Forum: Panorama
Privates Rettungsschiff im Mittelmeer: "Was wollen Sie machen - die Leute ertrinken l
REUTERS

Was tun gegen das Flüchtlingselend vor Nordafrika? Zwei reiche Malteser steckten zwei Millionen Euro in eine private Rettungsmission. Im Interview erklärt ihr Geschäftsführer, warum sie jetzt selbst auf Hilfe angewiesen sind.

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picaro95 11.11.2014, 22:24
40. Es gibt nur zwei Lösungen!

Spiegel-Online Kommentare lesen ist nie eine gute Idee - die Menschenfeindlichkeit, das Nichtwissen und die Verwahrlosung der Gedanken und Meinungen ist erschreckend.

Im Grunde gibt es doch nur zwei Lösungen für dieses Thema:

Entweder wir schotten Europa ab und lassen die Menschen ertrinken oder über sehr hohe Mauern klettern. In ein paar Jahren könnten die Hardliner vielleicht Waffengewalt fordern.

Die Lösung: Diese Menschen flüchten nicht aus Spass. Sie flüchten aus der Not heraus, vor Kriegen, vor der Armut - auch der Wunsch nach einem besseren Leben ist legitim. Nur weil wir im reicheren Teil Europas leben haben wir nicht das Recht, diesen Wohlstandwillen anderen zu versagen. Langfristig und menschlich ist die Lösung nur, wenn wir die Lebensverhältnisse in Afrika verbessern. Durch wirtschaftliche Zusammenarbeit und, sofern leider notwendig, durch militärische Intervention. Das kostet unser Geld, verringert unsern Wohlstand. Wir werden es jedoch überleben! Denen, denen wir helfen, wird es langfristig bessser gehen und ihr Wunsch nach Europa zu kommen, wird sich abschwächen. Und wir müssen niemanden vor dem Ertrinken retten!

Weil ich dieses Projekt wirklich toll finde und um alle, die hier menschenfeindliches Gedankengut verbreiten, zu ärgern, habe ich gerade mal 25 EUR an die Organisation gespendet!

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picaro95 11.11.2014, 22:33
41. Es gibt nur zwei Lösungen!

Spiegel-Online Kommentare lesen ist nie eine gute Idee - die Menschenfeindlichkeit, das Nichtwissen und die Verwahrlosung der Gedanken und Meinungen ist erschreckend.

Im Grunde gibt es doch nur zwei Lösungen für dieses Thema:

Entweder wir schotten Europa ab und lassen die Menschen ertrinken oder über sehr hohe Mauern klettern. In ein paar Jahren könnten die Hardliner vielleicht Waffengewalt fordern.

Die Lösung: Diese Menschen flüchten nicht aus Spass. Sie flüchten aus der Not heraus, vor Kriegen, vor der Armut - auch der Wunsch nach einem besseren Leben ist legitim. Nur weil wir im reicheren Teil Europas leben haben wir nicht das Recht, diesen Wohlstandwillen anderen zu versagen. Langfristig und menschlich ist die Lösung nur, wenn wir die Lebensverhältnisse in Afrika verbessern. Durch wirtschaftliche Zusammenarbeit und, sofern leider notwendig, durch militärische Intervention. Das kostet unser Geld, verringert unsern Wohlstand. Wir werden es jedoch überleben! Denen, denen wir helfen, wird es langfristig bessser gehen und ihr Wunsch nach Europa zu kommen, wird sich abschwächen. Und wir müssen niemanden vor dem Ertrinken retten!

Weil ich dieses Projekt wirklich toll finde und um alle, die hier menschenfeindliches Gedankengut verbreiten, zu ärgern, habe ich gerade mal 25 EUR an die Organisation gespendet!

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dasguteeinhorn 11.11.2014, 22:34
42.

