Forum: Panorama
Proteste gegen Polizei-Willkür: Eingesperrt in Baltimore
REUTERS

Ein besseres Mittel findet die Staatsmacht in Baltimore nicht: Die Proteste gegen Polizeigewalt dämmt sie mit Ausgangssperren und massiver Präsenz ein. Harte Randalierer beeindruckt das nicht, friedliche Protestler reagieren trotzig.

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Beat Adler 29.04.2015, 10:05
30.

Zitat von PeterPan95
Sie sind süß. Sie glauben tatsächlich dass die Polizisten oder die Gerichte in den USA das Recht befolgen, wenn sie bevorzugt Schwarze verurteilen oder kontrollieren, schikanieren und erniedrigen? Dass aufgrund von Gesetzen Schwarze anders behandelt ......
In den USA gibt es Vieles, das von West Europaeern nicht akzeptiert wird:
Schlechte Ausbildung der Polizisten, die Tradition des Besitzes von Schusswaffen, die entsprechnde Angst der Polizisten, wenn sie zu einer unuebersichtlichen Situation gerufen werden und dort ALLEINE am Steuer ihres Streifenwagens eintreffen... usw.

Allerdings haben es Barak Obama, Colin Powell, Condoleza Rice, Jesse Jackson, Herman Cain, (von den afro-amerikanischen Hollywood -und Musikgroessen, Sportsstars ganz zu schweigen) etc. etc., an die "Spitze" gebracht.
mfG Beat

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freigeist56 29.04.2015, 10:08
31. Hart wie Kruppstahl..

Zitat von kenterziege
...., nicht nur in den USA. Ein Beispiel dafür, wie Rassen friedlich miteinander leben ist Singapur. Da leben Hindus und Moslems in einer Stadt. Der Staat wacht, dass ALLE die Gesetze einhalten, und gut ist es. Ein zu weicher Staat, der schon die Ausbildung bestimmter Gruppen vernachlässigt, schafft das nicht. Wenn Europa von den bereichernden Fachkräften aus Afrika "erobert" wird, dann kann uns das Gleiche passieren! Die Angst davor ist mehr, als berechtigt!
Ja, da kann Man(n) wieder seinen Rassismus unauffällig unterbringen.. Die Afrikaner, die ja schon die USA überfallen haben und dort in einen zu weichen Staat die Bevölkerung terrorisieren. Aber keine Angst, Europa muss sich die Hände nicht schmutzig machen. Dank Geistesergüsse ihrer Art, lassen wir viele ersaufen und den Rest sich im Bürgerkrieg selbst eliminieren...

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katzenheld1 29.04.2015, 10:12
32. Verhältnismäßig

Baltimore hat eine schwarze Bürgermeisterin und einen schwarzen Polizeichef. Die Einwohner Baltimores sind zu 70% Afroamerikaner. Ich würde gern wissen, wie viele Bewerbungen für den Polizeidienst dort von Schwarzen und wie viele von Weißen sind, aber ein Verhältnis 70% schwarze Polizisten zu 30% weißen wäre erstrebenswert. Denn was macht ein schwarzer Cop, der von einem schwarzen Kriminellen mit der Waffe bedroht wird? Sofern er gern selbst am Leben bleiben möchte, schießt er sicherlich. Aber die Schlagzeilen würden dann zumindest lauten „Schwarzer Polizist erschießt Schwarzen“, natürlich in deutschen Medien mit dem Nachsatz „aber schuld sind eigentlich die Weißen, denn … (1001 Gründe gibt es, mindestens).

Ein schwarzer Bürger Baltimores sagt „Die Hoffnungslosigkeit der Jungen sei vor allem ein familiäres Problem, kein staatliches. Viele Kinder in den ärmeren Vierteln würden von den Eltern vernachlässigt, rutschten ab in Drogenmissbrauch und Alltagskriminalität.“

Das Problem sind Kriminelle, schwarz und weiß, allesamt gut bewaffnet. Verantwortlich für die Kriminalität sind weder schwarze noch weiße Polizeibeamte. Aber irgendwann werden auch in Amerika schwarze, gelbe, weiße, grüne Polizisten begreifen, dass sie weder Kriminelle noch ganz normale Bürger so behandeln dürfen, wie die ihnen entgegentreten. Deutsche Polizisten sind sicher zu Schulungseinsätzen bei der amerikanischen Polizei bereit, die werden von Amts wegen immer geübter darin, im Dienst angegriffen, bespuckt und beschimpft zu werden – und mit Friedfertigkeit und Deeskalationsbemühungen darauf zu reagieren.

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korbburg 29.04.2015, 10:16
33. Solange dauert es nicht!

