Forum: Panorama
Reaktion auf G20-Fahndung: Linksextreme veröffentlichen Fotos von Polizisten
REUTERS

Die Hamburger Polizei will nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel ab heute öffentlich nach Verdächtigen fahnden. Linksextreme kamen den Ermittlern zuvor - und verbreiteten Fotos von Polizisten.

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MyQ 18.12.2017, 15:12
80. Fakten: Linke vs. Rechte Gewalt

Um mal auf einige Schreiberlinge einzugehen: Gemäß Bundesverfassungsschutz gab es 2015 im Gesamtjahr 21.933 rechts-gerichtete Straftaten und 5.620 links-gerichtete Straftaten. Allerdings stehen 1.408 Gewalttaten aus dem Rechten Lager, 1.608 Gewalttaten aus dem Linken Lager gegenüber. Das Gewaltpotenzial ist also 5 Mal so groß, wohingegen man auf der anderen Seite der Skala halt viele Schmierschriften & Symbole als Straftaten hat. Bei schweren Verbrechen wechselt man sich phasenweise ja gerne ab, sei es NSU, RAF...
So, jetzt kann jeder für sich entscheiden, welchen extremistischen Verbrecherblock er als die "guten Extremisten" einstuft... Ich für meinen Teil befürworte eine deutlich Härte Gangart gegen jeglichen politischen Extremismus, da beide Formen zu Millionen Toten im letzten Jahrhundert geführt haben und nur noch von den Weltreligionen übertrumpft werden.

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beemef 18.12.2017, 15:13
81. Aufregen

Alle die sich über die Polizei aufregen oder sogar die Linken Terroristen unterstützen, sollten daran denken, dass vielleicht einmal der Tag kommt an dem sie die Hilfe der Polizei benötigen.

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keine-#-ahnung 18.12.2017, 15:13
82. "Warum sollte anhand von Fotos und Videos ...

Zitat von Dr. Kilad
Warum sollte anhand von Fotos und Videos bei Strafrechtlichen Handlungen von Polizisten anders verfahren werden als bei Fotos von Straftätern außerhalb der Polizei? Lesenswert dazu ist übrigens die Stellungsnahme von Amnesty zu der bisher unterlassenen strafrechtlichen Verfolgung von möglichen Straftätern auf Seiten der Polizei: http://amnesty-polizei.de/g20-ermittlungsverfahren-noch-keine-anklage/
... bei Strafrechtlichen Handlungen von Polizisten anders verfahren werden als bei Fotos von Straftätern außerhalb der Polizei?"
Formal schon deswegen, weil die Anwendung von Gewalt durch die Polizei nicht unbedingt eine Straftat ist? Das Gewaltmonopol liegt immer noch beim Staat, auch wenn das dem einen oder anderen Demo-Touristen nicht wirklich einleuchten mag.
Es wird Zeit für die Politik, diese Truppenteile a la "Schwarzer Block", "ANTIFA" etc.pp. als das einzuordnen, was sie sind - terroristische Vereinigungen. Dann kann man das ganz anders handhaben.

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pauli96 18.12.2017, 15:17
83. Was für Unfug!

Zitat von studibaas
Gleich vorweg: Das werfen von Pflastersteinen aus dem dritten Stockwerk ist versuchter Mord und sollte auch so gesehen werden. Nichts,- ich betone wirklich nichts,- rechtfertigt das. Nur zur Reihenfolge. Eine bis dahin wirkliche friedliche Demo trotz Beteiligung des schwarzen Blocks (ich habe dazu ein durchgehendes! 35 min Video gesehen) ist der von der Polizei vorgesehen Route gefolgt,- rechts Kaimauer, link Häuserwand. In diesem "Tunnel" hat man sie eingekesselt und grundlos mit Wasserwerfern traktiert, auch auf flüchtende Menschen die über die Kaimauer flüchteten. (Version Polizei: Verstoss gegen das Vermummungsverbot, stimmt das wars dann aber auch). Bis zum Schluss ist einzig alleine der schwarze Block geschlossen, vermummt aber friedlich, eingehüllt in ein Transparent stehen geblieben. Als dann die Polizei auf die Händ der Transparente haltenden mit Gummiknüppel einschlug flogen die ersten Steine,- und dann endete der Film, lt. Augenzeugen flogen dann allerdings auch die ersten Mollis, zu dem Zeitpunkt gerechtfertigte Notwehr. Man hatte hier den "schwarzen" Block gezielt in eine Falle gelockt, weil man wusste, dass die Medien darüber wieder nicht berichten werden. Die Aktion mit den Pflastersteinen und Mollis von den Dächern war eine simple "Vergeltungstat", die ich nicht gutheiße. Aber für genügend Menschen passt dass bei der Vorgeschichte in ihr "Weltbild als berechtigter Vorgang".
Die Polizisten vor Ort hatten definitiv alle was besseres vor und waren dort , weil sie da seion mussten.
Warum musste man zu diesem Zeitpunkt vermummt im Schanzenviertel sein? Die vorbereiteten Brandsätze waren zu diesem Zeitpunkt bereits in den Taschen oder gab es etwa fliegende Händler, wie die Eisverkäufer an den Stränden?

