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Reaktionen auf neuen Papst: "Ein Zeichen der Stärke Lateinamerikas"
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Glückwünsche aus aller Welt erreichen Franziskus I. - und viele betonen die Bedeutung des ersten Papstes aus Südamerika. Die Gratulanten sprechen von einem starken Signal der katholischen Kirche.

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raber 14.03.2013, 23:01
1. Einfluss auf Lateinamerika

Mit so vielen Katholiken in Lateinamerika war es nur eine Zeitfrage bis ein Papst aus der Region gewählt wurde. Hoffentlich kann er nicht nur die Katholiken der Welt in die richtige Richtung führen sondern auch die Kirchen, Politiker und Einflusspersonen Lateinamerikas zu einem ehrlicheren Verständnis und Durchführung der katholischen Prinzipien bringen.
Zu oft war und ist diese Kirche mit den Reichen verbunden und vernachlässigt die Armen. Es reicht nicht nur jeden Sonntag zur Kirche zu gehen, die Kirchenfürsten zu Luxusessen einzuladen und sich mit Schenkungen zu brüsten, sondern wirklich die Prinzipien zu leben. Ehrlichkeit und Respekt sind die Haupttugenden die abhanden gekommen sind.

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unsermichel 14.03.2013, 23:02
2. Starkes Signal?

Zitat von sysop
Glückwünsche aus aller Welt erreichen Franziskus I. - und viele betonen die Bedeutung des ersten Papstes aus Südamerika. Die Gratulanten sprechen von einem starken Signal der katholischen Kirche.
Was für ein Signal? - Die Stärke eines 76-Jährigen, der seit langem als nicht gesund gilt? - Ja, auch ich wünsche dem Mann die Kraft, die ihm als "Anwalt der Armen" zugeschrieben wird. Dass er den Namen Franziskus gewählt hat, erscheint ja schon mal vielversprechend, vielleicht liegt bei ihm die Kraft in der Weisheit des Alters. Nachdem ich den Namen gelesen hatte, dämmerte jedoch eine ganz andere Erinnerung, und beim Googeln bestätigte sich dieser flüchtige Gedanke, dass es da mit seiner Rolle während der argentinischen Militärdiktatur doch einige Ungereimtheiten gegeben hatte, die bis heute offenbar nicht geklärt sind. Trotz aller Skepsis gehe ich dem neuen Papst unbefangen entgegen - er kann in den Jahrzehnten ja auch viel gelernt haben und sich nun auf die Kernkompetenz des Christentums konzentrieren, als kleiner Mensch für kleine Menschen da zu sein, als Mächtiger Werte vorzuleben oder zumindest zu weisen, die alltagstauglich sind ... Wir werden sehen, was "Il Papae No 263" zu bewegen imstande ist, bewegen will und vor allem: bewegen kann. Dass er diesen spießigen Altherrenclub im Vatikan zu grundlegenden Reformen bewegen kann (so er es denn überhaupt will) glaube ich allerdings nicht ...

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donvito85 14.03.2013, 23:10
3. kein wunder

angesicht der kontinuierlichen Kirchenaustritte im Westen, wundert es nicht mehr einen lateinamerikanischen Papst zu ernennen....
ein Versuch wenigstens die letzte Bastion des Katholizismus aufrecht zu erhalten....

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Atheist_Crusader 14.03.2013, 23:12
4.

Zitat von sysop
Bundespräsident Joachim Gauck bezeichnete die Tatsache, dass erstmals ein Lateinamerikaner katholisches Kirchenoberhaupt werde, sei ein "sichtbares Zeichen" der "weltumspannenden Dimension" der römisch-katholischen Kirche.
Diese Aussage ist sehr nahe dran an "Die brauchten einen Lation für die Quote.".

Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass die Konklave den wählt, den sie für den geeignetsten hält (wie auch immer man "geeignet" definiert). Und damit ist es vollkommen egal, wo er herkommt. Wenn in den letzten zwanzig Konklaven jedes Mal der potugiesische Kandidat am geeignetsten schien, dann ist absolut nichts falsche dran, wenn sich die Portugiesen dann eben die Klinke in die Hand geben.

Zu sagen, die Wahl sei ein zeichen der Integration oder Toleranz oder Blablubb, unterstellt im Grunde, dass die Wahl vor allem aus PR-technischen Gründen getroffen wurde.

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wohin 14.03.2013, 23:17
5. Ich glaube eher....

.....es ist eine politisch motivierte Wahl der Kardinäle: das erwachende aufstrebende Lateinamerika muss unter allen Umständen katholisch gehalten werden!

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Izmir.Übül 14.03.2013, 23:29
6. Wir sind Ex-Papst

Meines Wissens heißt der neue Papst nicht “Franziskus I.”, sondern nur “Franziskus”, weil die Nummerierung immer erst beim 2. Namensträger beginnt .

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thánatos 14.03.2013, 23:32
7.

Ich als Homosexueller kann da nur sagen: Gott sei Dank ist es kein Schwarzafrikaner geworden; die afrikanischen Katholiken stehen den Islamisten in Sachen Homophobie in nichts nach.
Bei einem Lateinamerikaner habe ich etwas mehr Hoffnung auf liberale Reformen.
Noch besser wäre es, wenn mein Favorit Timothy Dolan gewonnen hätte. Dann hätte die katholische Kirche echte Chancen gehabt, in der Neuzeit anzukommen.

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luxaeterna 14.03.2013, 00:23
8. optional

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.
Franz von Assisi (1182 - 1226), eigentlich Giovanni Bernadone, katholischer Heiliger, Stifter des Franziskanerordens
Es lebe der neue Papst

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adazaurak 14.03.2013, 01:30
9. die stärke Lateinamerikas

Zitat von sysop
Glückwünsche aus aller Welt erreichen Franziskus I. - und viele betonen die Bedeutung des ersten Papstes aus Südamerika. Die Gratulanten sprechen von einem starken Signal der katholischen Kirche.
kaum etwas in Lateinamerika ist gut oder symphatisch. korrupte, menschenverachtende Gesellschaften spiegeln die Seele des Katholizismus wieder. die stärke lateinamerikas ist die Abstinenz der noch schlimmereren Religion Islam. Kein anderer Kontinent dieser Welt hat dieses Glück.

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