Forum: Panorama
Peru: "Alles verschwand im Schlamm"
DPA

Die Bilder von Evangelina Chamorro aus Peru gingen um die Welt: Eine Frau, überzogen mit Dreck, rettet sich aus einer Schlammlawine. Ein gefährliches Wetterphänomen richtet in dem Land entsetzliche Verheerungen an.

danreinhardt 23.03.2017, 10:56
1. Und wieder grüßt..

Nachdem die Katastrophe überwunden ist stehen die überschwemmten Landstriche günstig zum Verkauf. Der schlammige Boden ist voller Nährstoffe, Pflanzen werden gut gedeihen und die Tiere entsprechend fett. Der Traum einer eigenen Farm rückt für viele einen Schritt näher, vor allem da er nun bezahlbar ist. Schnell tritt die Katastrophe in den Hintergrund. Familien, die keine Opfer zu beklagen haben vergessen das -alle paar Jahre wiederkehrende- schreckliche Ereignis schnell. Die Strasse werden freigemacht. Doch Vorkehrungen für das nächste Mal bleiben aus. Es gibt keine Schutzwälle, Umleitungskanäle. In vier/fünf Jahren kommt der nächste El Niño und fordert erneut Tote. Der Kreislauf beginnt von vorne. Das Phänomen hat übrigens nichts mit dem Klimawandel zu tun. Ich wünsche den Menschen Hoffnung und Kraft, denen, die Angehörige verloren haben Mut den Blick wieder nach vorne zu wenden.

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Inbetween 23.03.2017, 12:50
2. Die Lawine...

..ist im Spanischen männlich: el huaico!

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benperu 23.03.2017, 20:33
3. Spendenaktion für Peru: 100 000 Obdachlose - 600 000 Geschädigte in Peru

Ihre Hilfe wird dringend gebraucht!!
https://www.leetchi.com/c/soziales-von-calle
Vielen Dank!

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