Forum: Panorama
Rechtsstreit in USA: Darf eine Angestellte "Gott segne Sie" sagen?

In den USA hat eine 34-Jährige ihren Ex-Arbeitgeber verklagt. Der hatte ihr verboten, Kunden mit dem Satz "God bless you" zu verabschieden. Ein Angriff auf die Religionsfreiheit?

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jungcut1 03.10.2014, 09:57
1. Wie höflich

Zitat: "Ihr Rechtsanwalt Greg Noble sagte CBS 2: "Mit den Worten 'Gott segne Sie' drückt sie aus, dass sie Christin ist." Zitatende. Dann hätte sie halt sagen sollen, "Have a good day, I am Christian." Dann hätten sicherlich viele gedacht, was interessiert mich das. Und wenn mich jemand mit "Grüss Gott" begrüsst, dann antworte ich "Wenn Sie ihn treffen, dann auch von mir"

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savageflieger 03.10.2014, 10:03
2. wie sähe es wohl aus...

wenn eine Satanist entsprechend sagen würde:"Gute Fahrt, hol Dich der Teufel."?

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the_speaker 03.10.2014, 10:14
3. Schwachsinn

ganz ehrlich: wo ist denn das Problem? Gerade in USA, wo sogar der Präsident in seinen Reden mit "Gott bless America" endet, sollte das doch wirklich kein Problem sein. Zwar ist das Christsein in USA oft auch nur gespielt und Teil dieser schizophrenen amerikanischen Gesellschaft, aber ich persönlich fände so eine Verabschiedung erstens als sehr nett und zweitens als deutlich besser als gar keine, wie es in Deutschland bej Servicemitarbeitern meist der Fall ist.

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axcoatl 03.10.2014, 10:18
4. Und das Verfahren ...

... wird dann von wem angestrengt, von ihr oder von irgendeiner 'Christlichen' Organisation hinter ihr?

Jede Wette: hätte sie bei der Durchfahrt einen Muslim gesehen, der zu ihr täglich 'Allah ist groß' gesagt hätte, hätte sie ebenfalls geklagt. ;-)

Religion ist Privatsache, und jeder, der mir entgegensxhreit 'ich bin Christ', ist nicht freundlich, sondern will mich bekehren. Und das gefällt mir nicht.

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wachner 03.10.2014, 10:18
5. Nur meine Freiheit

Sehr guter von savageflieger auf den Punkt gebracht. Witzig und treffend, dabei bin ich natürlich kein Satanist. Wegen der Allgegenwart religiöser Ansichten bis hin zu den extremsten, macht es aber Spaß, ab und an damit zu provozieren.

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u_hunn 03.10.2014, 10:22
6. Probleme?

Vor Jahren beendete Diana Krall ihr Konzert in Paris mit den Worten "Thank you and God bless you!" Hat man keine anderen Probleme, als sich über so was aufzuregen??

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muttis_liebling_13 03.10.2014, 10:23
7. Natürlich!

Solange sie nur "Gott segne Sie" sagt und man ihr erwidern kann "Welcher Gott? Es gibt keine Götter"
oder "Bitte verschone mich mit deinem Herren, der soll aufhören die Menschen zu stalken". Wenn sie aber anfängt penetrant zu missionieren, dann ändert sich die Lage.

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andre_22 03.10.2014, 10:26
8. Viel lärm um nix!

Obwohl....was ist wenn sich zb. ein Atheist von so einer verabschiedung beleidigt fühlt?:))

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Märchenonkel 03.10.2014, 10:35
9. Unglaublich

Um es politisch korrekt auszudrücken, finde ich es nicht gut und unangemessen diese freundliche Verabschiedungsform als Kündigungsgrund vorzuschieben. Gerne würde ich mich zu dieser besch... Political Correctness anders äussern!

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