Zitat von bartsuisse
gerade von einem Volk dass ob grosser Schuld mit Milliarden hochgepäppelt wurde mit einem Marshallplan sind solche Kommentare einfach total unangebracht. Ertrinken lassen oder ins Elend zurückschicken? Wenn damals die Welt so gedacht und gehandelt hätte dann gäbe es heute weder ein Deutschland noch ein deutsches Volk. Man könnte ein bischen mehr Empathie erwarten. Aber sind natürlich alle selbst schuld wie immer...
Also ich weiss nicht ob das der Diskussion dienlich ist von großer Schuld zu reden. Das ist wohl ehr ein reflex, den ich verstehe aber es nützt ja nun nichts in der aktuellen läge.
Es ist im übrigen mindestens ein Europäisches Problem! Es geht nicht um Deutschland allein. Es ist das Problem von ganz Europa. Und auf der anderen Seite der Welt auch das Problem von Australien, die USA und Kanada haben und alle anderen westlichen "reichen" Länder.

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dasguteeinhorn 11.11.2014, 22:44
43.

Zitat von bartsuisse
ich weiss auch dass noch andere Staaten in den Genuss des Marshallplans kamen. Was ich verabscheue ist diese zynische Haltung vieler Kommentatoren hier die alle einfach blind zurückschicken wollen oder von Schlepperbanden sprechen. Wenn den Deutschen das gleiche geschehen wäre nach einem verschuldetetn Krieg mit Mord und Vernichtung und die Allierten Rache gelten liessen dann gäbe es weder Sie noch ihr Land denn allen wäre das gleiche geschehen wie das das durch Deutsche verübt wurde. Glücklicherweise waren diese nicht so und daher können Sie sich glücklich schätzten dass Sie und Ihre Eltern und das schuldige Volk (ohne nennenswerten Widerstand) menschlich behandelt wurden und dank Geldern aufgepäppelt wurde denn ohne diese Menschlichkeit und diesem Geld gäbe es heute ihre LAUTE Nation schlicht nicht mehr. Darum wäre mehr Menschlichkeit und weniger Zynismus vor flüchtenden Menschen durchaus angebracht
Es gibt kein schuldiges Volk, auch wenn sie das noch so oft herbeireden. Wohl aber viele Schuldige mit Blut an den Händen! Aber Kriege und Tote kann man nicht gegeneinander aufwiegen, das ist vollkommen pietätlos.

Monat kommt hier noch einer mit dem Völkermord an den Armeniern oder dem Völkermord in Ruanda.
Ich finde ihre Argumentation insofern vollkommen unpassend für ein weltweites verursachtes Problem von Armut in bestimmtem Regionen. Das haben alle "Reichen" Länder zu verantworten, mindestens..

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Jom_2011 11.11.2014, 22:50
44.

Zitat von bssh
Früher als unsere deutschen Flüchtlinge anderswo aufgenommen wurden, weil sie hier unter Armut oder Verfolgung litten, da war das natürlich etwas gang anderes. Das waren westliche Flüchtlinge, also Menschen erster Klasse. ...
Wenn Sie sich beruhigt haben sollten Sie Ihren Beitrag noch einmal überdenken.

Die deutschen WKII-Ostflüchtlinge waren nicht erster Klasse, sondern lediglich Deutsche mit gleicher Sprache, gleicher Nation, gleicher Kultur, gleicher Geschichte. Und glauben Sie ja nicht, daß die Einquartierungen im Restdeutschland völlig ohne Blessuren ablief.

Die Klasseneinteilung ist allein Ihre Erfindung. Die Wanderbewegungen Richtung Europa sind so komplex, daß man deren Hintergründe nicht mit drei Zeilen beschreiben kann. Aber alle haben eine Gemeinsamkeit: Europa ist nicht die Lösung, sondern verschärt nur die Zustände in deren Herkunftsländer. Denn wer wenn nicht die Flüchtlinge sollten dort etwas ändern ? Denen sind doch offensichtlich ihre Landsleute auch mehr oder weniger egal.

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oldhenry49 11.11.2014, 22:51
45. Ja,Sie sind ein edler Mensch.

