Forum: Panorama
Obama über verheerende Waldbrände: "Bitte tut, was ihr könnt"
Ashlee Rezin / Chicago Sun-Times / AP

Mehr als 30 Menschen sind tot, Tausende haben wohl ihre Existenz verloren: In Kalifornien wüten heftige Waldbrände, nun äußert sich Ex-Präsident Barack Obama - und kontert umstrittene Aussagen seines Amtsnachfolgers.

Seite 1 von 7
123rumpel123 12.11.2018, 08:49
1. Ursachen bekämpfen

Bei allem Mitgefühl steht natürlich an oberster Stelle die Ursachensuche und -Bewältigung, damit sich derartige Katastrophen nicht so wiederholen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 12.11.2018, 08:51
2. Schuld? Natur? Mensch?

Schuld? Natur? Mensch?

Wir Menschen verstaerken laufend mit unserem ZUSAETZLICHEN CO2 Ausstoss den Treibhauseffekt und steigern damit die Globaltemperatur. Besonders ausgepraegt ist das in der Arktis, dem Airconditioner der Nordhalbkugel.

Die Sommer-Meereis-Bedeckung im Nordpolarmeer ist soweit geschrumpft, unumkehrbar geschrumpft, dass sich deswegen die Grosswetterlage, wegen dem Einfluss auf den Jetstream, ueberall auf der Nordhalbkugel aendert. Auch California entgeht dem nicht.

Aus diesem Grund nehmen die Extremwetterlagen, Wetter NICHT Klima(!), statistisch signifikant zu.

Leider kommt der Minderung der Eisbedeckung des Nordpolarmeeres einem ueberschrittenen Schwellenwert, Kippunkt, "tipping point" gleich. Ein Schalter, der sich nur einmal in einer Richtung umlegen laesst und nicht wieder zurueckstellbar ist.
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 12.11.2018, 08:56
3. Sicherheit vor Schönheit

Waldbrände sind im kaifornischen Küstenstreifen völlig normal, auch wenn in diesem Jahr die Feuer besonders heftig ausfallen. Das Gelände ist bergig und trocken und die Feuer werden vom Sankt Ana Wind (einem Föhnwind) angefacht. Gerade weil man das weiß, ist es unverständlich, dass an den gefährdeten Hängen überall Bebauung steht und die auch noch unzureichend gegen die Brandgefahr gesichert ist. Hier liegt das Problem und wenn Barak Obama nun die Feuerwehrmänner zum gefährlichen Einsatz auffordert, dann sollte er erst einmal seine politischen Freunde in Kalifornien auffordern, das Baurecht zu verschärfen, Dann müssen die Feuerwehrmänner auch nicht ihr Leben und ihre Gesundheit opfern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bstendig 12.11.2018, 09:02
4. Tragisch.

Für jeden einzelnen.

Aber irgendwie hausgemacht. Das Ganze kann man mit der Überschrift "Don't mess around with nature!" überschreiben.

Jetzt rächt sich der jahrelange Raubbau und die jahrelange Ignoranz der Klimaschädlichkeit einiger "Errungenschaften" - auch im "Muster-Ökostaat "Kalifornien.

Vielleicht haben wir doch ein wenig Klimawandel Mr. President. Vielleicht sollten wir doch nicht aus dem Klimaabkommen aussteigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anboes 12.11.2018, 09:11
5. Verstehen Sie das Mitfühlen Obamas

Zitat von 123rumpel123
Bei allem Mitgefühl steht natürlich an oberster Stelle die Ursachensuche und -Bewältigung, damit sich derartige Katastrophen nicht so wiederholen können.
als Verneinung zur Ursachenforschung und Sicherheitsvorsorge?

Z, Z. stehen an alleroberster Stelle die Hilfen für die Menschen und Bekämpfung dieser Naturkatastrophe!
Statt eines würdelosen Trump-Parteienkampfes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anboes 12.11.2018, 09:23
6. Und warum brechen in Trump--Tower

Zitat von Palmstroem
Waldbrände sind im kaifornischen Küstenstreifen völlig normal, auch wenn in diesem Jahr die Feuer besonders heftig ausfallen. Das Gelände ist bergig und trocken und die Feuer werden vom Sankt Ana Wind (einem Föhnwind) angefacht. Gerade weil man das weiß, ist es unverständlich, dass an den gefährdeten Hängen überall Bebauung steht und die auch noch unzureichend gegen die Brandgefahr gesichert ist. Hier liegt das Problem und wenn Barak Obama nun die Feuerwehrmänner zum gefährlichen Einsatz auffordert, dann sollte er erst einmal seine politischen Freunde in Kalifornien auffordern, das Baurecht zu verschärfen, Dann müssen die Feuerwehrmänner auch nicht ihr Leben und ihre Gesundheit opfern.
Brände aus, in denen keine Sprinkleranlagen in allen Etagen vorhanden sind?
Haben Sie sich überlegt, dass Sie erwarten, zunächst sollte in die Vergangenheit geschaut werden, bevor selbstverständliches Mitgefühl jetzt gezeigt und geleistet werden darf?

Das ist in einer solchen Situation nicht nur ein verwerflicher Anspruch. So, als ob man nach Kriegen zuerst Ursachenforschung betreibt, bevor die Menschen weiter leben können!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
barlog 12.11.2018, 09:33
7.

Ich hätte gern gewusst, an welcher Stelle Herr Obama die "umstrittenen Aussagen seines Amtsnachfolgers... kontert".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peterpeterweise 12.11.2018, 09:36
8. Was sagen denn die anderen Ex-Präsidenten?

Welches Amt hat Obama eigentlich aktuell inne, dass er eine so große Rolle in den deutschen Medien spielt? Sollten da nicht auch über die Aussagen der anderen Ex-Präsidenten zu einem Waldbrand in den USA im Spiegel ausführlich berichtet werden?
Natürlich war und ist Obama der Lieblingsamerikaner der deutschen Medien. Aber als Ex-Präsident sollte er im Jahr 2018 eher ein Thema für die Bunte als für den Spiegel sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KlausMeucht 12.11.2018, 09:40
9. Klimaabkommen

Zitat von bstendig
Für jeden einzelnen. Aber irgendwie hausgemacht. Das Ganze kann man mit der Überschrift "Don't mess around with nature!" überschreiben. Jetzt rächt sich der jahrelange Raubbau und die jahrelange Ignoranz der Klimaschädlichkeit einiger "Errungenschaften" - auch im "Muster-Ökostaat "Kalifornien. Vielleicht haben wir doch ein wenig Klimawandel Mr. President. Vielleicht sollten wir doch nicht aus dem Klimaabkommen aussteigen.
Trump steigt aus dem Klimaabkommen aus. Die Europäer kündigen den Wille zu Änderungen an, aber sie machen dann nichts. Wo ist der Unterschied für das Klima?

Wir brauchen ein globales Ressourcenmanagement. Aber dazu fehlt allen Staaten den Mut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7