Forum: Panorama
Polizistenmorde von Dallas: Amerika am Siedepunkt
REUTERS

Der US-Rassenkonflikt ist eskaliert: Nach zwei weiteren Fällen tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze wurden fünf Cops in Dallas von einem Heckenschützen umgebracht. Die friedliche Protestbewegung ist entsetzt.

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gandhiforever 08.07.2016, 22:23
1. Entsetzt?

Ich bin nicht entsetzt, ich bin erstaunt darueber, dass es so lange gedauert hat, bis Einer aus dem Ghetto gedacht hat "Jetzt reicht es, jetzt gehe ich handeln".

Es ueberrascht mich auch nicht, dass Polizistenmoerder Johnson in Afghanistan gedient hat. Schwarze halten ueberproportional den Kopf fuer die Interessen des militaerisch-industriellen Komplexes hin. Und wenn sie dann nach Hause kommen, dann sind sie wieder die N..., denen die Polizei keinen Respekt entgegenbringt.

Leider ist das Toeten von Polizisten genau so zu verurteilen wie das unverantwortliche Toeten von Zivilisten. Als Folge von Gestern werden nun noch mehr Polizisten aus Angst voreilig schiessen, denn eine gescheitet Ausbildung haben sie nicht erhalten.

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anonymousx 08.07.2016, 22:25
2. Rosarote Brille.

Ja klar es wird schon wieder alles in Ordnung gehen... Da werden haufenweise Leute, Polizisten und Bürger, ermordet und nun soll alles normal werden? Bloß nicht mal wirklich über diese abartigen waffengesetze oder den falschen Prioritäten der amerikanischen haushaltspolitik (Militär > Bildung) nachdenken. Wird alles von alleine besser.....

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klausvonallen 08.07.2016, 22:26
3. 2. Zusatzartikel

Das Absurde an dieser Geschichte ist, das das Recht des Täters Waffen zu tragen und auch zu verwenden, angesichts des Gewohnheitsrechtsbruch der Exekutive erheblich näher am Sinn der Verfassung der USA liegen dürfte als der dortige gewohnheitsmäßige Besitz und Gebrauch von Waffen. Gleich ist, das letzteres sehr oft in Rechtbrüchen mündet, wie es die jüngsten Taten des Veteranen sind. Ich bin wirklich froh in Europa zu leben.

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qim 08.07.2016, 22:31
4. Fehlinformation

Mark Hughes wurde nicht sofort festgenommen, er gab sein Gewehr von sich aus ab, als die ersten Schüsse fielen. Er stellte sich dann, als er von Freunden informiert wurde, dass sein Bild überall gezeigt wird. Erzählt er selbst in einen Interview, das man bei Twitter findet.

Ich finde es übrigens befremdlich, dass sein Name voll genannt wird, der Name des getöteten Täters aber abgekürzt wird. Wessen Persönlichkeitsrechte sollten eher geschützt werden?

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tommahawk 08.07.2016, 22:35
5. Auge um Auge

Nun haben beide Seiten das Gefühl der gewissen Schuldigkeit. Vielleicht ist das sogar Anlass, inne zu halten und miteinander den Dialog zu starten.

Aber vielleicht ist das blauäugig...

Definitiv stehen wieder einmal die laxen Waffengesetze im Vordergrund der Diskussion. Steter Tropfen höhlt den Stein?

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Putin-Troll 08.07.2016, 22:41
6. Konsequenzen

Zitat von
Schon im Sommer 2014, als in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri ein weißer Cop den schwarzen Teenager Michael Brown erschoss, prophezeiten manche: Eines Tages wird jemand zurückschießen.
Bloß getan hat sich seitdem nichts. Amerikanische Polizisten schießen nach wie vor erst und stellen dann Fragen. Wenns gegen Schwarze oder Araber geht. Zu viele verwechseln die Marke mit einem Jagdschein.

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Herkules67 08.07.2016, 22:49
7. Wende

Wie immer, wenn etwas gut werden soll, muss es erst richtig schlimm werden. Soweit ist die USA aber noch lange nicht. Es werden noch viele unschuldige Schwarze sowie Cops sterben, bevor sich etwas ändert. Wenn ich aber sehe, wie Cops auf Wehrlose schiessen, muss ich mich fragen, warum die nicht mal für 20 Jahre in den Knast gehen. Solange hält sich mein Mitleid für Polizisten in den USA in Grenzen.

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zvonimir 08.07.2016, 22:59
8. das wahre Problem

ist wohl, dass sich das Land nie ernsthaft um eine Klaerung der Rassenfrage gekuemmert hat, es wurde beruhigt, uebertuencht,zugedeckt, aber als gleichberechtigt behandelt wurden die Schwarzen nie. Die Waffenfrage verschaerft, ist aber sicher nicht das entscheidende Moment.
Dieses Land ist tief zerruettet
fern jeder wahren Demokratie und sicher nicht der Hort der Freiheit.

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kuac 08.07.2016, 23:04
9.

Für die Mehrheit der US-Amerikaner ist das nur Kollateralschaden, mit dem sie leben müssen. Eine Änderung der Gesellschaft ist aussichtslos.

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