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Prozess im Fall Diren: Ende eines amerikanischen Traums
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Diren Dede suchte die Freiheit. Der Hamburger Schüler ging für ein Austauschjahr in die USA, in die Rocky Mountains. Er fand schnell Freunde, er gewann die Menschen für sich. Dann erschoss ihn Markus Karmaa mit einer Schrotflinte. Nun beginnt der Prozess.

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chirin21 01.12.2014, 21:27
280. Prozess im Fall Diren

In Amerika ist es Gesetz und allen bekannt , dass auch das Betreten eines Hauses oder einer Wohnung- auch wenn die Tür aufstehen sollte - als Fremder u.U. mit dem Tod des Eindringlings enden kann.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen denn dieser Diren ist von seinen Eltern offensichtlich zum Gesetzesbrecher erzogen worden.
Es wird Zeit, dass sich dieses wertelose Land Deutschland auch einmal besinnt und die Intressen der Opfer vertritt statt die Interessen der Täter wahr zu nehmen. Im Grunde hat Deutschland nur Gesetze, die Verbrecher schützen ,jedoch nicht den normalen Bürger und die Strafen bei Tätern sind sind unterirdisch. Wir haben unendlich viele Verbrecher schon bei unter 16jhr. , die sich - je nach Größe und Stärke immer Schwächere aussuchen. Und unser Jugendstrafrecht war mal angemessen, als die Kinder noch erzogen wurden ,aber seit der 68ziger Generation wurde kaum noch erzogen und der "Erfolg" ist heute in den Großstädten wie Berlin die Dummheit und Brutalität jugendlicher Täter.
Ich würde das Buch der Richterin Kirsten Heisig und Buschkowskys Bücher empfehlen. MIr sind überdies alle Vorderorientalen sehr angenehm, angenehmer als das Gros der Deutschen , jedoch sind Kurden - nicht alle aber fast alle , aufgrund extremen Ungebildetheit und der Brutalität, die Schlimmsten neben den Deutschen. Und das liegt an den mangelnden Vorgaben für die Bildung ,die auch in unseren Schulen sehr im Argen liegt.

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Robeuten_II 01.12.2014, 21:32
281.

Zitat von uselessdm
Also wenn man Diren jetzt zum Schwerverbrecher abstempelt sollte man einige Dinge bedenken: Er war nichtmal Volljährig, es wäre also Jugendstrafrecht zur Anwendung gekommen und wenn er vorher unauffällig war, dann hätte er selbst für den Diebstahl einer oder zwei Dosen Bier nur eine sehr kleine Strafe bekommen.
Häh? Hallo, wir sind hier nicht in Täterpäppelhausen, sondern in einem Land, wo man wenig Probleme hat, Minderjährige und/oder geistig Behinderte zum Tode zu verurteilen - nix "Jugendstrafrecht"!
Und, ja, es XXX micht schon an, daß das Jugendstrafrecht, was in D eigentlich für den Bereich 14 (=Strafmündig) bis 18 (=volljährig) gedacht war, nun bis in die Mitzwanziger ausgedehnt wird - sorry, wer wählen, und ein Auto fahren darf, darf auch Verantwortung für sein Leben uns seine Taten übernehmen!

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joe sixpack 01.12.2014, 21:46
282. In den USA ist es meist so...

Zitat von Sibylle1969
Auch wenn ich es begrüßen würde, wenn der Todesschütze verurteilt würde, glaube ich, dass es zu einem Freispruch kommen wird. In ähnlich gelagerten Fällen war das in den USA meist so.
Dass die Ami's absolut und total humorlos reagieren, wenn in deren Haeuser eingebrochen wird. In meinem Bundesstaat gilt auch die Castle doctrine und ich wuerde genau so handeln.

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katzenheld1 01.12.2014, 21:46
283. Ja, erschreckend

Zitat von iak0167
Absolut erschreckend wie hier von vielen argumentiert wird. Hätte er sich informiert und wäre er brav gewesen, würde er noch leben. Er ist also selber schuld. Ist eben anders das Gesetz da drüben. Wenn es alles so klar wäre, gäbe es kein Verfahren ! Interessant wäre es, ob die Kommentare in die gleiche Richtung gingen, wenn der Name des Jungen Christian gewesen wäre...
Ihre Argumentation ist in der Tat erschreckend. Ob es sich um einen Diren, Christian, Wladimir oder um einen Ramon handelt - jeder sollte sich tunlichst an die Gesetze seine Gastlandes (und seines eigenen Landes) halten. Stehlen und Einbruch in fremde Häuser gilt zwar weltweit als Straftat, wird aber unterschiedlich geahndet und dem auserkorenen Opfer einer Straftat stehen in den USA eben andere Rechte zu als in Deutschland.