Zitat von spiegelleser861
In 50-100 Jahren werden wir in Deutschland auch so weit sein. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die hunderttausenden Armutsflüchtlinge aus Afrika demnächst in die deutsche Mittelschicht aufsteigen? Das wäre naiv... Vielmehr glaube ich, dass die Asylanten von heute die Unterschicht von morgen sein werden... Und auch hier wird die Unzufriedenheit über diesen Zustand sich irgendwann entladen... Nicht heute, nicht morgen, aber in ein paar Jahren wird es sicher soweit sein...
Ich bin voll und ganz ihrer Meinung. Allerdings vermute
ich, dass das viel schneller passieren wird. Diese Menschen besetzen Schulen wie in Berlin oder öffentliche Plätze wie in München. Dabei halten sie sich nicht an Recht und Gesetz, sondern wollen alles nach ihren Vorstellungen umsetzen. Sie glauben einfach, dass sie nur einreisen müssen, zumeist ja illegal, um dann
illegal ihre vermeintlichen Ansprüche durchsetzen zu können. Das wird noch ein riesiges Problem, wenn die Politik nicht rechtzeitig gegensteuert.

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PeterPan95 29.04.2015, 10:16
34.

Zitat von korbburg
Das hat mit Schikane nichts zu tun!
Erzählen sie das mal einem Schwarzen, der sein Leben vollkommen gesetzestreu lebt und trotzdem ständig wie ein Krimineller behandelt wird. Da geht jedem irgendwann die Hutschnur hoch. Wer dann auch noch aus dem entsprechenden Mileu kommt und sowieso eher am Rande der Legalität, der verliert dann schnell die Hemmungen.

Natürlich hat alles nicht nur eine Ursache, aber die systematische Diskriminierung in den USA ist mit Sicherheit eine davon.

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Bondurant 29.04.2015, 10:17
35.

Zitat von PeterPan95
[Die Flüchtlinge] werden hier dazu [gemeint Subproletariat] gemacht, indem sie nicht in ihrem Beruf arbeiten dürfen, ausgegrenzt werden und in Ghettos leben müssen.
Vielen Dank für Ihren Beitrag, zeigt er doch, mit was für Geisteshaltungen man es so zu tun hat. Sie glauben also ernsthaft, ein somalischer Fischer würde sich ganz problemlos - nach kurzer Umschulung - als Sachbearbeiter bei einer Versicherungsgesellschaft oder Kindergärtner oder Wohnungsmakler einsetzen lassen? Sehen Sie sich die Geschichte der klassischen Einwanderungsländer an: die erste Generation musste immer die ganz schlimmen Jobs machen, die zweite hielt sich so eben und erst ab der dritten war so was wie Normalisierung erkennbar. Was macht Sie glauben, dass das jetzt anders laufen wird?

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horstu 29.04.2015, 10:19
36. FAZ: Bandenkriege

Auf Spiegel Online lesen sich die Vorkommnisse wie ein Happening der grundgütigen, bunten Zivilgesellschaft, die gegen den rassistischen Staatsmoloch aufbegehrt. In anderen Medien (FAZ) erfährt man aber auch von Drogenbanden, die gezielt Jagd auf Polizisten machen, über Raubzüge und irrsinnige Brandstiftung (Altenheim), was so gar nicht ins Bild der guten Bürgerproteste passt. Aber seit Pegida weiß ich, dass SPON Proteste nur verurteilt, wenn sie von alten, weißen, friedlichen Spaziergängern kommen, die Angela Merkel kritisieren.

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UweKette 29.04.2015, 10:19
37. Doppelmoral

Als sich vor gut einem Jahr in Kiew ähnliche Szenen abspielten, da tönten westliche Medien von "friedlichen Protesten", westliche Politiker forderten mehr Demokratie (nach wessen Vorbild?) und warnten Präsident Janukowitsch, auf keinen Fall staatliche Gewalt einzusetzen, bei Strafe persönlicher Sanktionen...

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joe49 29.04.2015, 10:20
38. es ist das hier voellig unbekante Land USA

Anscheinend gibt s immer noch zuviele, welche die USA nur aus Holywood Filmen kennen. The land oft the free ist ein in seinen tiefsten Wurzeln ein rassistischer Staat, der versucht mit Quotenregelungen die Rassenschranken zu über winden was mal funktioniert und mal nicht. Nach wie vor sind die sogenannten african americans nicht wirklich gleichberechtigt und haben auchnicht ueberall die gleichen Chancen. Das Amerikanische Bildungssystem sorgt schon dafür dass nach Wohlstand selektiert wird und da hat die weiße Bevölkerung nach we vor Vorteile. Elvis Song 'in the Ghetto' drückt all das aus was im Moment in Baltimore passiert. Wer die USA besucht sollte sich mal trauen bei Tageslicht in die Viertel der Armen und Schwarzen zu fahren, da wird dann vieles klar.

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freigeist56 29.04.2015, 10:21
39. Ein Hellseher..

Zitat von spiegelleser861
In 50-100 Jahren werden wir in Deutschland auch so weit sein. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die hunderttausenden Armutsflüchtlinge aus Afrika demnächst in die deutsche Mittelschicht aufsteigen? Das wäre naiv... Vielmehr glaube ich, dass die Asylanten von heute die Unterschicht von morgen sein werden... Und auch hier wird die Unzufriedenheit über diesen Zustand sich irgendwann entladen... Nicht heute, nicht morgen, aber in ein paar Jahren wird es sicher soweit sein...
Bei der grossen Anzahl an Rassisten ist es gut möglich, dass ihr Dummköpfe schon viel früher Feuer legt...

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