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Polizistenmord in Augsburg: Brüderpaar schweigt vor Gericht
DPA

Die Angeklagten kamen in Fußfesseln: In Augsburg hat unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Prozess gegen die mutmaßlichen Polizistenmörder Raimund M. und Rudolf R. begonnen. Die Männer gelten als hochgefährlich.

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spon-facebook-10000215408 22.02.2013, 10:24
10. Aussageverweigerungsrecht

Zitat von fragel
Falls sie es waren , dann sollen sie auch entsprechend hart bestraft werden.Aber als mutmaßliche Täter haben sie das Rech tauf Aussageverweigerung. Ich finde es nur komisch , sie werden beschuldigt und vor gericht gestellt. Nun sollen sie wohl dem Richter erzählen , was die Ermittlungsbeamten nicht herausgefunden haben? Ich bezeichne es als TV- Komödie. Erinnert mich an die Richtersendung, immer wenn die ermittler zu doof waren , beim Richter kam es ganz von alleine raus.
"Nun sollen sie wohl dem Richter erzählen , was die Ermittlungsbeamten nicht herausgefunden haben?".....Klar dürfen die Angeklagten schweigen. Angenommen sie sind unschuldig, warum sollten sie dann nicht zur Aufklärung ihrer Unschuld beitragen? Nehemn wir an ich bezichtige Sie in einem Cafe Sie hätten meinen Geldbeutel gestohlen. Die Polizei kommt. Klar, Sie können gerne diue Aussage verweigern. Auch später vor dem Untersuchungsrichter. Aber mit welchem Hintergedanken. Erleuchten Sie bitte mal uns schlichteren Gemüter ? So ganz klar wird mit Ihre Einlassung hier nicht . Und nebenbei...das Recht auf Anhörung des Angeklagten soll in einem fairen Prozess ja dem Beschuldigten eben die Gelegenheit geben seine Sciht der Dinge darzustellen, unabhängig von Indizien und Vernmutungen der Ermittler.

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MathiasF 22.02.2013, 10:35
11. Schweigen ist kein Schuldanerkenntnis!

Zitat von spon-facebook-10000215408
"Nun sollen sie wohl dem Richter erzählen , was die Ermittlungsbeamten nicht herausgefunden haben?".....Klar dürfen die Angeklagten schweigen. Angenommen sie sind unschuldig, warum sollten sie dann nicht zur Aufklärung ihrer Unschuld beitragen? Nehemn wir an ich bezichtige Sie in einem Cafe Sie hätten meinen Geldbeutel gestohlen. Die Polizei kommt. Klar, Sie können gerne diue Aussage verweigern. Auch später vor dem Untersuchungsrichter. Aber mit welchem Hintergedanken. Erleuchten Sie bitte mal uns schlichteren Gemüter ? So ganz klar wird mit Ihre Einlassung hier nicht . Und nebenbei...das Recht auf Anhörung des Angeklagten soll in einem fairen Prozess ja dem Beschuldigten eben die Gelegenheit geben seine Sciht der Dinge darzustellen, unabhängig von Indizien und Vernmutungen der Ermittler.
Schöne Spekulation, aber sinnfrei. Die Beschuldigten müssen nicht ihre Unschuld beweisen, sondern die Ankläger ihre Schuld. Und wenn die nicht bewiesen wird, gibt es keine Verurteilung. Die Angeklagten sind nicht gezwungen, irgendwas dazu zu sagen - manchmal ist schweigen einfach besser. Herr Mollath hätte im Nachhinein auch besser geschwiegen, dann wäre er wohl nicht in der Psychatrie gelandet...
Ob das einen schlechten Eindruck auf die Öffentlichkeit macht, kann einem Angeklagten erstmal egal sein.

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mahlwerk 22.02.2013, 10:35
12. Artikel ohne Foto einstellen

Warum stellt die Redaktion einer Zeitung überhaupt solche Fotos ein, wenn verpixelte Gesichter zu sehen sind und wie in diesem Fall noch gar kein Urteil vorliegt? Um was geht es eigentlich bei dieser Art Journalismus?

