Forum: Panorama
Rekord-Hurrikan in Mexiko: "Patricia" schlängelte sich an Großstädten vorbei
AFP

"Patricia" war der stärkste pazifische Wirbelsturm, der jemals aufgezeichnet wurde. Dennoch gab es offenbar weder Tote noch Verletzte. Neben Vorsichtsmaßnahmen spielte großes Glück eine Rolle.

murmel57 25.10.2015, 14:38
1. Bildunterschriften

Wenn schon ein Text unter den Bildern stehen soll, dann bitte auch einen der etwas erklärt und nicht einen der mehr Fragen aufwirft als das Bils es bereits tut. Bild 7 zeigt einen rennenden Soldaten, Stahlhelm und gezückte Waffe, der Text sagt etwas von Suche nahc Hilfsbedürftigen. Alles klar? Eher nicht...

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gandhiforever 25.10.2015, 15:27
2. Offenbar?

Tote koennen sich ja nicht melden, sie muessen gefunden werden.

Es waere natuerlich zu begruessen, wenn es keine Toten gegeben haette, doch scheint mir das sehr unwahrscheinlich. Tote sind Tote, auch wenn deren Zahl geringer, bedeutend geringer sein sollte, als befuerchtet werden musste.

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Dieter62 25.10.2015, 16:00
3. Von wegen

das wird nur im säkularen Westen als Erklärung herangezogen, wenn man von einem Unglück verschont wird. oder der andere Gott genannt "Zufall". Dabei ist die Sache doch klar: Der Hurrikan war ja ein weibliches Wesen, und als solches hört es eben nicht auf Männer. Schon gar nicht auf Meteorologen Auf die Jungfrau von Guadalupe, die Schutzpatronin Mexikos, aber schon! Daneben hilft halt die Siedlungsstruktur Mexikos enorm: Die 10000 oder so km Küstenlinie auf beiden Seiten des Landes sind bis auf wenige meist in den Hang hinaufgebauten Städte praktisch unbewohnt. Die mexikanischen Städte sind überdies extrem dicht angelegt. Etwa Faktor 10 verglichen mit den USA oder noch mehr. Eine 300000 Einwohner-Stadt wie Puerto Vallarta wirkt so wie ein kleines Landstädtchen. Nach Norden ist der nächste grosse Ort mit Mazatlan mehrere 100 km entfernt. Danach gibt es über die gesamte Küstenlinie des Golfes von Kalifornien keine einzige grosse Stadt mehr an der Küste, etwa 3000 km. Ein weiterer Pluspunkt ist die Bauweise. Einfache Häuser aus Zementblocksteinen mit einem Rahmen aus Stahlbeton und einer ebensolchen Grundplatte sind Standard. Dach aus Wellblech. Das bläst der Wind zwar weg, ist aber leicht zu ersetzen. Bei Bauten aus Adobe (Lehmziegel) mags anders aussehen, aber das repariert man anschliessend selbst. Und schliesslich die auch von den Hurrikanexperten von weather underground lobend hervorgehobenen Zivilschutzorganisation Mexikos. Das ist eine der wenigen Regierungsinstitutionen die tatsächlich funktionieren - wenn die Leute kooperieren. Das tun sie aber im Falle eines Hurrikans sehr bereitwillig. Man kann also sagen, dass gerade Mexiko durchaus für andere Länder hier ein Vorbild sein könnte. etwa für die USA, wo 70 % der Einwohner in Küstennähe wohnt - in Häusern welche nicht besonders wasserfest sind. Das wird man jetzt in Texas wieder sehen. Vermutlich wird dort unsere "Paty" ein Vielfaches an Schaden an Gebäuden und Infrastruktur anrichten als in Mexiko, obwohl vom Hurrikan nur noch die tropische Feuchtigkeit und ein Resttief übriggeblieben sind.

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KaWeGoe 25.10.2015, 16:27
4. Das Dumme ist ...

... die Menschen sind dumm !

Klimaforscher warnen vor häufigeren und extremeren Extremwettersituationen.

Jahrhunderfluten kommen im Jahresrythmus.
Immer stärkere Hurricane / Taifune (Rekordsturm Haijan 2013, Rekordsturm Pratricia 2015).
Gletscher schmelzen in Rekordtempo.
Die globale Durchschnittstemperatur steigt ebenso fas jährlich an.

Auch wenn Mexiko durch Glück und gutes Management glimpflich davon gekommen ist, so werden doch zukünftig weitere Patricias entstehen und Tote fordern.

Ende des Jahres wird man sich wieder in Paris zusammensetzen, um zu schaun, wer sich am wenigsten beeindrucken läßt. Und an ihm / ihr werden sich alle orientieren.

Wie gesagt, das Dumme ist, die Menschen sind dumm !

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lhr 25.10.2015, 17:14
5.

Bei Bild Nummer 2 dachte ich erst jemand sitzt auf einem Krokodil.

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elgatorojo 25.10.2015, 18:01
6. Das Gute ist ...

Zitat von KaWeGoe
Jahrhunderfluten kommen im Jahresrythmus. Immer stärkere Hurricane / Taifune (Rekordsturm Haijan 2013, Rekordsturm Pratricia 2015). Gletscher schmelzen in Rekordtempo. Die globale Durchschnittstemperatur steigt ebenso fas jährlich an.
... dass all diese Aussagen durch ständige Wiederholung nicht wahrer werden. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für eine Zunahme von Flutereignissen oder tropischen Stürmen (weder nach Häufigkeit noch Intensität) in der jüngeren Vergangenheit und auch keinen signifikanten Anstieg der "globalen Durchschnittstemperatur" mehr seit weit über 10 Jahren. Was sich lediglich verändert hat ist die Wahrnehmung extremer Wetterereignisse als Folgen eines angeblich vom Menschen verursachten Klimawandels.

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thequickeningishappening 26.10.2015, 04:29
7. Es ist nicht realistisch,

so kurz nach dem Ereignis Zahlen zu veroeffentlichten. Zum Klima: CO2: der Anteil in der Luft ist in den letzten 100 Jahren von ca 250PpM auf ca 350PmM gestiegen. Der groesste Teil des Ausstosses wurde im Meer gebunden. Der Methangehalt der Luft hat im gleichen Zeitraum auf ca 1.5PpM verdoppelt, die Eiskappen schmelzen und veraendern den Kreislauf der Meeresstroeme. In Borneo brennt der "Regenwald", in Neuginea Duerre, 2015 waermstes Jahr im Mittel und die Muenchner Rueck stellt Mittel zurueck.

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