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marcelo 18.12.2017, 15:17
84.

Die Kommentare zu diesem Artikel zeigen einmal mehr überdeutlich: Linksextremismus ist in DE mehr denn je salonfähig und kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Unfassbar wie hier nach wie vor versucht wird marodierende linksextreme Gewalttäter zu den Opfern von Polizeigewalt hochzustilisieren.

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hexagon7467 18.12.2017, 15:21
85.

Wenn auf den Bildern Polizisten bei rechtwidrigem Verhalten zu sehen sind, müssen diese Bilder veröffentlicht werden.
Das gleiche gilt natürlich auch für Privatpersonen bei Straftaten.
Der Täterschutz soll beidseitig aufgehoben werden. Wer sich daneben benimmt, gehört an die Öffentlichkeit gezerrt- egal ob Polizist oder Chaot.

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marcelo 18.12.2017, 15:24
86. Ich erkläre es ihnen mal

Zitat von studibaas
Gleich vorweg: Das werfen von Pflastersteinen aus dem dritten Stockwerk ist versuchter Mord und sollte auch so gesehen werden. Nichts,- ich betone wirklich nichts,- rechtfertigt das. Nur zur Reihenfolge. Eine bis dahin wirkliche friedliche Demo trotz Beteiligung des schwarzen Blocks (ich habe dazu ein durchgehendes! 35 min Video gesehen) ist der von der Polizei vorgesehen Route gefolgt,- rechts Kaimauer, link Häuserwand. In diesem "Tunnel" hat man sie eingekesselt und grundlos mit Wasserwerfern traktiert, auch auf flüchtende Menschen die über die Kaimauer flüchteten. (Version Polizei: Verstoss gegen das Vermummungsverbot, stimmt das wars dann aber auch). Bis zum Schluss ist einzig alleine der schwarze Block geschlossen, vermummt aber friedlich, eingehüllt in ein Transparent stehen geblieben. Als dann die Polizei auf die Händ der Transparente haltenden mit Gummiknüppel einschlug flogen die ersten Steine,- und dann endete der Film, lt. Augenzeugen flogen dann allerdings auch die ersten Mollis, zu dem Zeitpunkt gerechtfertigte Notwehr. Man hatte hier den "schwarzen" Block gezielt in eine Falle gelockt, weil man wusste, dass die Medien darüber wieder nicht berichten werden. Die Aktion mit den Pflastersteinen und Mollis von den Dächern war eine simple "Vergeltungstat", die ich nicht gutheiße. Aber für genügend Menschen passt dass bei der Vorgeschichte in ihr "Weltbild als berechtigter Vorgang".
Werfen von "Mollis" (schon bezeichnend, diese verniedlichende Form zu nutzen) und Pflastersteinen auf Polizisten hat nicht, aber rein gar nichts mit Notwehr zu tun. Vielmehr nennt man das versuchter Totschlag/Mord und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Grund zum eingreifen bestand freilich, sie räumen es selber ein: Verstoß gegen das Vermummungsverbot.

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daNick73 18.12.2017, 15:27
87. Gleichbehandlung?

