Forum: Panorama
Rechte Hochburgen: Halt! Sie werden hier noch gebraucht!
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Rechtes Denken breitet sich aus, mancherorts bestimmen Hetzer den öffentlichen Diskurs. Sollten Andersdenkende daher besser das Weite suchen? Diese Idee gefährdet so ziemlich alles, was Demokratien stark macht.

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meinsenf123 03.06.2019, 18:42
10.

Sich "ausbreiten" ist eine Sache. Leider wird intolerantes und antisemitisches Gedankengut auch importiert. En Masse und völlig unkontrolliert. Mit welch kuschligen Allianzen in Zukunft zu rechnen ist hat der Marsch in Berlin gezeigt.

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L_P 03.06.2019, 18:56
11. Wo ward Ihr Sylvester?

Kleiner Scherz am Rande.

Ich habe hier noch nie eine Forderung gelesen, daß Demokraten in den "Antifa-Areas" NRWs zivilcourage zeigen sollen. Warum nicht?

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ekatus 03.06.2019, 18:57
12.

Ich stimme Herrn Maxwill grundsätzlich zu!
Demokratie braucht Diskurs!

"Sprachlosigkeiten" gab es schon immer, allerdings steigerte sich dies seit dem Fluchtherbst 2015 ins Maßlose!
Es gab einen "Dauerkampf der Manichäer", der selbsternannten oder -gefühlten "Streiter des Lichts" gegen die "Finsternis" der "Ewiggestrigen".

Auch die Medien beteiligten sich gehörig daran.
Risse gingen durch private Freundschaften, durch Familien und Kollegenschaften. Es war schick, sich auf FB zu "entfreunden".
So wurde der Diskurs mit zahlreichen Menschen, die Sorge trugen, versaubeutelt, Sprachlosigkeit entstand, es gab und gibt nur die eine richtige und wahre Richtung.

Das hat mit echten radikalen Rechten und menschenfeindlichen Hetzern nichts zu tun.

Auch die Politik verweigerte sich dem Diskurs oder betrachtete ihn bestenfalls als Edukation: Neben den eigentlichen "Unbelehrbaren" gäbe es halt ein paar Leute, die die "moralisch-ethischen Ansinnen der Politik" noch nicht richtig verstanden hätten, Menschen, die vielleicht noch "umerziehbar" sind.

Die eigene Position stellte man nicht oder nur scheinbar in Frage, hinterfragt sie bis heute nicht einmal.

So geschah politische Ausgrenzung statt Inklusion.

AfD wurde noch vor CO2- und Feinstaubbelastung, Trump und Putin zum offiziellen Inbegriff des Teuflischen.
Das schwächte diese Partei nicht wirklich, es stabilisierte sie eher. Und auch wirklich Rechte fanden dort leider ihr Refugium.

Man muss das Schweigen aufbrechen!
Von allen Seiten! Sonst wird das nichts mehr in dieser Gesellschaft, die sich auseinanderdividiert hat.

Diskursverweigerung ist nichts Gutes!

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jla.owl 03.06.2019, 19:00
13. grauenhaft...

... kurz nach der so genannte Wiedervereinigung war es schon teils unerträglich, als Wessi im Osten auf Montage zu sein... da mußte man aufpassen, keine aufs Maul zu kriegen... später waren es diverse andere Personengruppen, die als verhasst angesehen wurden... für mich ist das ein Mentalitätsproblem... und da stimmen mir auch meine Freunde aus dem Osten zu... kann also jeden verstehen, der mit diesen Hinterwäldlern nicht weiter zusammenleben will und "rüber macht"

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herbert 03.06.2019, 19:12
14. wenn die Grünen so schlau sind wie sie schreiben

Zitat von vogelsberg
wenn die sogenannten etablierten "VolksparteienPolitik" echte Politik für das Volk machen. Wenn man nach der Europawahl diskutiert, wer denn nun welchen Posten bekommt, streubt sich einem sofort das Nackenhaar. Andere Themen treten wochenlang in den Hintergrund. So geht es in allen Bereichen. Klimaschutz ist jetzt das Maß aller Dinge. Das interessiert die intelligenten Grünen, aber nicht alle Bürger, denen durch die bisherige Klima- und Energiepolitik immer höhere Stromrechnungen ins Haus flattern. Die Aufzählung kann man unbegrenzt fortsetzen.
dann erklären Sie mir mal wie die Grünen die 4000 Kohlekraftwerke in China beenden wollen.
Bzw die 750 neue Kohlekraftwerke in Afrika die gebaut werden
Und wie Sie den Trump überzeugen wollen mit seinen Unmengen an Kohlekraftwerke ???

