Forum: Panorama
Prostitutionsgegner Hans Broich: "Was Freier tun, ähnelt einer Vergewaltigung"
Werner Hallatschek/ berlinse fotoagentur

Sie nennen sich Zéromachos - Männer, die Prostitution ablehnen und Strafen für Freier verlangen. In Frankreich wurde ihre Forderung Realität, die EU könnte nachziehen. Hans Broich ist einer der Aktivisten in Deutschland. Was treibt ihn an?

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blinblin 26.02.2014, 09:36
160. Argumentestau

Es gibt bestimmt gute Argumente für und gegen ein Prostitutionsverbot. "In Schweden erstatten Hotels und Nachbarn Anzeige, wenn sie einen Verdacht haben.": Systematisches Denunziantentum gehört freilich nicht dazu.

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duke_van_hudde 26.02.2014, 09:36
161. Hmm

Hier soll also mal wieder die MArktwirtschaft abgeschafft werden und ein Gut verboten für das es grosse Nachfrage gibt, weil nicht jeden das gut gefällt.

Da das Gut aber weiter einen Marktwert haben wird wird sich ein andere Gleichgewicht herausstellen.
wo diese liegen wird sollte klar sein den die Mafia wird sicher dafür sorgen das kein Freier befürchten muss von einer Dame in diesen Gewerbe angezeigt zu werden.Diese zusätzliche Dienstleistung wird sich die Mafia natürlich teuer bezahlen lassen und daher werdne ide Preise steigen und gleichzeitig die Erträge der Frauen sinken.

Das heute in diesne Bereich Sklaverei nicht bestraft wird ist mir auch ganz neu. Das man hier vielleicht mehr machen kann dadrüber kann man sicher streiten und sich gute Ideen ausdenken.

Tja und dann gehen wir mal auf Beziehungen ein.
Wie viele Frauen suchen sich den einen reichen mächtigen gutussehenden oder sozial hochstehenden Mann.Natürlich bekommen fast nur die bestaussehenden solche Männer ab, aber es wird genau dieses Mann nachgefragt was man sehr gut an den Aussehen der Frauen die mit Männer zusammenleben die wenigsten Teile dieses Anforderungsprofils erfüllen erkennen kann.

Wenn man es so sieht sind alle diese Beziehungen Prostitution.

Das ein Herr der das Glück gehabt hat das der liebe Gott ihn recht gutes aussehen geshcenkt hat dann natürlich grosse Töne spucken kann ist klar. Er sieht halt gut aus und bekommt sicher immer mal eine ab.Wenn er ein Mann ohne die oberen Attribute sein würde, dann würde seine Aussagen eher Glaubwürdig sein aber so nun ich weis nicht.

Das es kein Recht auf Sex gibt ist doch shcon heute so den niemand fordert das jeder Mann oder Frau Sex bekommen muss und wenn nicht dann staatlich garantierten Sex.

Tja und was besser ist ob ein Mann einen Pelzmantel einer Frau schenken muss damit er mal wieder Sex haben darf oder man man halt in Euros dafür bezahlt muss jeder selbst wissen.

Man sollte die Marktwirtschaft aber nicht versuchen auszuhebeln, dabei kann nur Leid und Unglück herauskommen.

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willuw 26.02.2014, 09:38
162. Was qualifiziert

den Herrn denn für ein SPON-Interview? Genauso gut können Sie auf der Straße einen Interviewpartner auswürfeln.

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brille000 26.02.2014, 09:38
163. Dummes Zeug

Was soll das Moralistengefasel? Der Typ will sich doch bloss in die Medien bringen. Prostitution kann man verbieten, verfolgen oder wie auch immer, man kann sie aber nicht abschaffen! Das "Älteste Gewerbe der Welt", ja warum denn wohl? Weil es einen Bedarf gibt! Den gab es und den wird es immer geben. Man sollte besser versuchen, das Leben der Prostituierten in geregeltere Bahnen zu bringen und besser zu gestalten. Zwangsprostitution sollte wie Geiselnahme schärfer bestraft werden. Im ach so "sauberen" Schweden setzt man gar Polizistinnen als Lockvögel ein. Like USA. Nein, danke! (Ich persönlich war noch nie im Puff)

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zynist 26.02.2014, 09:38
164. Da will

...Wohl jemand wichtig sein, mit ein bisschen Glück reicht es für einen Talkshow Auftritt

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spon-facebook-10000030825 26.02.2014, 09:39
165. Ohje...