Zitat von Dr. Kilad
Warum sollte anhand von Fotos und Videos bei Strafrechtlichen Handlungen von Polizisten anders verfahren werden als bei Fotos von Straftätern außerhalb der Polizei? Lesenswert dazu ist übrigens die Stellungsnahme von Amnesty zu der bisher unterlassenen strafrechtlichen Verfolgung von möglichen Straftätern auf Seiten der Polizei: http://amnesty-polizei.de/g20-ermittlungsverfahren-noch-keine-anklage/
Ein "Unterschied" ist folgender: Die Selbstjustiz-Fans wollen PRIVAT,-
ohne jede Kontrolle durch irgendjemanden - Daten von Personen sammeln, um diese dann unter Druck zu setzen. Da wird ohne Kontrolle eine "Lynch"-Datei aufgebaut.
Die Daten der Straftäter/Verdächtigen sollen zur Strafverfolgung genutzt werden. Die werden nicht an "interessierte Polizisten" weitergegeben, die dann privat mal schauen, "was so geht".
Wer diesen Unterschied nicht mehr versteht, hat sich von Grundprinzipien unseres Staates/Zusammenlebens verabschiedet. Der befindet sich im offenen gesellschaftlichen Krieg.

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oschn 18.12.2017, 15:28
88. Antragsdelikt

Zitat von hup
Wenn auf den Fotos der Linken klar und deutlich Polizisten zu erkennen sind die massiv Gewalt gegen unbewaffnete und wehrlose Personen ausüben, und auch die Gesichter der Polizisten gut zu erkennen sind, muss die Staatsanwaltschaft, bzw. die Polizei selbst dann nicht automatisch eine Anzeige stellen und Ermittlungen wegen (schwerer) Körperverletzung im Amt aufnehmen und die Fälle untersuchen? Körperverletzung ist ein Offizialdelikt, Beamte sind nicht gegen geltende Gesetze immun im Einsatz. Es ist schon komisch, dass es zwar eine Vermummungsverbot für Demonstrationsteilnehmer gibt, der Staat aber absichtlich darauf verzichtet die Beamten auf einer Demo (natürlich nur intern) indentifizierbar zu machen mit einer erkennbaren individuellen Nummer auf der Uniform (die für jeden Einsatz neu vergeben wird). "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten", das muss doch insbesondere für die Polizei gelten, oder?
Auch, wenn ich dem Rest deines Artikels zustimme, aber Körperverletzung ist ein Antragsdelikt (sonst müsste ja auch dauernd ermittelt werden). Nur bei besonderem öffentlichen Interesse wird ein Offizialdelikt daraus. Das könnte man hier diskutieren, ich würde es aber trotzdem eher verneinen.

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locust 18.12.2017, 15:29
89. @jeze #70

Leider Sie unter Paranoia? Geht Ihnen die Apokalypse nicht schnell genug? Schön, dass wieder jemand zum G20 nicht in HH war, aber von Bild, N24 und Konsorten die Wahrheit serviert bekam, ohne sich zu fragen, welche Motivation hinter dem "Hochpushen" von Ereignissen liegen könnte. Nein. Im Schanzenviertel fand kein Bürgerkrieg statt, dieser Terminus ist ein Hohn für alle die im Bürgerkrieg leben müssen. Ja. Viele Schilderungen durch die Polizeiführung haben sich als haltlos und erlogen herausgestellt. Nein. Die G20 hat nirgends zu Tagen, schon gar nicht in Metropolen. Kriegstreiber, 'Gesellschaftsspalter', Befürworte einer kapitalistischen und neoliberalen Agenda, Faschisten, Post-Kolonialisten, Profitmaximierer auf Kosten der Mehrheit - all das hat sich nicht zusammenzusetzen und vorzugeben eine gerechtere Welt zu schaffen und dann auch noch zu fördern, dass das einfach so hingenommen wird. Wird es nicht. Anstatt sich einen Herzinfarkt einzuhandeln, weil man die bösen Linken schon im Traum sieht, könnte man auch mal ein Buch zur Polit-Ökonomie zur Hand nehmen, sich die globale Entwicklung und dasEnde der kapitalistischen Gesellschaftsordnung anschauen und sich verdammt noch mal endlich mit dem Marktradikalismus beschäftigen. Der zündet zwar keine Autos an, fordert aber Millionen von Toten, an Land und auf den Meeren. Vielleicht verstehen Sie dann, dass andere auch Angst haben. Um Ihre Kinder, um die Welt, um die Natur und um die Gerechtigkeit.

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