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Putins PR-Gau: Die Wahrheit hinter Sotschis Schrotthotels

Wladimir Putin hat die perfekten Olympischen Spiele geplant. Doch ausgerechnet die Journalisten bekommen die volle Breitseite der Realität zu Gesicht: halbfertige Hotels, in denen braunes Wasser aus den Hähnen tropft. Eine Pleite für den Präsidenten.

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Florian L. 08.02.2014, 11:22
1. Die Wichtigsten

Die wichtigsten Menschen bei Olympia sind weder Journalisten noch Sponsoren, es sind die Sportler und Helfer. Außerdem erscheint es mir geradezu waghalsig Kolumnen über Zustände zu schreiben, die ich nur vom Hörensagen kenne. Sprich: Wenn sie, Frau Burmester, persönlich in Sotchi gewesen wären, würde mich ihre Meinung vielleicht interessieren.

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seikor 08.02.2014, 11:25
2. Eigenlob stinkt

Zitat von sysop
So kann man Sportler unterbringen, aber doch keine Journalisten!
Mit Verlaub - wenn man diesen Artikel liest, bekommt man keinen dicken Hals auf Putin, sondern auf die Arroganz und Selbstherrlichkeit des Journalismus!

Natürlich ist es ungeschickt, denen die berichten eine unschöne Seite zu zeigen.

Ich dachte, bei den olympischen Spielen geht es um Sport und Wettkämpfe?
... und hoffe, dass die Sportler besser untergebracht sind, als die eitlen Berichterstatter.

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wecki 08.02.2014, 11:30
3. Mit welchem Recht

Glauben Journalisten sie seien die Größten auf dieser Welt?
Sie setzen sich, dank ihres Mediums, in Szene.
Können helfen aber können auch Ruinieren.
Sie können alles besser, nur in der Verantwortung findet man sie nicht.
Sie Buckel nach Oben und treten nach Unten.
Ich finde alles übertrieben was sie schreiben. Sie wussten doch wohin sie fahren.

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panoramadivers 08.02.2014, 11:31
4. Ironie an

Lesen sie den Beitrag nochmal, zwinkern sie ab und zu, dann verstehen Sie ihn bestimmt. Ich fand den Seitenhieb in beide Richtungen sehr amüsant und vor Allem zutreffend.

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Anton T 08.02.2014, 11:32
5. sowohl als auch

Im 18. Jahrhundert hatte der ausländische Diplomat Georg von Helbig den Schwindel mit den Fassaden-Dörfern durchschaut, die der Fürst Potjemkin hatte aufbauen lassen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts durchschauen die ausländischen Gäste erneut den Schwindel, den Zar Wladimir in Sotschi hat aufbauen lassen. In Russland wiederholt sich die Geschichte andauernd, sowohl als Tragödie wie auch als Farce.

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peter166 08.02.2014, 11:37
6. Wohl noch unausgeschlafen

Möchte panoramadivers nur zustimmen. Da haben wohl die ersten vier LeserInnen ihren Kaffee vergessen und den Artikel mit etwas Schlaf in Augen und Köpfchen gelesen. Ich habe vom "Eigenlob" nichts erkennen können im recht amüsanten und - Achtung - IRONISCHEM Artikel!

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gogot421 08.02.2014, 11:37
7. Putin will Image

Putin will Image gewinnen und dafür braucht er die Presse. Es geht ihm doch nicht um Olympia und die Sportler. Putin ist ein Machtmensch. Bitte aufwachen

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herrlohse 08.02.2014, 11:38
8. Ironie pur

Ich musste sehr lachen. Der Artikel ist voll von Ironie. Frau Burmester
macht sich doch gerade über ihre Kollegen lustig, die meinen sie wären
Gott auf Erden. Noch dazu der Seitenhieb an Putin und seine verkorkstenSpiele. Grandios!

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ThaddäusTentakel 08.02.2014, 11:40
9. was soll man noch großartig dazu sagen...

Auch wenn der Anspruch von Herrn Putin bzgl. der Bauausführung sicherlich ein anderer war, es geht hier um den Sport. In erster Linie sollten sich die Sportler wohlfühlen und die Journalisten sollten gefälligst über den Sport berichten, dann haben sie genug zu tun. Ich denke Sotschi ist es gemütlicher als in Afghanistan, Syrien usw.
Dieses ewige Putin und Russland-Bashing nervt einfach nur noch.

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