaubt...

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ungortoq 02.05.2013, 15:20
42.

Zitat von der_namenslose
Genau, den Prozess nach Düsseldorf verlegen und damit komplett neu aufzurollen. Wenn das überhaupt rechtlich zulässig ist.
Von den 6 verfügbaren OLGs wurde in München Anklage erhoben, was den Prozess auf das Münchener Gericht und dessen Infrastruktur festlegt. Ein Zurückziehen der Anklage ist nicht so ohne weiteres zulässig.

Warum gerade München? 5 der 10 Morde geschahen in Bayern, daher lag diese Auswahl nahe.

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superglue 02.05.2013, 15:30
43. Falsch

Zitat von ungortoq
Von den 6 verfügbaren OLGs wurde in München Anklage erhoben, was den Prozess auf das Münchener Gericht und dessen Infrastruktur festlegt. Ein Zurückziehen der Anklage ist nicht so ohne weiteres zulässig. Warum gerade München? 5 der 10 Morde geschahen in Bayern, daher lag diese Auswahl nahe.
Vier Morde geschahen in Bayern.
Aber über 20 Opfer des Nagelbombenattentats stammen aus NRW. Düsseldorf wäre die naheliegendere Wahl gewesen.

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AlbertGeorg 02.05.2013, 15:31
44. Die Medien sind unerträglich

Zitat von sysop
Die Vergabe der Presseplätze beim NSU-Prozess entwickelt sich für das Oberlandesgericht München zum Alptraum. Pannen reihen sich aneinander, ausgeschlossene Medien prüfen Klagen.
Der Versuch der Medien die 4. Gewalt zur 1. Gewalt umzudeuten wird unerträglich!
Wir mögen einige Skandale in Deutschland haben, aber den eigentlichen Skandal produziert die Presse.

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der_namenslose 02.05.2013, 15:45
45.

Zitat von superglue
Vier Morde geschahen in Bayern. Aber über 20 Opfer des Nagelbombenattentats stammen aus NRW. Düsseldorf wäre die naheliegendere Wahl gewesen.
Es gab in NRW einen Mord und eben jenes Attenat mit 22 Verletzten. Da Mord schwerer bestraft wird (und somit im Auge des Gesetzgebers schwerer wiegt) ist Ihre Argumentation nicht nachvollziehbar.

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elli1965 02.05.2013, 15:55
46. Vermutung

Zitat von na,na,na
Das was hier abgezogen wird, entspricht doch gar nicht mehr einer sachlichen Gerichtsverhandlung, da wird doch schon im Vorfeld darauf spekuliert, mediengeil die eventuelle Verurteilung der noch als unbescholten geltenden Angeklagten auszuschlachten und mit Schadenfreude zu reagieren. Meine Meinung, die gesamte Verhandlung sollte unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden.
In diesem Verfahren wird ganz sicherlich nicht die Unschuld der Angeklagten vermutet. Es geht den Medien auch nicht einfach um die Berichterstattung für die Öffentlichkeit, vielmehr wird auf ein medienwirksames schlagzeilenförderndes und damit lukratives Medienevent gehofft. Das Balgen um die besten Plätze im Vorfeld und das offensichtliche Missfallen der Medien, keine Liveübertragung mit Zuschauer-TED, Promi-Juroren und einem Talk-Sofa für Gottschalk dem Zuschaer bieten zu können, das widert mich an. Vielleicht sollten die Gerichte später die Sitzplatzkontingente für die Medien in einem Bieterverfahren vergeben, die höchsten Angebote bekommen den Zuschlag. Zumindest würde dann dem Steuerzahler ein wenig der Prozesskosten erlassen, mit Glück kommt man sogar mit Gewinn aus der Sache raus. In diesem Strafverfahren geht es um Schuld oder Unschuld der Angeklagten, im Schuldfall dann noch um ein gerechtes Strafmass. Das Interesse der Öffentlichkeit besteht zuerst in einem gerechten Verfahren, dieses jedoch scheint mir durch das Verhalten der Medien durchaus gefährdet.

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superglue 02.05.2013, 15:56
47. Sagen Sie

Zitat von der_namenslose
Es gab in NRW einen Mord und eben jenes Attenat mit 22 Verletzten. Da Mord schwerer bestraft wird (und somit im Auge des Gesetzgebers schwerer wiegt) ist Ihre Argumentation nicht nachvollziehbar.
Es gibt keine zwingende Vorschrift, die den Prozess nach München gebracht hat.
Angesichts der Umstände des Falles hätte man ebensogut Düsseldorf als logistisch angemesseneren Verfahrensort wählen können.

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superglue 02.05.2013, 15:58
48. Es wird übrigens

Zitat von der_namenslose
Es gab in NRW einen Mord und eben jenes Attenat mit 22 Verletzten. Da Mord schwerer bestraft wird (und somit im Auge des Gesetzgebers schwerer wiegt) ist Ihre Argumentation nicht nachvollziehbar.
garnicht wegen Mordes verhandelt, sondern wegen StGB 129 a und divesen anderen Straftaten..Brandstiftung etc.
Ihr Einwand ist also irrelevant.

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iffel1 02.05.2013, 16:44
49. Schräges Gutachten !

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn Sky die Rechte erwirbt und der Prozess exclusiv im Bezahl-Fernsehen weltweit übertragen wird ! Dann ist endlich Ruhe, oder auch nicht...

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