Die Grünen können in Deutschland mit einer Handvoll Kohlekraftwerke und in einem Land welches nur 2 Prozent am Klimawandel beteiligt ist viele Menschen für dumm verkaufen.

Wir haben kein Germany Klima, wir haben ein Weltklima aber ich habe noch keinen Grünen gesehen, der in Peking Protest macht.

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charlybird 03.06.2019, 19:17
15. Lochthofen hat irgendwie recht.

Abhauen und die braune Sauce alleine schmoren lassen, macht mittlerweile mehr Sinn.
Mit 80, 90 Prozent von ihnen ist weder ein Diskurs noch ein Zusammenleben möglich.
Also abhauen und Zaun drum. Fertig.
Man ist es auch irgendwann Leid den höcke-gaulandschen Schwachsinn in immer wieder gesteigerter Form zuhören zu müssen.
Auch bei allem Respekt vor zB den Lohmeyers in Jamel.
Ich würde die Fresse irgendwann sowas von voll davon haben, die Strunzenblödheit tagtäglich ertragen zu müssen und ein AfD Luftkurort mit zu bevölkern, dass es mich krank machen würde.
Nein, es wäre sogar sinnvoll, wenn all diese bräunlichen Herrschaften ihr eigenes kleines Deutschland bekämen, von mir aus vorübergehend in Gera, Freistadt, Jamel und ein paar andern Dörfern und sich dann inzestuös ''entbiologisieren'' würden.
Dauert zwar, aber bei doch recht vielen ist schon ein Ende absehbar.

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Andraax 03.06.2019, 19:21
16.

Zitat von herbert
dann erklären Sie mir mal wie die Grünen die 4000 Kohlekraftwerke in China beenden wollen. Bzw die 750 neue Kohlekraftwerke in Afrika die gebaut werden Und wie Sie den Trump überzeugen wollen mit seinen Unmengen an Kohlekraftwerke ??? Die Grünen können in Deutschland mit einer Handvoll Kohlekraftwerke und in einem Land welches nur 2 Prozent am Klimawandel beteiligt ist viele Menschen für dumm verkaufen. Wir haben kein Germany Klima, wir haben ein Weltklima aber ich habe noch keinen Grünen gesehen, der in Peking Protest macht.
Sie haben sicher schon oft gehört/gelesen, dass die Argumentation "...aber die Anderen..." ziemlich dämlich ist. Damit können Sie vielleicht in rechtsnationalen Foren reüssieren, hier zieht das weniger.

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Rainald 03.06.2019, 19:26
17. Zur Zeit ist allerdings der Linkspopulismus sehr stark

