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Petition zum Kiffen: Rechtsexperten halten Cannabis-Verbot für verfassungswidrig
DPA

Naht eine Wende in der deutschen Drogenpolitik? Mehr als hundert Juristen, Suchtexperten und Mediziner fordern einhellig die Liberalisierung des Kiffens - Strafrechtsexperten halten das Cannabis-Verbot sogar für verfassungswidrig.

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pfeiffffer 18.11.2014, 01:10
60. Das ist größtenteils Blödsinn

Zitat von robert.c.jesse
Das Verbot war ein Ausdruck der Angst des herrschenden Establishments und waren keineswegs die Bedenken um Gesundheit des Rauchers. Der Kiffer hatte keine Lust auf politisches Blabla und ist kein Konsumentenjunkie gewesen. Zum Wehrdienst war er auch nicht zu gebrauchen. Er hat sich nie Selbst geschadet, sondern war einfach nicht "Systemtreu" und ein Diener der Macht.
Zur Zeit der ersten Hanf-Verbote wurde großartige neue Erfindungen gemacht, die sich leider nicht auf dem Markt durchsetzen konnten, da aus Hanf dieselben Sachen billiger hergestellt werden konnten.

Z.B. Kunststoffe wie Nylon und Perlon Hanffasern, aus denen man Seile oder Stoffe herstellt

Z.B. Heroin THC-Haltiger Hanf als Medizin.

Führend dabei waren, wenn ich mich nicht irre, die deutsche IG-Farben und die amerikanische Firma Dupont.

Die Propaganda war damals, daß Nigger und dreckige Mexikaner Marihuana rauchten und dann weiße Frauen vergewaltigten, also mußte das Teufelszeug (=Hanf) weg,
obwohl man noch nie von einem Nigger oder dreckigen Mexikaner gehört hatte, der Faserhanf geraucht und dann eine weiße Frau vergewaltigt hat.

Deswegen wurde auch der Hanfanbau generell verboten, und nicht nur der von THC-haltigem Hanf (aus denen sich eben keine Seile oder Stoffe herstellen lassen).

Also, Hanfverbot ist reiner Schwachsinn, oder möchte heute noch jemand begründen, daß ein Hanfverbot dem Medikament Heroin zum Marktdurchbruch verhelfen muß?

Am Hanfrauchen oder Essen ist noch nie ein Mensch gestorben (am Hanfstrick allerdings schon einige), also gebt das Zeugs unter staatlicher Aufsicht frei, dann muß niemand mehr gepanschten Dreck kaufen und der Staat kassiert noch ein paar nette Steuern nebenbei und spart sich die Kosten für die Strafverfolgung von Kiffern und Dealern.

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ut-e 18.11.2014, 01:10
61. Petition zum Kiffen

Hej - ich bin 50+ , erfolgreich in`s gesellschftliche Leben integriert - also ich funktioniere und muss sagen, dass ich keine Lust habe, mir verbieten zu lassen, zu sehr gewählten Anlässen eine inspirierende Einheit THC zu genießen. Ich weiß gar nicht, was die Diskussion soll, solange Zigaretten und Alkohol vogelwild verkauft werden ...

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pfeiffffer 18.11.2014, 01:23
62.

Zitat von phisiker
So ganz nebenbei bemerkt: Das Delikt ist nicht opferlos, sondern es wird das Umfeld belästigt (beim Rauchen auch, aber das tut überhaupt nichts zur Sache).
Ach gottchen, sie Ärmster, glauben Sie das immer noch?

Jeder Spatziergang an einer durchschnittlich stark befahrenen Straße in Deutschland bläst Ihnen mehr Schadstoffe in die Lunge, als es alle Raucher Deutschlands je schaffen könnten.

Ok, in geschlossenen Räumen sieht es anders aus, aber dafür gibt es Klimaanlagen und Fenster, die man öffnen kann.

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economic-fool 18.11.2014, 01:29
63. Solange die Konsumenten in einer Solidargemeinschaft namens Krankenkasse sind, ...

... ist die Aussage von Herrn Böllinger, nämlich "Der Konsument schädigt nur sich selbst - wenn überhaupt." bedenklich. Denn bezüglich der vollständigen Ungefährlichkeit ist sich Herr Böllinger zum einen offenbar nicht sicher. Zum anderen schädigen die Kosumenten eben nicht nur selbst, wenn sie oder u. U. Nachkommen wegen des Konsums ärztliche Behandlung benötigen, die dann von Krankenkassen bezahlt werden sollen. Wer Cannabis-Konsum legalisieren will, sollte konsequenterweise auch den Krankenversicherungsschutz der Cannabis-Konsumenten spezifisch reduzieren.

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supergrobi123 18.11.2014, 02:17
64.

Zitat von m14861486
Die Dealer sind doch häufig eher ärmere die damit Geld verdienen welches ihnen sonst nicht zur Verfügung stände. Wird das Gras nun legalisiert hindert dies die Dealer nicht zwangsweise daran ihr Gras billiger da steuerfrei zu verkaufen oder eben auf andere Drogen umzusteigen die möglicherweise gefährlicher sind. Meiner Meinung nach hat die Legalisierung kaum eine positive Wirkung wenn nicht gleichzeitig auch die anderen Probleme wie zB. das soziale Problem der Dealer und Hersteller (Geldnot, Auswegslosigkeit etc.) auch behandelt wird.
Nur damit ich das richtig verstehe: Sie sind gegen die Legalisierung weicher Drogen, weil das den armen Drogendealern die Geschäftsgrundlage entziehen würde? Das ist so ziemlich das kreativste Argument, das ich je gehört habe!

