Forum: Panorama
Polizeigewalt in Lousiana: "Der Tod von Alton Sterling ist eine Tragödie"
REUTERS

Erneut ist in den USA ein Schwarzer von Polizisten erschossen worden. Videomitschnitte der Szene verstören das Land, es gibt Proteste. Hillary Clinton sieht eine grundsätzliche Schieflage.

Seite 19 von 23
nemster 07.07.2016, 12:26
180.

Wie sich hier wieder die rassistischen Relativierer im Forum tummeln. Wirklich ekelerregend.

Beitrag melden
garfieƖd 07.07.2016, 12:27
181. Statistik

Zitat von hinschauen
Woher haben Sie diese Statistik? Das Team der "Daily Show" hat nämlich einmal einen längeren Beitrag darüber gemacht, dass es eine solche Statistik nicht gibt - inklusive Statements von Vertretern verschiedener Behörden.
Die hat "The Guardian" veröffentlicht. Die Studie initiiert von Polizei-kritischen Journalisten heisst "The Counted" und wurde gestartet weil eben keine verlässlichen Daten von den Behörden vorliegen. Hier ein Artikel dazu: https://www.theguardian.com/us-news/2015/dec/31/the-counted-police-killings-2015-young-black-men und hier Infos von/über die Journalisten: https://www.reddit.com/r/IAmA/comments/3br3j6/were_the_guardian_reporters_behind_the_counted_a/

Beitrag melden
Beat Adler 07.07.2016, 12:29
182. Zu Mord gehoeren niedrige Beweggruende, Vorsatz, Absicht

Zitat von colonium
Ich meinte natürlich, der Staatsanwalt hätte... "beantragt" und nicht "erlassen".. Danke für den Hinweis. Ansosnten stimme ich Ihnen weitgehend zu. Es ist ellerdings klar zu sehen, dass die Gewaltanwendung unverhältnismäßig war. Aus meiner Sicht jedenfalls wäre eine Mordanklage hier durchaus erwägenswert. "shot by execution" trifft es wohl tatsächlich.
Zu Mord gehoeren niedrige Beweggruende, Vorsatz, Absicht, das ist in diesem Fall nicht gegeben, ausser der Polizist plante im voraus den CD Verkaeufer zu erschiessen.

Nur Geduld, die Justiz wird diesen Fall vor Gericht aufarbeiten. Anschliessend duerfen wir SPON Blogger uns ueber das Urteil aufregen.
mfG Beat

Beitrag melden
7eggert 07.07.2016, 12:29
183.

Zitat von 7131972445694
Der Mann war nicht fixiert. Es gibt ein weiteres Video, wo die Beamten mit dem 350 Pfund schweren Mann ringen. Nach dem Schuss fasst er sich ans Gesicht und den Oberkörper. Wie soll er da fixiert gewesen sein?
Fixiert bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Zwangsjacke, sondern daß der Betroffene eben nur eingeschränkt bewegen und z.B. nur seinen Oberkörper und sein Gesicht erreichen kann sowie keine heftigen Schläge austeilen kann. Da gibt es diverse Fixierungstechniken aus dem Kampfsport, die eigentlich jeder Polizist lernen sollte.

Beitrag melden
mactor2 07.07.2016, 12:30
184. Runterkommen.

Vielleicht sollten alle Beteiligten mal wieder runterkommen und die Fakten sprechen lassen.

Beitrag melden
monocultur 07.07.2016, 12:33
185. die Polizei in den USA...

...müßte eigentlich immer zu dritt auf Streife fahren. Zwei fixieren und erschiessen das "Subjekt", einer kümmert sich "nachdrücklich" um die bösen Handyfilmer.

BTW... Das ist Sarkasmus, was anderes fällt mir dazu nicht ein.

Beitrag melden
Tikal69 07.07.2016, 12:33
186. Schwarz/Weiß

Zitat von treime
Man keinem Menschen dort einen Vorwurf machen, das er eine Waffe bei sich trägt. Immerhin werben Republikaner und NRA dafür, das jeder Amerikaner zu seinem Schutz eine tragen sollte. Also sollte es auch nicht überraschen, das man bei jedem eine findet. Er hatte sie nicht mal gezogen, geschweige denn - es vorgehabt.
Sie haben da einen wichtigen Zusatz vergessen - das gilt für Weiße und nicht für Schwarze - nicht vergessen!

Beitrag melden
reiner_unfug 07.07.2016, 12:34
187. Fortgesetzter Widerstand?

Zitat von j.f. Sebastian
...erschliessen, warum man, wenn einen zwei Polizisten am Boden fixiert haben, noch Widerstand leisten muss, gerade, wenn man noch eine Schusswaffe in der Hose hat und der Polizist mehrmals auffordert keinen Widerstand zu leisten und eine Waffe auf einen richtet (ich habe das Video gesehen).
Der Widerstand richtet sich gegen die Schmerzen, die die Cops dem Delinquenten bei seiner Fixierung zufügen. Der Mann scheint mit den Händen am Rücken schon gefesselt zu sein, aber die Polizisten hören nicht auf, ihm mit Knien und durch Verdrehung der Arme kontinuierlich weitere Schmerzen zuzufügen (Schreie des Schmerzes). Durch Verdrehung des Körpers versucht das Opfer, die ihm zugefügten Schmerzen abzumildern, was die Cops als fortgesetzten Widerstand interpretieren. Es wurden anderen Festgenommenen bei ihrer Fixierung auch schon Rippen, Halswirbel oder gleich das Genick gebrochen. Die Konfrontation mit einem US-Cop bedeutet immer eine potenzielle Lebensgefahr.

Beitrag melden
pigtime 07.07.2016, 12:35
188.

Zitat: "Zu viele Afro-Amerikaner beweinen den Verlust eines geliebten Angehörigen durch einen Zwischenfall, in den die Polizei involviert ist", erklärte Clinton in einer Mitteilung bei Twitter.

Jedes Jahr werden in den USA ca. 14.000 Menschen ermordet. Zum größten Teil Afroamerikaner die Afroamerikaner töten. Das stört die Community keineswegs!

Wenn ein bewaffneter Krimineller sich gegen polizeiliche Maßnahmen wert und zur Schusswaffe greift, dann wird eine Legende gesponnen. Ähnlich wie bei Michael Brown oder Treyvon Martin. Beides Gangster, die sich dem Thug Life verschrieben haben und ihre kriminelle Karriere mit Gewalt füllten. Aber "schwarzer, unbewaffneter Teenager" hört sich gleich viel besser an.

Beitrag melden
stonecold 07.07.2016, 12:35
189.

Zitat von pauschaltourist
Weird facts: DOJ statistics show that between 1980 and 2008, black people committed 52% of homicides. It would take cops 40 years to kill as many black men as have died at the hands of others black men in 2012 alone. Das klingt in der Tat nach einem Problem.
Anscheinend wollen die "Cops" diesen Rückstand derzeit aufholen:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-video-aus-falcon-heights-frau-streamt-nach-polizei-schuessen-live-a-1101765.html

Beitrag melden
Seite 19 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!