Forum: Panorama
Prozess gegen Gustl Mollath: Platt gemacht
DPA

Die Reifen von Unternehmern, Anwälten, Ärzten soll Gustl Mollath zerstochen haben. In einem Brief hatte er die Betroffenen der Verschwörung gegen sich bezichtigt. Ein Geschädigter hat nun ausgesagt, wie bizarr der Angeklagte auf ihn wirkte.

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harms555 17.07.2014, 00:03
1. Internen Revisionsbericht der HVB

lesen (steht im Netz). Zwar sind die Namen geschwärzt, jedoch gibt schon der Umfang und die Richtigkeit von Mollaths Angaben einen erschreckenden Überblick für seine "Auszeit".

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townsville 17.07.2014, 00:11
2.

Das Herr Mollath reichlich verwirrt und cholerisch war (ist?) dürfte offensichtlich sein. Ob er derart gefaehrlich war (ist?), dass man ihn jahrelang in der geschlossenen Psychatrie unterbringen musste (müsste), scheint eher zweifelhaft. Aber wer sich dort standhaft jeder Therapie und sogar Begutachtung verweigert, der hat halt kaum Chancen, da wieder rauszukommen, wenn er einmal drin ist.

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der:thomas 17.07.2014, 01:36
3. ähm...

da ist schon noch klar, dass die Zusammenhänge irgendwie aufgezeigt werden müssen?
Nachdem was da steht......!

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D!EH4RD 17.07.2014, 02:26
4. Aha...

und was sagt uns dieser Artikel jetzt? Dass Mollath doch nicht ganz gesund ist? Das es mittlerweile viel zu lange her ist, um irgendetwas beweisen zu können?

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rajo2 17.07.2014, 04:43
5. Wo ist der Justizskandal geblieben?

Es scheint an der Zeit, das Bild vom angeblichen Justizskandal zu korrigieren. Als Leser kann man aus der Ferne natürlich nicht beurteilen, ob Herr Mollath sich strafbar gemacht hat oder geisteskrank und gemeingefährlich ist. Aber genügend Anhaltspunkte, um dies ernsthaft zu prüfen, gibt es ja wohl. Die Logik "wenn die Vorwürfe gegen seine Exfrau nicht aus der Luft gegriffen waren, ist dem Mann Unrecht geschehen", war noch nie richtig. Es ist doch gerade typisch für Querulanten, dass sie sich an einem tatsächlichen "Unrecht" festbeissen. Die Frage ist aber, ob sie mit Art und Mass ihrer Reaktion darauf die Grenze zu Strafbarkeit oder Gemeingefährlichkeit überschreiten. Wenn man dies Herrn Mollath jetzt nicht (mehr) nachweisen kann, ist er natürlich freizusprechen. Ein Beleg dafür, dass die frühere Entscheidung ein skandalöses Fehlurteil war, wäre dies aber nicht.

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laurismauris 17.07.2014, 06:33
6. Nichts anderes erwartet...

Die Darstellungen der Zeugen wurden doch bereits mehrmals hinterfragt und die vielen Fehler in der Verknüpfung dargestellt. Nun ist es ausgerechnet wieder SPON, die im Sinne der Nebenklage all diese Zweifel beiseite wischt. Dazu wird gerade zu manipulativ herausgearbeitet, wie bizarr sich Mollath damals verhalten haben soll. Vor allem das angebliche Schreiben, dad Mollath in Zusammenhang mit den Reifenstechereien bringen soll, zeigt deutlich die Absicht dieser Reihe von einseitigen Artikeln. In dem aufgeführten Schreiben sind nicht alle Genannnten geschädigt worden, aber es soll den Eindruck des Beweises geben. Dagegen sind gegen die genannten Personen Vorwürfe von Mollath erhoben worden. Die schiebt aber SPON beiseite, weil es hier nichts zur Sache tue und von der Staatsanwaltschaft nicht verfolgt worden wäre. Diese Argumentationskette ist dreist und versucht die von Mollath belasteten Personen nicht zu hinterfragen (warum Fr. Lakotta?) und gleichzeitig wird die Staatsanwaltschaft als Leumundszeuge genannt, die jahrelang kein Interesse an der Aufklärung von Steuerhinterziehungen war, die von der HVB intern doch längst eingeräumt wurden. Diese Einseitigkeit war doch in der Vergangenheit der Grund für viele Leser, an der Intention der Autorin zu zweifeln. Aber genauso geht es nun weiter. Nichts gelernt?

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cranberry 17.07.2014, 06:45
7. Himmel...

...lasst doch mal diesen Mann in Ruhe!

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abyssus_abyssum_invoca 17.07.2014, 07:12
8. ...

Mutmaßung, Spekulation, Behauptungen ...
Das scheint schon zu reichen, das Spiegel denjenigen für schuldig befinden darf....
"Angebliche Verschwörung" Falsch: Nachweisliche Verschwörung! Man sehe sich den Bericht zu dem Thema in der ARD Mediathek an!
Und ich bezweifle ganz stark das Herr M. sich seine Kleidung speziell anfertigen lässt, weshalb die Aussage "Hut und Mantel" weniger beweiskräftig sind, zumal Sie ihn ja nichteinmal direkt identifizieren konnte ....
Viell sollte Spiegel auch mal den Hintergrund nennen, anstatt jemanden vor zu verurteilen!
Was zudem sehr schön unterschlagen wird, selbst im ersten Verfahren wurde er von allen Anklagepunkten frei gesprochen ...
Tolle Berichterstattung SPON ....

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whitemouse 17.07.2014, 07:32
9. Spät

Es spricht viel dafür, dass M. zu Recht eingewiesen wurde. Es spricht auch viel dafür, dass er zu spät rausgelassen wurde.

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