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Rentner gibt Führerschein ab: "Für mich ist das eine Bereicherung"
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Alle reden über Senioren am Steuer, kaum jemand redet über Menschen wie ihn: Jens-Peter Hugger, 80 Jahre alt, hat seinen Führerschein freiwillig abgegeben. Warum?

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outsider-realist 26.05.2018, 20:18
20. Verstehe ich nicht

Warum muss man den Führerschein abgeben , um nicht mehr Auto fahren zu wollen. Es reicht doch einfach in kein Auto mehr als Fahrer einzusteigen. Oder dient das als Schutz vor einem selbst?

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lobro 26.05.2018, 20:26
21. Tauglichkeitsprüfungen ab 30

Zitat von kalu1512
Oder wahrscheinlich eben andersrum. Wahrscheinlich sollte man aber eben einfach Tauglichkeitsprüfungen einführen. Beginnend zB ab 30 alle 10 Jahre und ab 70 alle 2 Jahre - oder was weiß ich was. Wenn ich sehe, wie vor den Ärztehäusern alte gebrechliche Leute sich hinter ihr Steuer quälen, da wird einem himmelangst.
Besser wäre es, den Führerschein erst ab 30 einzuführen. Dann wäre es erheblich sicherer auf den Straßen, weil all diese testosterongesteuerten Halbstarken zu Fuß gehen würden.

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frechsprech 26.05.2018, 20:30
22. Führerschein freiwillig abgeben?

Da fällt dem Audi und BMW Fahrer das Kinn nach unten.
Ist doch ihr aggressiv dreinschauender Blechhaufen das grösste in der Welt.
Ich erledige alles was möglich ist mit dem Fahrrad, ich habe für alle Bereiche den nötigen Drahtesel.
Sei es das Rennrad fürs Stilfser Joch, MTB, Schlechtwetter Tourer oder das 4800€ teure E Bike mit Anhänger für den Einkauf.
Und ich finde alle meine Bikes endgeil
und repariere alles selber.
Das ist alles möglich.
Ein Auto kann man leihen wenn es nach Südtirol geht z.b., aber hier in der Stadt fühl ich mich so was von frei.
Wenn nicht dieser warme stinkende Geruch von diesen Autoirren wäre.
Die Städte voller Blech, kannst von Stadttor zu Stadttor auf Blech laufen.
Ist doch nicht mehr normal....

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e.schuermann 26.05.2018, 20:36
23. Warum Rückgabe?

Warum den Führerschein zurückgeben, wenn man sich nicht mehr in der Lage fühlt, ein Kfz zu führen?
Es genügt doch, sich nicht mehr ans Steuer zu setzen.

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Luemgi 26.05.2018, 21:17
24.

Mein Opa hat irgendwann einfach aufgehört, Auto zu fahren. Das Auto hat er verkauft. Aber er hat jedem stolz erzählt, dass er noch einen Führerschein hatte. Es war für ihn einfach ganz wichtig, dass es SEINE Entscheidung war, nicht mehr zu fahren. Und das auf dem Land, die nächste Bushaltestelle für ihn nicht in erreichbarer Entfernung. Die Familie hat geholfen.

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s.p.igel 26.05.2018, 21:22
25. Wenn man Autofahrern die Eigenverantwortung ...

... zutraut mit einem 2,5 Tonnen schweren SUV-Ungetüm ohne Geschwindigkeitsbegrenzung über die Autobahn zu brettern, dann sollte man ihnen auch die Eigenverantwortung zutrauen, beizeiten auf das Fahren zu verzichten.

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Lesenkönner 26.05.2018, 21:26
26. @23

Von so einem Freak bin ich letztens fast über den Haufen gefahren worden. Meinte dieser doch, ohne zu gucken, die Kreuzung mit Affentempo diagonal überqueren zu müssen, als ich auf dem Zebrastreifen war. Das Problem bei Fahrrad- wie Autofahrern ist gleich, wenn denn Ideologie im Spiel ist. Diese klingt bei Ihnen stark an....

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susanneuser 26.05.2018, 21:46
27. Diese Stimmungmache nervt

Die dauernden Artikel in letzter Zeit über die angeblich so großen Gefahren durch ältere AutofahrerInnen ist dermassen durchschaubar und absolut nervend.
Wenn schon, dann sollten für alle Autofahrer in regelmässigen Abständen Prüfungen gemacht werden. Und für jüngere Fahrer bis 30+ insbesonders. Denn das ist die Gruppe der Hauptgefährder im Straßenverkehr und nicht die älteren TeilnehmerInnen. Hier wollen ein paar Spiegelschreiberlinge anscheinend ihnen zu langsam erscheinende VerkehrsteilnehmerInnen aus dem Verkehr ziehen. Wer der Auffassung ist das Autofahren nichts (mehr) für ihn ist, braucht nicht ins Auto zu steigen. Und wer bemerkt das ein AutofahrerIn grundsätzlich nicht mehr geeignet für den Straßenverkehr ist, kann das verantwortungsvollerweise anzeigen. Punkt Ende aus.

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at.engel 26.05.2018, 21:49
28.

Ein Wagen ist einfach ein Haufen Geld, und wenn man nicht mehr so viel fährt, ist das durchaus eine Überlegung wert. Aber Vorraussetzung ist einfach ein gutes öffentliches Verkehrsnetz - auch wenn man schon in Rente ist. Und so selbverständlich ist das nicht.

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scsimodo 26.05.2018, 21:54
29.

Zitat von Boede
Weil ich vom Autofahren die Nase voll hatte. Ich war Melkkuh des Staates, ständigen Reglementierungen unterworfen (Warnweste, Handschuhe, Warndreieck, Arzneimittelkasten) und dazu die neuen aggressiven Auto- und Radfahrern ausgeliefert. Aus meiner Garage (Innenstadt) kam ich nicht raus, weil ich ständig zugeparkt war und die Polizei hier nicht für den Bürger da ist. Ständig musste man sich um das Auto kümmern: Reifen, Reparaturen, Waschen. Meinen Versicherungsrabatt habe ich verfallen lassen. Ich war bei 28 %. Meine Versicherung (nur Kasko) kostet ca. 1/3 der KFZ-Steuer.Und nicht nur TÜV, sondern auch noch Abgasprüfungen, die zusammen 160 Euro kosteten. Heute fahre ich mit Chauffeur: Bus, Bahnen, Taxi. Und Ihr könnte mich mal.
"Ich war Melkkuh des Staates, ständigen Reglementierungen unterworfen (Warnweste, Handschuhe, Warndreieck, Arzneimittelkasten"

Bitte wie? Seit wann ist ein Arzneimittelkasten vorgeschrieben? Um jemanden Aspirin zu geben, den man gerade umgefahren hat? Und seit wann sind Handschuhe im Auto vorgeschrieben?

"Und nicht nur TÜV, sondern auch noch Abgasprüfungen, die zusammen 160 Euro kosteten."

Was für ein Schwachsinn!! TÜV mit allen drum und dran kostet rund 100€, Stand März 2018!

"Heute fahre ich mit Chauffeur: Bus, Bahnen, Taxi. Und Ihr könnte mich mal."

Besser ist das! Solche uninformierten Gestalten wie Sie braucht auf unseren Straßen niemand.

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