Die Grünen haben z.B. fast 22% bei den Europawahlen erreicht, also mehr als doppelt so viel als die AfD. Das heißt, dass doch die Linkspopulisten sehr stark sind. Sie verwenden Themen, von denen sie wissen, dass sie vor allem junge Wähler für sich mobilisieren können, z.B. den Klimawandel, schüren damit Ängste und kassieren letztlich Stimmen ein. In Wahrheit aber wollen sie ihre eigentliche Parteidoktrin durchsetzen und anderen ihren Willen aufzwingen, ganz entgegen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Am Ende wird dann die völlige Einschränkung jeder individuellen Freiheit stehen. Verbote und Diktate werden unser Leben bestimmen. Abweichende Ansichten werden sofort bestraft werden. Schließlich werden sie versuchen die Demokratie auszuhebeln, z.B. indem das Wahlalter auf ein Alter herabgesetzt wird, in dem sie Jugendliche sehr leicht beeinflussen können. Durch die Beeinflussung der Berichterstattung werden sie direkten Einfluss auf Wahlergebnisse nehmen, indem bestimmte Themen einfach zu günstigen Zeitpunkten gepusht werden. Zum Beispiel war die Zuwanderung ein Thema, das für eine höhere Popularität von Rechtspopulisten sorgte. Da die Medien aber zum Teil von Linkspopulisten beeinflusst werden, wurde zuletzt vor der Europawahl das Klimathema sehr stark gepusht und über alles andere wurde geschwiegen. Da jüngere Wähler weniger Historie und damit weniger Überblick haben, sind diese für solche Einthemen-Wahlkämpfe sehr empfänglich. So gelang es den Linkspopulisten viele Stimmen einzusammeln. Hätten die Rechtspopulisten größeren Einfluss auf die Medien gehabt, wie die Linkspopulisten, wären andere Themen forciert worden und das Wahlergebnis wäre anders ausgefallen. Man sieht ja an der Wählerfluktuation, dass typische Protest- und Wechselwählen nie in der Mitte wählen, sondern immer zwischen beiden Extremen schwanken. Sie sind zu dem direkten Wechsel von Links und Grün zu AfD und umgekehrt in der Lage, jenachdem, womit sie erhoffen den größten Ärger zu verursachen. Wie das Fähnchen bei solchen Wechselwählern weht, entscheidet alleine das Thema, das vor einer Wahl zuletzt in den Medien präsent ist.

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mr.gamer 03.06.2019, 19:27
18. Bisher der beste Vorschlag

Zitat von dansyd
Warum sollte man sich das Leben damit vermiesen mit Idioten zu diskutieren. Es ist allgemein bekannt dass es nichts bringt da diese Leute einfach unbelehrbar und beratungsresistent sind. Hab noch nie von jemdem gehört der braunen Abschaum mit Argumenten überzeugen konnte. Sieht man doch überall heutzutage, nicht nur bei den Rechten (z.B. Homöopathie-Irrlichter und dergleichen). Debatte bringt nichts. Ich würde da auch weggehen und bin heilfroh nicht dort aufgewachsen zu sein und werde auch niemals in diese total unsympathischen Ostländer fahren. Belibt doch wo der Pfeffer wächst, ich würd's super finden wenn alle Rechten udn Nazis in den Osten ziehen und alle Liberalen in den Westen, dann brauchen wir nur noch ne Volksbefragung und schwupps sind sie vielleicht wieder Bürger eines anderen Landes. Können sie ja dann 5tes Reich nennen, mir total egal. Ich will einfach nichts mit diesen Losern zu tun haben (und deswegen wohn ich auch in München).
Ich (ziemlich rechts eingestellt) habe auch keine Lust mehr, mit den ganzen Linken Utopisten und Realitätsverweigerern zu diskutieren.
Es nervt nur und bringt nichts, weil man komplett andere Vorstellungen von einem gedeilichen Zusammenleben als Gesellschaft hat.

Obwohl ich meine Heimat (im Westen) eigentlich schon mag, trage ich mich immer mehr mit dem Gedanken, nach Ostdeutschland umzuziehen, weil es mir hier mit den Ausländern zu viel wird. Also ich wohne in einer Großstadt mit sehr hohem Ausländeranteil, meine Nachbarn sind (inzwischen) fast alle Ausländer (Türken, Araber und so). Nicht alle können Deutsch, Streit habe ich mit keinem, aber das Nebeneinanderleben strengt doch sehr an.

Das wäre doch ein Vorschlag: Gebt uns Rechtsnationalen Siedlungsraum, wo wir so leben können, wie wir wollen. Ohne Homo-Ehe, ohne Bevormundung durch die Justiz wenn es um historische Fragen geht und ohne Ausländer.

Dann gäbe es weniger Streit und jeder könnte in Ruhe und Frieden leben.

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Atheist_Crusader 03.06.2019, 19:29
19.

Ich stimme Herrn Naxwills Schlussfolgerung ja zu, aber es ist halt immer ein bisschen blöd, wenn man Jemandem sagt er solle doch bleiben und sich Gefahr für Leib und Leben aussetzen, nur damit die geistig gesunden weiterhin Präsenz zeigen können. Kollektiv macht das Sinn, aber für das Individuum ist es schwer - und wird immer schwerer, je weniger andere Individuen dabei sind.

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