Zitat von picaro95
Weil ich dieses Projekt wirklich toll finde und um alle, die hier menschenfeindliches Gedankengut verbreiten, zu ärgern, habe ich gerade mal 25 EUR an die Organisation gespendet!
Aber haben Sie einmal nachgedacht,wovon all diese Flüchtlinge in Deutschland leben werden/können/sollen ?
Wir haben in Deutschland 4 Millionen Alg I und 6 Millionen Alg II Empfänger,vorsichtig gerechnet.
Woher sollen denn all diese Arbeitsplätze für die Flüchtlinge kommen ?
Und denken Sie auch einmal darüber nach,dass kaum ein Flüchtling hier in Deutschland dann in der Lage sein wird,eine Altersvorsorge aufzubauen und deshalb auch im Alter auf Sozialhilfe angewiesen sein wird ?

Dann fragen Sie sich auch einmal,wer all das bezahlen soll?
Zumal Deutschland mehr und mehr von den vorderen Plätzen der Wirtschaftsnationen verschwinden wird,mangels gutausgebildetem Nachwuchs,der sich auch nicht auf den Flüchtlingsbooten findet.
Was dann kommt,wird ein erbitterter Verteilungskampf,dem die verweichlichten Deutschen dann machtlos gegenüber stehen werden.

Daher,haben Sie eigentlich auch einmal an die Zukunft Ihrer Kinder in diesem Land gedacht ?

Echte Hilfe muss vor Ort stattfinden,wäre auch kein so großes Problem,wenn all die nach Afrika geflossenen Milliarden an Entwicklungshilfen nicht in dunklen Kanälen oder sinnlosen Projekten versickert wären,sondern sinnvoll in Hilfe zur Selbsthilfe inverstiert worden wäre.

Ein Brunnen,eine Solaranlage für Strom und ein paar Maschinen wirken vor Ort wahre Wunder !

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Jom_2011 11.11.2014, 22:53
46.

Zitat von peeka(neu)
die ersten Kommentare hier zeigen, dass der Rassismus weiterhin ausgeprägt ist. Es ist den altruistischen Helfern zu wünschen, dass sie weiterhin möglichst vielen Menschen das Leben retten können. Eine tolle Aktion!
Sie lesen nicht richtig. Niemand schreibt hier, daß diese Leute nicht gerettet werden sollen. Aber im Unterschied zur naiven alles-rein-Empathie wäre die richtigte Lösung, die Geretteten zurückzuschicken. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern gesundem Pragmatismus.

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Jom_2011 11.11.2014, 22:59
47.

Zitat von picaro95
Weil ich dieses Projekt wirklich toll finde und um alle, die hier menschenfeindliches Gedankengut verbreiten, zu ärgern, habe ich gerade mal 25 EUR an die Organisation gespendet!
Toll, das reicht noch nicht einmal für 5 Seemeilen. Und wo ist der Anteil für die die nach Europa kommen, für deren Unterhalt ? Da sollten Sie noch ein paar Tausender drauflegen, monatlich.

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sanctum 12.11.2014, 23:02
48. @bartsuisse

Bilden Sie sich mal lieber in Geschichte weiter und nicht mit der Bild Zeitung. Der Morhenthau Plan wurde recht schnell fallengelassen und zwar aus guten Gründen. Man brauchte ein starkes Westdeutschland als erste Linie gegen die Sowjetunion. Darum hat man sich schnell darum gekümmert das es in der BRD schnell aufwärts geht. Der Marshall Plan hat natürlich etwas dazu beitragen aber lange nicht so wie viele behaupten. Das war vor allem die harte Arbeit und Schweiß des deutschen Volkes. Ich kann es den Amerikanern auch nicht verübeln, sie haben klug gehandelt.

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hruprecht 12.11.2014, 23:36
49. sofort abschieben

Das Risiko zu ertrinken war bislnag ein Schutz damit nicht zu viele kommen, daher kann ich es nicht gutheißen wenn Privatpersonen kommen und die Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika retten. Man muß diese Leute ohne Zeitverzug zurück nach Afrika bringen, denn es sind Wirtschaftsflüchtlinge. Europa hat kein Geld für die eigenen Leute und kann nicht noch Schwarze Flüchtlinge durchfüttern. Außerdem kommen wir an einen Punkt, wo wir die Minderheit im eigenen Land sind. Nur Hochqualifizierte sollte man ins Land lassen, dann aber über legale Wege.

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