Forum: Panorama
Protest gegen Macrons Reformen: Pariser Polizei feuert Tränengas auf Demonstranten
AFP

Gegen hohe Benzinpreise, hohe Mieten und die Reformen von Präsident Macron protestieren auch an diesem Wochenende Zehntausende Menschen in Frankreich. In Paris kam es zu ersten Zusammenstößen mit der Polizei.

Seite 1 von 14
Edgard 24.11.2018, 13:02
1. Mir kann keiner erzählen...

.. daß sich innerhalb kürzester Zeit ein landesweiter Protest mit identischer Kennzeichnung und Aktionen selbst organisiert.
Der Spritpreis ist in F seit Jahresbeginn um rd. 40 Cent gestiegen (er liegt ungefähr gleich wie in Südwestdeutschland und nicht - wie in SPON zu lesen war bei 2€/L) was aber niemanden sonderlich interessiert hat - und diese Erhöhung ging und geht in die Taschen der Mineralölkonzerne. Sinkender Rohölpreis hat wie in D keine Senkung an den Zapfsäulen zur Folge; auch der Heizölpreis liegt immer noch um 1€/L.
Proteste? Fehlanzeige!
Jetzt kündigt die Regierung eine neue Steuer an (zeitlich eher ungeschickt) die dem Klimaschutz und den neuen Mobilität zuguten kommen soll - also der Gesellschaft, und schon wütet der Mob.
Kann es sein daß Melenchon und/oder LePen diese "Proteste" orchestrieren? Es würde passen...
Ich habe im Übrigen in den letzten Tagen nur wenige Fahrzeuge gesehen die eine Warnweste auf dem Instrumentenbrett liegen haben.
Ach ja - wen treffen diese Warnwestendeppen mit ihren Blockaden am Samstag eigentlich?
Genau - diejenigen die heute und letzten Samstag arbeiten oder zum Kunden mußten (der Samstag ist in F ein normaler Arbeitstag) - also Handwerker, Verkäufer, Lieferanten.
Verletzte, Tote? Kollateralschäden werden inkaufgenommen - Hauptsache das Feindbild Macron wird gepflegt....

Beitrag melden
graf koks 24.11.2018, 13:03
2. typisch

Der Sprit für die normalen Autofahrer wird ständig verteuert, aber das Flugbenzin für Privatflugzeuge bleibt unversteuert.
Immer, wenn die Herrschenden mehr Geld wollen, und nur darum geht es, wird mit schlafwandlerischer Sicherheit denen in die Tasche gegriffen, die ohnehin kaum wissen, wie sie über die Runden kommen sollen.

Beitrag melden
Ottokar 24.11.2018, 13:03
3. Die Franzosen

gefallen mir das sie auf die Strasse gehen. Warum sind dieser Art Proteste in Frankreich möglich und nicht in Deutschland, denn auch wir hätten hunderte Gründe zu protestieren.

Beitrag melden
Skyscanner 24.11.2018, 13:04
4. Frankreich

wehrt sich gegen die neo liberale Politik von den deutschen Medien hoch gelobten Macron. Die Franzosen lassen sich von Staat nicht so leicht das Geld aus der Tasche ziehen. Was macht Deutschlands Michel, er schaut lieber wer wird Millionär anstatt ebenfalls auf die Straßen zu gehen und gegen die ausbeuterische Politik von Merkel und Co. zu wehren.

Beitrag melden
alex300 24.11.2018, 13:06
5. Wow! Die farbige Revolution in Frankreich

Da hat macron jemanden zu heftig die hand gedrückt.
?

Beitrag melden
karlsiegfried 24.11.2018, 13:07
6. Wie im Mittelalter

Das Volks hat nichts zu melden. Und wenn es aufmuckt, kommt das Militär.

Beitrag melden
53er 24.11.2018, 13:09
7. Man versucht den Protest

zu kriminalisieren. Darauf deuten Vermutungen der "Sicherheitskräfte" hin, die linke und rechte Extemisten sowie "Gangs aus den Vororten" als "Mittäter" entlarven. Kann der Staat Frankreich nicht einfach mal davon ausgehen, dass es in der Bevölkerung mittlerweile eine sehr grosse Anzahl an Bürgern gibt, denen der Kragen platzt angesichts soviel politischer Heuchelei und Verschlechterung ihrer, ohnehin kaum noch akzeptablen , Lebenssituation? "Dann sollen sie halt Kuchen essen" dieser Satz bezeichnet genau die Situation die in Frankreich herrscht. Ignoranz und Arroganz beherrscht die politische Elite. Es war nicht anders zu erwarten als dass Macron irgendwann den französischen Schröder mimt.

Beitrag melden
Gudrun3 24.11.2018, 13:09
8. Steht in F mit Macron ein Mann des Volkes an der Spitze des Staates?

Was sagt es über den Zustand der Demokratie aus, dass Leute wie er an der Spitze von Staaten stehen? Wie weit wollen unsere Demokratien sich vom Volk noch entfernen, sich weiter diskreditieren?

Beitrag melden
whitewisent 24.11.2018, 13:12
9.

"Dabei kam es auch zu Rangeleien mit den Sicherheitskräften. Die in gelbe Warnwesten gekleideten Demonstranten versuchten, Sicherheitsbarrieren zu durchbrechen, um zum Élysée-Palast, dem Amtssitz des Präsidenten, vorzudringen."

Die Terroristen der einen Seite sind die Helden der anderen Seite. Wenn man das als SPON-Autor immer noch als Rangelei verharmlost, hat man wohl nicht den Ernst der Lage begriffen. Es gibt ein Recht auf Meinungsäußerung und Demonstrationen, aber nicht für Gewalt, Willkür und die "Herschaft der Straße". Denn damit schafft man Anarchie und Chaos, dem sich jeder Staat und seine Organe im Interesse aller widersetzen muss. Nur weil der sonst "Schwarze Block" nun Signalwesten trägt, wird es nicht zur Spaßveranstaltung.

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!