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Randale in Hamburg 2017: Was wurde aus G20-Polizeichef Dudde?
DPA

Beim G20-Gipfel ließ Polizeichef Hartmut Dudde seine Beamten rigoros einschreiten - und konnte schwere Krawalle in Hamburg trotzdem nicht verhindern. Heute ist er mächtiger denn je.

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nexus32 17.09.2018, 06:38
10. Entscheidung

Gut dass es bei der Polizei jemanden gibt der bereit und in der Lage ist Entscheidungen zu treffen ohne darauf zu achten ob sie vielleicht von Teilen der Öffentlichkeit als politisch nicht korrekt eingeschätzt werden. Diese hätte in Hamburg sicher noch bessere Ergebnisse erzielen können wenn es dem Rest der Polizei in Deutschland gelungen wäre die international vernetzten Gewalttäter auf ihrem Weg nach Hamburg aufzuhalten. Aber das fiel ja leider nicht in seinen Zuständigkeitsbereich.

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reichsvernunft 17.09.2018, 07:42
11. Immerhin...

... auch ich betrachte Herrn Dudde gewissermaßen als Feindbild, oder zumindest als ausführendes Organ einer völlig Realitätsenthobenen Politik, aber an der Position ist der Mann austauschbar. In Hamburg sollte eskaliert werden, es wurden Krawalle provoziert und damit alles was die G20 Linie nicht toll findet in eine fragwürdige Ecke gerückt werden - das hat geklappt - das hätte aber auch ein anderer gemacht, da könnte man jeden zweiten Bayerischen Streifenpolizisten substituieren. Sich da hin zu stellen und immerhin die Idee zu unterstützen, dass auch bei Großeinsätzen Verantwortlichkeit und Rechenschaft durch Dokumentation angebracht sind ist ein guter, ein rechtsstaatlicher Ansatz (auch wenn zu befürchten bleibt, dass dann nur auf der untersten Etage ein paar Bauernopfer dran glauben müssen....). Was ich mir wünschen würde wäre ein Dudde beim Zoll, der sich um Finanzdelikte kümmert. Hardliner sind was gutes. Sie an der falschen Stelle einzusetzen, das ist ein Fehler gewählter Vertreter und damit immernoch der Fehler des mediengesteuerten, konservierungsmittelverseuchten, zu tiefst identitätsbefreiten, ängstlichen Konsumbürgers. Und der SPD, die ihre gesellschaftliche Pflicht eine valide, zivile Alternative anzubieten völlig versagt.

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Kurt2.1 17.09.2018, 09:40
12. .

Ein wenig tendenziös der Artikel. Nun denn.....
Der Staat hat das Gewaltmonopol. Die Exekutive, sprich die Polizei, setzt das um. Sie tut es in HH mMn sehr umsichtig und mit nicht übertriebener Härte. Beim G20 Gipfel in HH waren leider nicht genug Polizisten vor Ort, um die Randalierer im Schach zu halten.
Unterm Strich für mich 2 Dinge: Einerseits mehr Leute vom Schlage des Herrn Dudde in der Polizei wären gut und andererseits ist der Mann völlig unterbezahlt.

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laughingmoon 17.09.2018, 10:36
13. Die kehrseite der Medaille....

Zitat von nexus32
Gut dass es bei der Polizei jemanden gibt der bereit und in der Lage ist Entscheidungen zu treffen ohne darauf zu achten ob sie vielleicht von Teilen der Öffentlichkeit als politisch nicht korrekt eingeschätzt werden. Diese hätte in Hamburg sicher noch bessere Ergebnisse erzielen können wenn es dem Rest der Polizei in Deutschland gelungen wäre die international vernetzten Gewalttäter auf ihrem Weg nach Hamburg aufzuhalten. Aber das fiel ja leider nicht in seinen Zuständigkeitsbereich.
Möglicherweise ist Ihnen nicht klar, dass nicht nur "Teile der Öffentlichkeit" die Einsätze als "politisch nicht korrekt" einschätzen. Das Hamburger Verwaltungsgericht hat mehrere von ihm geleitete Einsätze (2007, 2008) als rechtswidrig eingestuft. 2015 hatten der damalige Chef der Hamburger Bereitschaftspolizei und sein Stellvertreter nach eine bewussten und völlig unnötigen Provokation und gesuchter Eskalation durch den Einsatzleiter Dudde um ihre Versetzung gebeten. Ich finde ganz und gar nicht, dass die Polizei in Deutschland mehr Führungskräfte wie Dudde braucht.
Wir werden sehen, was am Ende der G20 Untersuchung stehen wird.

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tecdetai 17.09.2018, 19:22
14. Ach

Zitat von Dr. Kilad
Dudde ging es um Legitimation für polizeiliche Gewalt gegen Demonstraten. Als z.B. bekannt wurde, dass man Polizisten als Straftäter verkleidete, um polizeiliche Gewalt zu rechtfertigen, erklärt man dies für legal. Dudde kennt keine Grundrechte. Er ist der Mann der Gewalt im Sinne der Politik. Und klar, so ein Mann braucht man.
und sie verstehen Grundrechte?
Grundrechte wie das Recht auf Brandstiftung, Plünderung, Randale, Mordversuche denn (mehr ist es nicht) an Polizisten?
Das verstehen sie an Grundrechten die ihnen zugestanden werden
-- müssen ---.
Das ist in ihren Augen alles legal?
Ich glaube in ihrem Fall kann man leider nicht mehr von einem mittelschweren idieologichem Dachschaden sprechen.
Btw. Wenn man meint man müsse sich mit Terrortouristen gemein machen muß kann man auch mal einen vor den Holzkopf bekommen,
leider ohne erzieherischen wert ausser Geweine über die Ungerechtig.

tec

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