Forum: Panorama
Panzer-Bergung bei Kiel: "Ich halte den Bundeswehr-Einsatz für klar rechtswidrig"
AP/dpa

Die Bundeswehr hat einen Weltkriegspanzer aus dem Keller eines Kieler Sammlers geborgen. Der Fall beschäftigte sogar das Verteidigungsministerium. Jetzt gibt es Ärger.

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Stadtguerilla 04.07.2015, 03:01
240. ...

Zitat von Frua
[...] Der Staatsanwalt muss sich doch auch eine Verfügung durch einen Richte geholt haben. Es geht immer hin um einen gravierenden Eingriff in eine Grundrecht. Hat der Richter dabei nicht gemerkt, dass hier mit Kanonen auf Schrott geschossen wird? Das man es mit einem Museumsstück zu tun hat? [...] Das wird wohl damit enden, dass 20 Berufssoldaten und -soldatinnen der Bundeswehr/In mit schwersten Gerät das Monstrum wieder in den Keller manövrieren müssen und Handwerker auf Kosten der Bürger die angerichteten Schäden beseitigen müssen. Das gilt auch für Schäden am Panzer, Laufräder etc. (Sonderanfertigung, da es Ersatzteile dafür nicht mehr gibt, wie man an der defekten Kette merkt). Diese Staatsaktion "Panther" dürfte dann weit über 100.000 Euro kosten.
Museumsstück.

Darum wird es wohl bei dem weisungsgebundenen Staatanwalt gegangen sein.
Einen seltenen Fund sicher zu stellen und ökonomisch sinnvoll dem Land überführen damit dieses damit Geld (Eintritt/Museum) verdienen kann.

Die vorgehensweise kennt man ja zu genüge, ebenso das ergebnis - man zieht das Verfahren solange hin bis der Besitzer tot ist, was in dererlei fällen idR. nicht besonders lange ist...

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Ursprung 04.07.2015, 03:08
241. Parodie life

Verdammte Axt, ich habe noch `ne unangemeldete Schweizer Hellebarde, scharf, im Keller neben der legal erworbenen und ordnungsgemaess in verschlossenem Stahlschrank aufbewahrten K98. Jagdmunition 7.6 mm und Schiesspruegelschloss natuerlich in verschlossener Kiste separat und in einem geheimgehaltenem anderen Haus.
Wenn ich mit der unangemeldeten Hellebarde losziehen wuerde, um Touristen am Strand die Achillessehnen zu durchtrennen, nicht auszudenken! Wo bleibt nur unser Verteidigungsministerium gegen durchdrehende Buerger?
GUT, dass die wenigstens diesen Panzer aus dem 2. Weltkrieg noch sicherstellen konnten, bevor damit jemand auf den Strand fahren konnte.

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osnase92 04.07.2015, 03:23
242.

Wenn das Zeug entmilitarisiert ist, darf der das sehr wohl behalten, ist keine Waffe mehr sondern normaler Privatbesitz

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Joerg grimm 04.07.2015, 04:08
243. Was fuer eine Provinzposse

"...die beschlagnahmten Gegenstände seien "entmilitarisiert". Im Jahr 2005 schloss sich der Landrat in Plön dieser Bewertung an."

Also wussten die Behoerden nicht nur von der Existenz dieser Objekte sondern waren auch zu der Ueberzeugung gelangt dass sie nicht mehr als Kriegswaffen verwendbar waren.

Warum also jetzt ploetzlich dieses Spektakel und diese Ressourcenverschwendung...?

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Elektricman 04.07.2015, 06:24
244. Wenn der Anwalt recht hat, ist ein Millionenschaden entstanden!