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spon-facebook-10000215408 22.02.2013, 10:42
13.

Zitat von derauskenner
Die Frage ist wirklich berechtigt! Auch mich würde interessieren, wie so ein Polizistenmörder aussieht. Aber Täterschutz wird in Deutschland sowieso höher bewertet als alles andere......
http://p4.focus.de/img/gen/4/X/HB4Xp...en_r_630xA.jpg

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spon-facebook-10000215408 22.02.2013, 10:50
14. Schöne Ausführung...

Zitat von MathiasF
Schöne Spekulation, aber sinnfrei. Die Beschuldigten müssen nicht ihre Unschuld beweisen, sondern die Ankläger ihre Schuld. Und wenn die nicht bewiesen wird, gibt es keine Verurteilung. Die Angeklagten sind nicht gezwungen, irgendwas dazu zu sagen - manchmal ist schweigen einfach besser. Herr Mollath hätte im Nachhinein auch besser geschwiegen, dann wäre er wohl nicht in der Psychatrie gelandet... Ob das einen schlechten Eindruck auf die Öffentlichkeit macht, kann einem Angeklagten erstmal egal sein.
aber mal wieder typ. Halbbildung. So richtig vertraut mit dem Strafverfahren sind Sie scheinbar nicht , oder etwa doch ?
Aussageverweigerungsrecht wird ja nicht angezweifelt. Dennoch gilt:

"Im Strafverfahren hat der Angeklagte ein Aussageverweigerungsrecht. Er ist nicht verpflichtet, ihn belastende Umstände zu beweisen oder die entsprechende Beweisführung zu erleichtern. Die Wahrnehmung dieses Rechts darf dem Beschuldigten nicht zur Last gelegt werden, insoweit ist kein Raum für die im Zivilprozess geltenden Grundsätze der Beweisvereitelung. Allerdings gilt auch im Strafprozess der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Der Strafrichter darf daher aus nachgewiesenen Vereitelungshandlungen seine entsprechenden Schlüsse ziehen. Er darf nachgewiesene Verteitelungshandlungen als sogenannte Anknüpfungstatsachen nehmen, um auf die Schuld des Angeklagten zu schließen."

In Ihrem Fall würde ich auch vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen, denn bei Ihrem Kenntnisstand reiten Sie sich sonst wirklich noch tief in die @.

Haupsache mal wieder seinen Senf abgesondert, oder ?
Sinnfreier Blogbeitrag Ihrerseits. Gratulation.

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MathiasF 22.02.2013, 11:41
15. Danke für das Lob

Zitat von spon-facebook-10000215408
aber mal wieder typ. Halbbildung. So richtig vertraut mit dem Strafverfahren sind Sie scheinbar nicht , oder etwa doch ? Aussageverweigerungsrecht wird ja nicht angezweifelt.
Besser halb als gar nicht :-)

Zitat von
Dennoch gilt: "Im Strafverfahren hat der Angeklagte ein Aussageverweigerungsrecht. Er ist nicht verpflichtet, ihn belastende Umstände zu beweisen oder die entsprechende Beweisführung zu erleichtern. Die Wahrnehmung dieses Rechts darf dem Beschuldigten nicht zur Last gelegt werden, insoweit ist kein Raum für die im Zivilprozess geltenden Grundsätze der Beweisvereitelung. Allerdings gilt auch im Strafprozess der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Der Strafrichter darf daher aus nachgewiesenen Vereitelungshandlungen seine entsprechenden Schlüsse ziehen. Er darf nachgewiesene Verteitelungshandlungen als sogenannte Anknüpfungstatsachen nehmen, um auf die Schuld des Angeklagten zu schließen." In Ihrem Fall würde ich auch vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen, denn bei Ihrem Kenntnisstand reiten Sie sich sonst wirklich noch tief in die @. Haupsache mal wieder seinen Senf abgesondert, oder ? Sinnfreier Blogbeitrag Ihrerseits. Gratulation.
Es gibt auch genügend Unschuldige, die sich mit ihren Ausasgen nur in die Sch***** reiten würden... Natürlich darf der Richter seine Schlüsse aus dem Schweigen ziehen, aber ein Beweis für ihre Schuld ist es nicht. Ich sehe jetzt immer noch nicht, wo mein Beitrag falsch war. Ich bitte um Erleuchtung.

