Forum: Panorama
Petition zum Kiffen: Rechtsexperten halten Cannabis-Verbot für verfassungswidrig
DPA

Naht eine Wende in der deutschen Drogenpolitik? Mehr als hundert Juristen, Suchtexperten und Mediziner fordern einhellig die Liberalisierung des Kiffens - Strafrechtsexperten halten das Cannabis-Verbot sogar für verfassungswidrig.

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stauner 17.11.2014, 20:59
1.

Erstaunlich ist der Fall der Konzertbesucheriin, die im Taxi sitzend durchsucht wurde und eine geringe Menge Cannabis dabei hatte. Sie war nachweislich nüchtern. Strafrechtlich wurde sie nicht verfolgt - muss aber ihren Führerschein wohl abgeben. Siehe:
http://www.zeit.de/wissen/2014-10/marihuana-kiffen-fuehrerscheinentzug

Ist es möglich daß bei uns Verwaltungsrecht das Strafrecht aushebelt?

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jamguy 17.11.2014, 20:59
2. illegale Drogen

Will sich zb. ein Jugendlicher mal einfach bekiffen bedeutet das auch das Er sich in ein übles und schäbiges Millieu begeben muss um an etwas Stoff ran zu kommen .Ich vermute das Viele dadurch möglicherweise angeregt werden Selber ins Millieu einsteigen?

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holla,diewaldfee 17.11.2014, 21:01
3. Jetzt legalisiert's halt endlich

Werden durch die strafrechtliche Verfolgung Konsumenten vom Konsum abgehalten? Nein, im Gegenteil! Wird durch die strafrechtliche Verfolgung der Zugang zu Drogen für Jugendliche erschwert? Nein, im Gegenteil! Bringt die strafrechtliche Verfolgung überhaupt irgendeinen Nutzen für die Gesellschaft? Nein, im Gegenteil! Wurden alle Argumente, die für die strafrechtliche Verfolgung sprechen, wissenschaftlich widerlegt? Und ob! Wer jetzt immernoch an der strafrechtlichen Verfolgung von Drogenkonsumenten festhält, verhält sich menschenverachtend und asozial.

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bitte_weitergehen 17.11.2014, 21:14
4. @jamguy

In ein übles und schäbiges Milieu begibt sich jeder von uns, wenn er sich tagtäglich ins Internet begibt. Das macht nachweislich ebenfalls abhängig, schädigt die Gesundheit und niemand sagt etwas.

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thurox 17.11.2014, 21:22
5. Gras zu verbieten ist einfach

nur unlogisch:

1. der Staat zahlt Unmengen an Geld für Ermittlungen und Strafverfolgungen. Stattdessen könnte man mit einer Legalisierung einen Haufen Steuern einnehmen die dem Staat zu Gute Kommen.

2. Die Menschen müssen sich auf einen Schwarzmarkt begeben und sich strafbar machen um an Gras ranzukommen und bekommen dabei noch minderwertiges gepunshtes zeug.
Bei einer Legalisierung von Marihuana würde auch die Möglichkeit an richtige Drogen heranzukommen für die Jugendlichen erschwert, da diese nun nicht mehr zum Dealer an der Ecke müssen.

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robert.c.jesse 17.11.2014, 21:23
6. Vorboten der Besserung...

Das Verbot war ein Ausdruck der Angst des herrschenden Establishments und waren keineswegs die Bedenken um Gesundheit des Rauchers. Der Kiffer hatte keine Lust auf politisches Blabla und ist kein Konsumentenjunkie gewesen. Zum Wehrdienst war er auch nicht zu gebrauchen. Er hat sich nie Selbst geschadet, sondern war einfach nicht "Systemtreu" und ein Diener der Macht. Was einmal Ausdruck einer Bewegung war ist mit der heutigen Kifferei nicht zu vergleichen. Den Joint der im Kreis herumgegeben wurde gibt es nicht mehr. Das wirklich positive an der Neuen Einstellung zu Cannabis ist, dass die Medizin den Wert dieser Droge erkannt hat. Wahrscheinlich sind nun auch handfeste Überlegungen eines eventuellen finanziellen Profits von einigen Konzernen und des Staates im Spiel...

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KKaLinKa 17.11.2014, 21:24
7. Vollksverdummung…

…und nichts anderes wird mit der Legalisierungsdebate bezweckt.
Wer Gewohnheitskiffer kennt, wird mir sicherlich zustimmen das diese nicht wirklich "hell" sind. Klar Ausnahmen gibt es überall, halten die sich jedoch in diesem Bereich in sehr klaren Grenzen.
Ich denke mal das der Staat zudem einfach an eine weitere Steuerquelle ran will. Wenn man sich die Steuerabgaben bei Genussmitteln ansieht, wird klar um welche Summen es geht wenn 12% der deutschen ab und zu sich einen Joint reinpfeifen

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rjsedv 17.11.2014, 21:24
8. Natürlich ist das Verbot von Canabis falsch

Aber die Drogenmafia verdient einfach zu viel daran, wenn das Zeug illegal bleibt. Da werden Politiker geschmiert, damit die gegen Canabis wettern. Dazu noch die Dummköpfe, die Canabis wirklich für gefährlich halten. Und schon hat man die Lobby, damit das Geschäft nicht einbricht. Als damals die US-Industrie die Verteufelung von Hanf initiiert hat, war es noch angesagt rassistische Gründe vorzuschieben, um Hanf zu verbieten. Das geht halt heute nicht mehr, aber die Gründe gegen Hanf sind immer noch gleich verlogen.

PS: Nein - ich nehme das Zeug nicht und hoffe auch, dass meine Kinder das nicht nehmen. Aber dessen ungeachtet hat jeder das Recht zu tun, was er will - solange er niemanden schädigt.

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m14861486 17.11.2014, 21:40
9.

Die Dealer sind doch häufig eher ärmere die damit Geld verdienen welches ihnen sonst nicht zur Verfügung stände. Wird das Gras nun legalisiert hindert dies die Dealer nicht zwangsweise daran ihr Gras billiger da steuerfrei zu verkaufen oder eben auf andere Drogen umzusteigen die möglicherweise gefährlicher sind. Meiner Meinung nach hat die Legalisierung kaum eine positive Wirkung wenn nicht gleichzeitig auch die anderen Probleme wie zB. das soziale Problem der Dealer und Hersteller (Geldnot, Auswegslosigkeit etc.) auch behandelt wird.

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