Im beschriebenen Fall hätte es genau so gut einen weißen Amerikaner treffen können oder einen urdeutschen Bayern oder einen russischen Austauschschüler. Für alle hätte das gleiche gegolten: keine Straftat begehen, dann wäre nichts passiert.

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wortgewalt87 01.12.2014, 21:49
284.

Zitat von Immanuel_Goldstein
Als Mensch muss ich sagen, dass ich niemals meine Garage nachts offen lasse und auch keine Köder auslege, um auf mögliche Diebe zu pirschen, damit ich blindwütig die selben niederknallen kann. Nein, das mache ich als Mensch nicht.
Auch nicht, wenn bei Ihnen zuvor schon eingebrochen wurde und Sie sich seitdem zu Hause nicht mehr sicher fühlen?
Ich habe das wegen Untätigkeit der Polizei auch schon gemacht. Allerdings nur mit einer Gaspistole. Allerdings hatte ich guten Grund, davon auszugehen, dass der Täter keine Waffe hat. In den USA kann man da nicht sicher sein. Vielleicht hätte ich da scharf geschossen. Wenn man das nicht mag, darf man halt nicht in die USA. So einfach.

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walburga.46 01.12.2014, 21:49
285.

Zitat von chirin21
In Amerika ist es Gesetz und allen bekannt , dass auch das Betreten eines Hauses oder einer Wohnung- auch wenn die Tür aufstehen sollte - als Fremder u.U. mit dem Tod des Eindringlings enden kann. Mein Mitleid hält sich in Grenzen denn dieser Diren ist von seinen Eltern offensichtlich zum Gesetzesbrecher erzogen worden. Es wird Zeit, dass sich dieses wertelose Land Deutschland auch einmal besinnt und die Intressen der Opfer vertritt statt die Interessen der Täter wahr zu nehmen. Im Grunde hat Deutschland nur Gesetze, die Verbrecher schützen ,jedoch nicht den normalen Bürger und die Strafen bei Tätern sind sind unterirdisch. Wir haben unendlich viele Verbrecher schon bei unter 16jhr. , die sich - je nach Größe und Stärke immer Schwächere aussuchen. Und unser Jugendstrafrecht war mal angemessen, als die Kinder noch erzogen wurden ,aber seit der 68ziger Generation wurde kaum noch erzogen und der "Erfolg" ist heute in den Großstädten wie Berlin die Dummheit und Brutalität jugendlicher Täter. Ich würde das Buch der Richterin Kirsten Heisig und Buschkowskys Bücher empfehlen. MIr sind überdies alle Vorderorientalen sehr angenehm, angenehmer als das Gros der Deutschen , jedoch sind Kurden - nicht alle aber fast alle , aufgrund extremen Ungebildetheit und der Brutalität, die Schlimmsten neben den Deutschen. Und das liegt an den mangelnden Vorgaben für die Bildung ,die auch in unseren Schulen sehr im Argen liegt.
Vergessen Sie bitte nicht, Frau Heisig hat für ihren MUT mit dem Leben bezahlt. Denn nur die Mainstream-Presse will uns ihren Tod als "Selbstmord" verkaufen!
3 oder mehr Meter hoch im Baum erhängt, war Frau Heisig dann offensichtlich noch in der Lage, die Leiter zurückzustellen, mit der sie hoch geklettert war......

Fragen Sie doch mal Berliner aus der Nähe des Tatorts, was die von dieser schamlosen Lüge (leider auch in "seriösen" Presse!) halten!

Trotzdem:
Schönen Abend noch!

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the.memory.hole.1984 01.12.2014, 21:54
286. US Braeuche

Zitat von uselessdm
Ist es eigentlich in den USA üblich mal die Garage offen zu lassen?
Das ist glaube ich ein Kernpunkt des Missverstaendnisses hier. In den USA geht man zumindest ausserhalb der Grossstaedte noch davon aus, dass Menschen sich benehmen. In vielen Gegenden stehen die Autos nicht abgeschlossen in der Einfahrt, die Schluessel befinden sich hinter der Sonenblende. Ich habe selbst oft vergessen, mein Auto abzuschliessen, nie ist etwas weggekommen. In der Vorstadt von Boston, in der ich wohne, sind Haustueren oft offen, also nicht nur nicht abgeschlossen, sondern stehen sperrangelweit offen. Garagen sind meist zu, aber nicht verschlossen. Viele Ferienhaeuser in Maine, wo ich gelegentlich urlaube, sind nicht abgeschlossen, wenn die Besitzer nicht da sind.