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spon-facebook-10000215408 22.02.2013, 11:54
16. Der Gaul ....

Zitat von MathiasF
Besser halb als gar nicht :-) Es gibt auch genügend Unschuldige, die sich mit ihren Ausasgen nur in die Sch***** reiten würden... Natürlich darf der Richter seine Schlüsse aus dem Schweigen ziehen, aber ein Beweis für ihre Schuld ist es nicht. Ich sehe jetzt immer noch nicht, wo mein Beitrag falsch war. Ich bitte um Erleuchtung.
ist tot. Manche, so wie Sie, scheinen nur nicht zu merken wann man absteigen muss. Leider habe ich jetzt keine Zeit mehr Sie "zu ereluchten". Aber wenn Sie mal ein wenig nachdenken und sich informieren kommen Sie schon noch drauf. Schönen Tag noch. ;-)

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pauschaltourist 22.02.2013, 23:00
17.

Zitat von donadoni
Bis jetzt sind die beiden noch nicht als Polizistenmörder verurteilt.
Falsch, einer der Brüder ist ein verurteilter Polizistenmörder und saß bereits 20 Jahre im Knast und wurde mit positiver Sozialprognose in die Freiheit entlassen.

Zitat von
Ich gehe mal davon aus, dass wir in Deutschland nicht (schon wieder) Sippenhaft haben.
Die Sippe der Brüder ist ebenfalls bereits verurteilt worden - wegen Geldwäsche und Kriegswaffenbesitz, wenn ich mich nicht irre.

Zitat von
Ein Polizist muss wie jeder Soldat mit dem Tod im Dienst rechnen, so bitter das ist. Es ist Berufsrisiko, für das er bezahlt wird.
Bankkassierer, Wachschützer und Geldtransporteure also auch.
Eine interessante und selbstentlarvende Einstellung haben Sie sich angeeignet.

Der Familienvater Vieth ist nicht durch einen fahrlässig verursachten Unfall ums Leben gekommen sondern wurde allem Anschein nach direkt vorsätzlich und kaltblütig exekutiert. Seiner Kollegin sollte Gleiches anheimfallen.

Zitat von
Es ist zu hoffen, dass das bayerische Gericht korrekt seinem Auftrag nachgeht und den Fall ordnungsgemäß und neutral aufklärt.
Was Sie nicht sagen/schreiben...

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renee gelduin 26.02.2013, 20:20
18.

Zitat von buck_danny
Lesen Sie dazu die AZ: Hauptgrund: Der Hauptverdächtige wollte aus der JVA fliehen und einen ihm bekannten, am Verfahren aber unbeteiligten Richter entführen, um mit diesem seinen Bruder freipressen zu können. Weiter: Der Angeklagte hat bereits vor 38 Jahren einen Polizisten erschossen und saß 20 Jahre wegen Mordes im Gefängnis, dem Duo werden etliche brutale Raubüberfalle zur Last gelegt. Im Gerichtssaal gestern beleidigte er den Staatsanwalt und beschimpfte den "faschistischen" Staat. Echt nette Leute.
Ich wollte damit eher meine Verwunderung über die Sozialprognosen zum Ausdruck bringen. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen dass der Mann aufgrund einer guten Sozialprognose ! vorzeitig aus der Haft entlassen wurde ! Und dann mal daran denken was der auf dem Kerbholz hat. Wie kann ein Gutachter ein solch krasses Fehlurteil abgeben?

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