..ich hoffe, der junge Mann findet bald einen guten Therapieplatz. Ich habe einige Jahre escortet, dabei gutes Geld verdient, und teilweise recht interessante Menschen getroffen. Sicher, da gibt es Unterschiede zu den osteuropäischen Frauen auf dem Kleingeld-Strich, aber es ist einfach dreist und moralinsauer, generell Prostitution mit irgendeiner Art von Zwang gleichzusetzen. Ich war Dienstleister, weil ich das wollte, und das Geld hat mich angemessen entschädigt, so what!

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Velociped 26.02.2014, 09:40
166. Unpassender Vergleich

Prostitution mit Vegewaltigung zu vergleichen ist Lohnarbeit mit Sklaverei gleichzusetzen.
Es gibt natürlich Fälle, in denen Prostituierte vergewaltigt oder Lohnarbeiter zur Arbeit gezwungen werden. Die Ausbeutung und der Zwang sind das Problem und müssen verfolgt werden.
Wenn Prostitution wieder strafbar wird, werden wir wieder eine Sittenpolizei bekommen, die in Schlafzimmer schaut. Haben Sie von Ihrem Freund ein teures Geschenk erhalten oder hat er Ihnen irgendwann Geld gegeben? Schon ist der Anfangsverdacht da. Viele die Freier bestrafen wollen, wollen in Wirklichkeit ihre Sexualmoral mit dem Strafrecht durchsetzen. Jeder der davon abweicht, soll ins Gefängnis - unabhängig davon, ob jemand dadurch geschädigt wird. In Deutschland geht es um Prostitution, Sex mit Tieren oder Pädophile, die selbst für den Besitz von Zeichnungen bestraft werden können. In Russland und Uganda trifft es die Homosexuellen. Alles was der Mainstream als "abartig" empfindet soll weggesperrt werden. Adieu sexuelle Freiheit, bei der alles erlaubt war, was niemanden schädigt.

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!Obacht! 26.02.2014, 09:40
167. Fallen stellen?

Zitat von sysop
Broich: Prostitution wird nie ganz verschwinden, genauso wie es immer Morde und Drogenhandel geben wird. Im Internet ist die Verfolgung nicht schwerer. Wo Freier hingehen, kann auch die Polizei getarnt folgen und Fallen stellen. In Schweden erstatten Hotels und Nachbarn Anzeige, wenn sie einen Verdacht haben. Werden Sex-Käufe strafbar, dann nehmen sie ab, so wie in Schweden.
Der liebe Herr Broich sollte sich zu aller erst einmal kundig machen, und in der Realität ankommen. Wir sind nicht die USA. In Deutschland ist es der Polizei verboten Fallen zu stellen. Aus gutem Grund. Auch zum Schutz von Herrn Broich, sonst könnte es ihm leicht passieren, dass er aus einer Herrentoilette heraus verhaftet wird

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mm71 26.02.2014, 09:40
168.

Zitat von sysop
Was treibt ihn an?
Ihn treibt an, was alle solche Ich-schreib-Dir-vor-wie-Du-zu-leben-hast-Hanseln antreibt. Ihm geht einer ab, wenn er andere bei Strafandrohung in sein Weltbild pressen kann.

Warum etliche Sexworkerinnen in D sich keineswegs vergewaltigt fühlen, einige sich sogar öffentlich für das Recht, ihren Beruf auszuüben einsetzen, interessiert ihn nicht. Warum auch? Da müsste man sich ja mit anderen Lebensentwürfen und -stilen auseinandersetzen...

(Merke: Auch hier spricht wieder ein Mann über Männer zu Männern - die Frauen, sind wehr- und hilflose Nebenobjekte, die gefälligst nichts zu melden haben, schon gar nicht eine eigene Meinung... insofern ist er keineswegs Zeromacho...)

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realheadache 26.02.2014, 09:41
169. analog des Verbotes bestimmter BTM...

und deren Klassifizierung als 'Drogen', würde ein Verbot der Prostitution an der Tatsache ihrer Existenz nichts ändern. Nur die gesellschaftlichen und sozialen Probleme würden größer werden, da alles im Prostitutionskontext kriminalisiert wird.
Was nicht heissen soll, das nicht gegen Zwangsprostitition vorgegangen werden sollte, eher im Gegenteil. Ich glaube man könnte die vorhandenen Möglichkeiten hier noch konsequenter nutzen, das würde eher was bringen.
Was Herrn Broich betrifft kann ich nur Dieter Nuhr zitieren:
'Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten'.
Alternativ gilt auch gerne:
'Meinungen sind wie Darmausgänge, jeder hat eine(n), eber man muss da auch nicht unbedingt damit hausieren gehen.'

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