Das alles sind keine Einladungen zum Reinkommen oder zum Benutzen, sondern Ausdruck eines Codes, der den Respekt vor Privatbesitz und -sphaere sehr hoch ansetzt. Beispiel: ich sah neulich spaet am Abend, dass beim Auto meiner Nachbarn in deren Einfahrt die Heckklappe offenstand. Ich wuerde nie im Leben auf den Gedanken kommen, da hinzugehen und die Klappe zuzumachen, oder selbst an deren Tuer zu gehen und zu klingeln. Warum? Weil zu nachtschlafender Zeit niemand, der gute Absichten hat, sich hier auf fremden Grundstuecken rumtreibt.
Noch ein Beispiel: ich hatte mal in Maine ein Problem beim Kayaken, musste an einem Privatstrand notlanden. Bin dann zum Haus hochgedackelt um zu telefonieren. Da stand ein Auto in der Einfahrt, die Tuer stand offen, und es sah "bewohnt" aus. Ich habe ein paar mal laut gerufen, aus "sicherer" Entfernung, um zu sehen, ob jemand da ist. Weil keiner sich meldete, bin ich weiter und 5km zum naechsten Dorf gelaufen. Es waer mir nie in den Sinn gekommen, da auf die Veranda zu steigen oder ins Haus zu gehen. In Maine hat fast jeder ein Gewehr im Haus, und es ist sehr klar, dass man selbst am hellen Tag nichts auf anderer Leute Grundstueck zu suchen hat. Und wer weiss, wen man da trifft. Vielleicht einen netten Menschen, der einen telefonieren laesst und einen nach Hause faehrt. Die meisten Menschen in Maine sind so. Aber vilelicht auch eine alte Oma, die den 45er Colt geladen hat und sich von jedem bedroht fuehlt. Ich wuerd' es nicht rausfinden wollen.

Wenn jemand nachts in meinem Garten, in meiner Einfahrt, oder sogar in meiner Garage Radau machen wuerde, gibt es gar keine andere Annahme, als dass es sich um einen Verbrecher handelt. Und dem wuerde ich nicht allein oder zumindst nicht unbewaffnet gegenueber treten. Dementsprechend waere ich nicht ueberrascht, wenn Markus K. nicht belangt werden wuerde, weil es relativ natuerlich ist, sich hier von naechtlichen Eindringlingen bedroht zu fuehlen.

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petepuncher 01.12.2014, 21:56
287. @294

Sofern Sie mit "hier" die USA meinen, pflichte ich Ihnen bei, dass sie derartige Schilder auch in Deutschland prinzipiell nicht benötigen, um darauf aufmerksam zu machen, dass das Betreten nicht befugt ist.
Mein Beitrag bezog sich auf den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs in Deu. Dieser ist letztlich erst erfüllt, wenn der Störer keine Entschuldigung für sein Verhalten vorzuweisen hat. D. h. prinzipiell ist es zwar nicht erlaubt, fremde Grundstücke einfach zu betreten, aber es entfallen rechtswirksame Sanktionen, sofern eine glaubhafte Entschuldigung vorliegt. Und einen Grund zum Feuern stellt das Betreten eines Grundstücks schon mal überhaupt nicht dar.
Natürlich ist mir klar, dass deutsches Recht für diesen Fall absolut unerheblich ist. Nichtsdestotrotz bin ich darüber sehr froh, dass ein Mensch wie dieser Kaarma hierzulande mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Gefängnis oder psychatrischer Anstalt landen würde. In diesem Prozess geht es im Übrigen einzig und allein um sein Handeln und nicht mehr um das Betreten der Garage oder den vermeintlichen Diebstahl. Im Fokus steht das Motiv dieses Mannes. Viele Foristen hier scheinen immer noch dem Auge um Auge-Prinzip zu huldigen und stellen die absolute Unverhältnismäßigkeit als "persönliches Pech" dar und meinen noch lapidar, "andere Länder, andere Sitten". In meinen Augen eine absolut perverse Denke, die zu nichts anderem als eine Gewaltspirale führt.

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larsfo 01.12.2014, 22:05
288.

Bah, ekelhaft, wie viele hier über den Jungen herziehen. Ja, es war ein ganz blöder Einfall in die Garage einzubrechen, und ja, es war eine Straftat. Aber Jugendliche machen eben manchmal dumme Sachen, und hinter dem Einbruch stand sicher keine Böswilligkeit (zumal ja auch kein Schaden entstanden ist, bis auf die fehlende Getränkedose) . Aber dafür mit dem Leben bezahlen müssen? Manche sollten wirklich noch einmal darüber nachdenken, was sie hier schreiben.

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petepuncher 01.12.2014, 22:05
289. @ 302

Wird Einbruch in den USA mit dem Tode bestraft? Oder lassen Sie mich diese rhetorische Frage anders formulieren: Der Tod für einen Diebstahl ist eigentlich okay, sofern es so im Gesetz darnieder steht?
Ein zivilisiertes Land zeichnet sich gerade dadurch aus, dass das Strafmaß in einem gewissen Verhältnis zur Tat gefällt wird.
Und was Sie einfach nicht begreifen wollen: Es geht nicht um den Diebstahl, sondern die Tötung des Diebes.

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