Forum: Panorama
Polizeieinsatz in New York: Zwölf Schüsse am Times Square
AP/ The New York Times

Die Polizei kannte Darrius K. seit Jahrzehnten. Er saß mehrfach in Haft, galt als psychisch auffällig. Jetzt bedrohte er Passanten und Polizisten in New York mit einem Messer, die Beamten folgten ihm bis über den Times Square. Sie feuerten zwölf Kugeln ab - und Dutzende Passanten schauten zu.

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Oberleerer 13.08.2012, 19:42
40.

Zitat von meinemeinung77
Jährlich 30.000 Tote durch Schusswaffen in den USA. Das war wahrscheinlich einfach nur Nr. 24.538. Gott sei Dank, ich lebe in Deutschland :o)
Leider trägt die Polizei auch in Deutschland Waffen. Wozu das führt, hat man 1972 in München gesehen. Das wollten Sie doch sagen?

Außerdem würden dann nur noch schutzbedürftige Reiche und unbeliebte Politiker Waffen tragen. Das sollte unser Land demokratischer machen :)

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tserclaes-graf-von-tilly 13.08.2012, 19:43
41. ... Das NYPD ist absolut ok.

Zitat von sysop
Die Polizei kannte Darrius K. seit Jahrzehnten. Er saß mehrfach in Haft, galt als psychisch auffällig. Jetzt bedrohte er Passanten und Polizisten in New York mit einem Messer, die Beamten folgten ihm bis über den Times Square. Sie feuerten zwölf Kugeln ab - und Dutzende Passanten schauten zu.
In diser Stadt fühle ich mich wenigstens sicher, und das jetzige Ereignis bestätigt mich darin, Angreifer und Kriminelle werden mit Zero Toleranz ausgeschaltet, und das ist auch gut so, wenn es schon "Opfer" geben muss, dann - bitteschön - soll es der Täter sein, keine Passanten, keine Polizisten .... in Berlin-Neukölln wäre das ganz anders verlaufen, und deshalb ist man in NY auch wesentlich sicherer und besser aufgehoben!...

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PeerVanDijck 13.08.2012, 19:47
42. Schade, aber trotzdem richtig gehandelt

Reizgas, Taser: Alles Schnickschnack. Absolut jeder, der (wie ich) in den USA aufgewachsen ist, (und das unterstelle ich dem "Opfer") weiß genau, was passiert, wenn man derartige Faxen macht. So leid mir der Tod dieses Menschen tut, muss man feststellen: Er hat geradezu darum gebettelt, erschossen zu werden. Zum Glück wurde sonst niemand verletzt. Übrigens sind solche Vorfälle in den Vereinigten Staaten längst nicht so selten, wie man vielleicht denken möchte.

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schwarzes_lamm 13.08.2012, 19:48
43.

Zitat von spongie2000
1.) Wie auf den Videos deutlich zu erkennen ist und die NYT hervorhebt, sind die Passanten hinterher gerannt, um eine gute Sicht zu haben. Selbst wenn einer verletzt würde: Selber Schuld. 2.) Wer mit Messern auf andere losgeht, der will töten. Wenn jemand einen zweiten töten will, hat dieser das Recht, sich zu verteidigen! Aus! Ende! Im vorzuwerfen, er hätte erstmal gemütlich nachdenken müssen, kann mental nicht nicht ganz dicht sein. 3.) Wenn die Polizei bei uns so wäre, glauben Sie mir eines, wir alle würden uns viel sicherer fühlen und auch sein!
Soweit aus den Berichten hervorgeht, wurde gegen den Delinquent vorher mehrmals Pfefferspray eingesetzt, was wohl nichts nutzte, sondern ihn noch renitenter werden liess.

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Bilderberger81 13.08.2012, 19:52
44. Bad Bad Cops...

Ich werde so verdammt wütend beim Anschaun diese Videos. Ein Menschenleben scheint wirklich nichts mehr Wert zu sein.
Warum hier kein TAser eingesetzt wurde weiss nur die NYPD, ansonsten werden ja auch schonmal ganz gerne Kinder im Grundschulalter(!) mit Elektroschocks bearbeitet. DIeser Vorfall in NY ist aber leider kein Einzelfall. http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/01/ein-leben-in-den-usa-ist-nichts-wert.html

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walsi911 13.08.2012, 19:52
45.

Zitat von dhanz
Woher wissen Sie, das die Kriminalität in den USA gemessen an der Bevölkerungszahl in Deutschland höher ist. Aus statistischen Quellen oder aus MIAMI VICE?
Für das muss man nicht lange suchen.

http://www.google.com/url?sa=t&rct=j...c7x6G3DfyTSL2w

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mocki 13.08.2012, 19:53
46. richtig gehandelt

Der Täter ist äußerst durchtrainiert und muskulös, zudem hält er das Messer in professionellem Messserkampf-Griff. die 5 m Abstand hat der in unter 1 Sekunde überwunden. Mal davon abgesehen, dass er je einen Treffer in Arm und Bein erhalten hat, vermindern Schüsse auf die Körpermitte die Gefahr dass Unbeteiligte getroffen werden. Polizei hat vorbildlich gehandelt.