Wenn der Sammler einen Aktenodner aus dem Schrank holt und Stück für Stück nachweisen kann, das seine Waffen "entmilitarisiert" sind, ist für diesen Privatmann ein Millonenschaden entstanden!
Der eigentliche Skandal ist, das Richter nicht abwarten konnten, bis die Angelegenheit einwandfrei geklärt ist.
Wie der Anwalt erklärt hat, hätte eine Versiegelung des Kellers erst einmal ausgereicht.
So aber ist ein riesiger Schaden entstanden, den der Steuerzahler sehr teuer bezahlen muß!
Wie man auf dem Foto sieht hat der Panzer keine Ketten mehr. Panzerketten gehören unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Wenn das Kanonenrohr "entmilitarisiert" worden ist, dann ist dieser Panzer nur 40 Tonnen Schrott oder, wie es in diesem Fall ist, ein sehr begehrtes Sammlerstück, was einen Millionenwert hat. Das die Bundeswehr den Abtransport nicht sachgerecht gemacht hat sieht man sofort! Denn die Räder auf dem der Panzer rollt sind mit Hartgummi und gehen bei diesem Transport kaputt. Wenn dieser Panzer wieder repariert werden muß, dann sind mehrere 100 000,-EURO fällig. Dann kommt noch hinzu, das der Garten umgepflügt wurde, durch die Bergepanzer und dann der Seelische Schaden, weil der Sammler und Staatsbürger nun in der "Weltpresse" im Rampenlicht steht und als "Nazi" angesehen wird.
Alles nur deshalb, weil er ein Sammler vom 2.WK ist und beschuldigt wurde ein Käufer von Nazikunst zu sein.
Aber auch solche Sachen kann man aufklären und deshalb braucht da die Staatsanwaltschaft nicht gleich mit der Tür ins Haus einzufallen und wie ein Elefant im Porzellanladen herumzulaufen.
In diesem Alter läuft keiner mehr weg und dieser Mann wird sich seiner Verantwortung bewußt sein!
Das beweist, das er alles bei der Behörde ordnungsgemäß angemeldet hat.
Oder hat etwa die Bundeswehr ein Interesse an diesem Panzer? Fehlt den etwa im Panzermuseum Noch solch ein Model vom 2. WK? Vielleicht spielen in diesem Fall da noch ganz andere Interessen eine Rolle.

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der:thomas 04.07.2015, 06:27
245. Hab ich da nicht auch G3 und MG42 gelesen?

Diese Waffen stellen doch die viel größere Gefahr dar als die olle Flak und der Panzer als Kellerkind...

Frage wäre hier dann mal wirklich: Wo kam das G3 her?

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DDRBewohnerin 04.07.2015, 06:39
246. Die Bundeswehr im Land einzusetzen

ist sehr fragwürdig. Aber auch hier geht der Gesetzesbruch locker und ohne das Parlament. Eine Ministering befiehlt, was sie vorher wohl mit der DDR Grande abgesprochen hat. Und schon rückt die Bundeswehr im Land gegen die Bürger aus (wenn auch nur gegen einen). Das ist ein gutes Modell für Regierungsfeindliche Demostrationen. Merkel und ihre Schergen spucken auf Gesetze und Parlament.

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BeatDaddy 04.07.2015, 06:46
247. Tja,

dafür wurden die BW-Einsätze im Innern von Frau Merkel durchgeboxt...Das war doch kurz nach der Abschaffung der Wehrpflicht druch diesen Schauspieler Guttenberg...

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neighbourofthebeast 04.07.2015, 06:50
248. Der entmilitarisierte Panther

wirkt auf potentielle russische Agressionen vermutlich weitaus abschreckender, als das gesamte Geraffel, das unsere Bundeswehr derzeit so aufbieten kann. Kluger Schachzug von Uschi, wahrscheinlich auf Geheiß von Stoltenberg.....

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Holztransistor 04.07.2015, 07:08
249.

Zitat von stelzenlaeufer
Also für mich sieht das eher nach einem Tiger aus. Ein Panther ist es jedenfalls nicht!
Nein, es ist ein Panther Ausführung G. bevor man Kommentare abgibt, könnte man ja einfach mal Google benutzen um den optisch doch schon sehr großen Unterschied zwischen Tiger und Panther festzustellen.

Im Artikel steht etwas von 40 Tonnen. Da er keine Ketten hat passt das etwa. Komplett fahrbereit sind es aber 45 Tonnen.

Wenn der Besitzer den Panzer nicht behalten darf, gehört der auf jeden Fall in ein Museum. Es gibt nicht mehr viele davon. Und wenn der Besitzer damit sogar noch bis in die 70er gefahren ist, könnte auch das Museum den wieder fahrbereit bekommen. Die WTS Koblenz hat z. B. einen Panther G (Videos bei Youtube), der regelmäßig gefahren wird. Der Sound des 23 Liter Maybach Motors ist einmalig.

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