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Rassismus und Mathematik: Wie Herr Yamauchi das Böse bekämpft
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Hitoshi Yamauchi wird von einem Unbekannten rassistisch bepöbelt und dann geschlagen. Der Japaner erstattet Anzeige und entschließt sich zu einer erstaunlichen Aktion: Er bietet dem Angreifer per Plakat einen Job an. "Die Hoffnung ist in ihm - ich kann ihm nur helfen, sie herauszuholen", sagt er.

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gangnamstyle 24.01.2014, 10:49
1. chapó

Da kann man nur seinen Hut abnehmen. Dieser Mann verdient einen Bundesverdienstkreuz. Wenn ich mir überlege, was für Leute aus alle diesen Verdienstorden bekommen, nur weil jemand aus der Showbranche kommt und seinen Job macht etc. Da hat dieser weiser Mann viel eher verdient.
Traurig wieder nur, dass keiner der Passanten ihm geholfen hat, als das passierte.

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sh0ckandawe 24.01.2014, 10:58
2.

Cooler Typ der Hitoshi!

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apostata 24.01.2014, 10:59
3. Bundesverdienstkreuz?

Das ist zu wenig. Dem Mann gehört der Friedensnobelpreis!

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wiebitte??? 24.01.2014, 11:06
4. Daumen hoch

Ich würde da anders vorgehen. Ich zolle jeden Respekt.

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NOtU 24.01.2014, 11:07
5. Respekt

Was soll man groß schreiben?
Respekt vor Hitochi Yamauchi, er ist einem angstverzerrtem Versager genau mit dem gegenüber getreten was er wirklich brauchte:
Akzeptanz, Hilfbereitschafft und vor allem dem sanften Beweis des Irrtums des Angreifers.
Recht Meinung darf nicht toleriert werden, aber ihr mit Hass, Intoleranz und Gewalt entgegen zu treten verstärkt diese nur.
Hitoshi hat den einzig richtigen Weg gewählt gegen den rechten Hass vor zu gehen.

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skylarkin 24.01.2014, 11:10
6.

Zitat von sysop
Hitoshi Yamauchi wird von einem Unbekannten rassistisch bepöbelt und dann geschlagen. Der Japaner erstattet Anzeige und entschließt sich zu einer erstaunlichen Aktion: Er bietet dem Angreifer per Plakat einen Job an. "Die Hoffnung ist in ihm - ich kann ihm nur helfen, sie herauszuholen", sagt er.
Meine absolute Hochachtung!Sollte ich jemals in eine solche oder ähnliche Lage/Situation kommen, werde ich an sie denken und wie sie mit dieser Lage umgegangen sind.

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Mario V. 24.01.2014, 11:15
7. und der xy-Preis!

Allen Respekt für Herrn Yamauchi. Es tut gut zu sehen, dass nicht für alle nur Rache, Vergeltung oder Bestrafung als Lösung solcher Probleme in Frage kommt.

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steueragent 24.01.2014, 11:24
8. Die Holzköpfe sterben nie aus.

Tut mir echt leid für den Japaner. Aber solch üble Situationen kommen eben vor. Eigentlich nicht nur für Ausländer, sondern auch für Deutsche. Dann wird eben ein anderer Pöbelgrund gefunden.

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frubi 24.01.2014, 11:24
9. .

Zitat von sysop
Hitoshi Yamauchi wird von einem Unbekannten rassistisch bepöbelt und dann geschlagen. Der Japaner erstattet Anzeige und entschließt sich zu einer erstaunlichen Aktion: Er bietet dem Angreifer per Plakat einen Job an. "Die Hoffnung ist in ihm - ich kann ihm nur helfen, sie herauszuholen", sagt er.
Ein wirklich starker Charackter. Solche Denkweisen kommen in der japanischen Gesellschaft sehr häufig vor. Die bekommen, anders als in unserer Gesellschaft, schon von Kindesbeinen beigebracht, dass man auch mal seinen eigenen Standpunkt verlassen und neutral auf eine bestimmte Situation reagieren muss. In der japanischen Gesellschaft werden Menschen, die so etwas machen, hoch angesehen und können sich dadurch respekt erwerben. In Deutschland würde man dafür doch ausgelacht werden.

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