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SethSteiner 13.08.2012, 19:56
47. optional

Das war der Times Square bzw. direkt neben an, man häte Dutzende Polizisten mit einem Fingerschnippen holen können (hat man ja auch), stellt sich die Frage, warum man ein etwaiges "in die Passanten rennen" nicht dadurch verhindert, dass man sie auffordert zurück zugehen. Dann gibt es bei der Polizei Schilder, wenn also keine Bettdecke oder eine Matratze da ist, das wäre immer noch dagewesen. Auf "man schießt bis ruhe ist" lässt sich nur antworten: Wie krank muss man sein? Die Polizei sollte eben nicht auf Mord hinarbeiten, sondern auf Kampfunfähigkeit und das heisst nicht dass man 9 Schuß abgibt, sondern gezielt wenige auf Gliedmaßen wie das Bein. Wenn der Angreifer dann noch losläuft, kann man immer noch den Rest abfeuern - aber das passiert ja nie. Immer wieder bei solchen Fällen wird mit Hypothesen argumentiert. Das wäre so, wie wenn ich sagen würde: "Warum haben sie keinen Kung Fu Kurs belegt, dann könnten sie ihm das Messer wegkicken!". Niemand fordert weltfremde, unrealistische Dinge. Aber Polizisten die eine Pistole als Maschinengewehr missverstehen, lösen bei mir sicher kein Gefühl der Sicherheit aus.

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Demokrator2007 13.08.2012, 19:59
48. "Angemessen"?

Zitat von Hermes75
Ich finde diesen Vorfall sehr erschreckend. Der Getötete scheint ein wenig neben der Spur gewesen zu sein und in New York mit einem Messer in der Hand herum zu laufen mag nicht die beste Idee sein, aber es ist absolut unverständlich warum die Polizisten gleich ein Dutzend Schüsse auf ihn abgegeben haben. Es standen jede Menge Menschen in der Nähe, die durch den Schusswaffeneinsatz gefährdet wurden und ich bin sicher, dass es den Polizisten auch gelungen wäre auf die Distanz nur die Beine zu treffen. So wie sich die Sache auf dem Video darstellt, muss man leider davon ausgehen, dass die Polizisten in Tötungsabsicht und nicht in Selbstverteidigung geschossen haben. Warum? Das klärt hoffentlich bald ein Gericht.
Was ist bei den Amis eigentlich angemessen?

Ein US-Präsident der ein souveränes Land angreift weil dies angebl. Chemiewaffen besitzt, und obwohl man es besser wissen müsste.

Der gleiche Präsident und sein noch kriminellerer Vizepräsident der Terrorverdächtige ohne Prozeß gefangen hält und sogar foltern läßt?

Dieser Präsident der zuvor Wahlen fälschen ließ, weil sein Vater übermächtig ist und sein Clan sowas kann ohne sich verantworten zu müssen?

Eine Finanzkrise die Zockern und Hasadeuren die Möglichkeit gibt zunächst die USA und danach die halbe Welt zu ruinieren?

Eine Opposition die sich Teaparty-Bewegung nennt und im Grunde faschistisch handelt?

Faschisten die nicht wollen das jeder in den USA zu den gleichen Lebensbedingungen (dazu gehört auch die Gesundheit) leben kann, z.B. wenn er arm ist, oder schwarz oder Mexikaner oder, oder, oder?

Ein Land das sich über die Todesstrafe von Staaten wie Nordkorea, China oder Iran aufspult und selbst gerade einen Behinderten umbringen ließ in dem Staat (Texas) der stolz auf die Dummheit (Hurrapatriotismus) seiner Bürger und deren Waffengesetze und saloppen Umgang mit Hinrichtungen ist?

Das Land in dem ein Amokschütze während eines Kinobesuchs 12 Menschen abschlachtet und man dort ernsthaft darüber nachdenkt noch mehr Waffen zu verkaufen um sich besser gegen derartige Attentate schützen zu können?

Das Land in dem ein weiterer Schütze, einer mit rechtsradikalem Hintergrund, sich in einen Tempel begibt und dort 6 gläubige Sikh´s und dann sich umbringt, weil er sie für Muslime hielt?

Dieses Land soll "angemessen" handeln, mit seinen völlig irren Waffengesetzen, fehlender Sozial- und Krankenfürsorge?

Irgendwie erinnert mich das an den Autofahrer der im Radio die Nachtricht hört: "Auf der A "xyz" kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen", worauf er antwortet "Einer? - Tausende!

The "American Way of Life" scheint immer öfter dieser besagten Geisterfahrt zu gleichen.

Ciao
DerDemokrator

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Hermes75 13.08.2012, 19:59
49.

Zitat von hxk
Was wollen sie damit bezwecken? Ein Schuss ins Bein macht den nicht sofort kampfunfähig, kann aber eine Arterie kappen und ihn ausbluten lassen. Jemand zu töten, der einen selbst oder andere rechtswidrig mit einer tödlichen Waffe angreift, ist Selbstverteidigung.
Um einen Angreifer "kampfunfähig" zu machen muss man nicht ein Dutzend mal auf den Oberkörper schießen. Es ist in dem Video nicht erkennbar warum die Polizisten genau angefangen haben zu schießen,
aber das berichtete Trefferbild spricht nicht für den Versuch den Mann
NICHT zu töten.

Natürlich kann man auch durch einen Beintreffer am Schock/Blutverlust sterben, aber die Chance ist nun einmal viel geringer als bei einem Treffer in den Oberkörper.

Eine tödliche Gewaltanwendung durch Polizisten ist nur akzeptabel, wenn dadurch eine unmittelbare Lebensgefahr z.B. durch einen bewaffneten Angriff abgewendet wird.
Einen solchen kann man hier aber nicht erkennen.

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