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nosports28 18.11.2014, 02:49
65. Schaden

Leider fühlen sich zu viele durch alles geschädigt, was nicht explizit vorgeschrieben ist. Wird Cannabis geraucht, bedroht es die Leben der Antiraucher, und wird es eingebacken, müssen sich ja alle anderen für die Folgen der kleinen Dickmacher verschulden. Solange sich die Leute anmaßen, sich mit den hanebüchensten Vorwänden in die Lebensweisen anderer einzumischen, ist höchstens zu erwarten, daß legales Cannabis in Form von rezeptfreien Happy-Pillen auf den Markt kommt. Wenn die Pharmalobby die Hand drauf hat, ist die Welt dann plötzlich wieder im Lot.

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wittchen2000 18.11.2014, 02:57
66.

Wäre halt schön wenn vor der Legalisierung erstmal ordentlich Wissenschaft gemacht würde...

Wenn ich die Cannabis-"Nutzer" in meinem Bekanntenkreis beobachte dann muß ich leider feststellen daß da definitiv Langzeit-Effekte gibt die nicht zum positiven zu sein scheinen

Meine private Verschwörungstheorie dazu (bitte cum grano salis lesen): Vielleicht hat jemand Interesse daran daß die Leute sich selbst verblöden damit sie den Strippenziehern noch weniger entegegenzusetzen haben.

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spon-facebook-1409748772 18.11.2014, 05:39
67. so dankbar

das die hoechsten Beratungs-Grade der deutschen Rechtsauslegung stellung nehmen und ein klares Urteil finden. Eine Rechtssprechung, die Jahrzehnte, seit der Einfuehrung der opium und damit single convention der UN, zum uebel der nationalen Drogengesetze und Ausfuehrungen weltweit wurden.
Mit dem fall Cannabis Sativa ist somit die missachtenste Form entstanden,den Menschen angeblich vor schaden zu schuetzen.
Den einzigen den es tatsaechlich geschuetzt hat waren die Vertreter, die eine Drogenregulierung fuer sehr sehr lukrativ im anonymen erschufen,ja die Chemische Industrie und all ihre Nutzniesser.
Bitte bitte liebe Strafrechtsexperten und Berater, arbeitet nicht wieder an neuen Rechtsauslegungen, das wiedereinmal die Selben, die bereits Jahrzehnte am Verbot verdient haben,stark wenn nicht ganz an der angeblichen Legalisierung profitieren werden lassen, so wie es sich in den USA anbahnt!
Das nur der Cannabis Sativa/Indica legal sein wird, der genetisch modifiziert ist und durch seine Genabdruecke seine Erkennungsmerkmale erhaelt und staatlich gefoerdert, verkommerzialisiert werden darf!
Beachtet nocheinmals in eueren Vorschlaegen, das jede natuerlich gewachsene Cannabissorte fuer den freien Verbraucher zur auswahl bleiben und dieser nicht per Gesetz gezwungen wird, nur an bestimmten Vergabestellen die staatlich kontroliert werden und von hoch selektieonierten Betrieben gefuettert , als einzige wirklich legale Quelle deklariert wird, bei einer Neuentstehung des deutschen "Pharmalobby-Gesetzes"!

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jukay 18.11.2014, 06:14
68. Gewohnheitskiffer

kannte ich auch, die haben echt nichts mehr mit der Schule zu tun gehabt und lagen nur noch in der Ecke und fanden den Handybildschirm als äußerst lustig, bis der Akku leer war. Vllt liegt das daran, dass sie mit 15 angefangen haben mit Kiffen, aber na ja... wenn man es legalisieren will sollte man da besser aufpassen, man weiss nie wie alt jemand ist... wobei die sind ja auch einfach so an Zigarren rangekommen, na ja, macht was ihr wollt, mein Freund liegt jetzt abgeschreckt in der Psychatrie, bei dem Zeug kann man sich halt nie sicher sein.

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Maria-Galeria 18.11.2014, 07:11
69. Aus diesem Kraut

gemeinhin als Flachs (enthält THC) bekannt wurden und werden auch heute wieder die besten und strapazierfähigsten Stoffe hergestellt, es war lediglich ein Nebeneffekt, dass so manch einer sie als Zusatz zum Tabak konsumierte und als gut befand. Mit Einführen der Baumwolle wurde der Anbau des Flachs (daraus wurde Leinen hergestellt)
verboten um den Absatz der Baumwolle zu fördern, also rein wirtschaftliche Interessen haben diese Pflanze in die teuflische Ecke abgedrängt. Aus dem Engel wurde ein Teufel und jetzt, wo langsam klar wird dass sie sogar ein probates medizinisches Produkt liefern kann (z.B. Schmerztherapie) wird sie langsam wieder aus der Teufelsecke hervorgeholt, wird auch Zeit. Eine Pflanze, obendrein sehr genügsam, die wahrscheinlich seit Jahrtausenden ihren Dienst an der Menschheit bewiesen hat (stabile, langlebige Stoffe wie Leinen, vermutlich auch schon Heilmittel) hat ihre Berechtigung und sollte natürlich wissenschaftlich durchleuchtet (verengelt) wieder ihren Platz als Nutzpflanze einnehmen. Raus aus der Verbotsecke verliert sie vermutlich auch bei vielen Mitmenschen den Reiz sie als Zusatz (Droge) zum Tabak zu konsumieren.

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