Forum: Panorama
Rentner gibt Führerschein ab: "Für mich ist das eine Bereicherung"
Getty Images

Alle reden über Senioren am Steuer, kaum jemand redet über Menschen wie ihn: Jens-Peter Hugger, 80 Jahre alt, hat seinen Führerschein freiwillig abgegeben. Warum?

Seite 6 von 8
fatherted98 27.05.2018, 09:30
50. man muss...

...nicht seinen Fuehrerschein abgeben um nicht mehr Auto zu fahren....es einfach bleiben zu lassen wenn es nicht mehr geht, reicht vollkommen aus.....dieser Symbolische Akt soll wohl dazu fuehren, dass ein Automatismus daraus entsteht....vorsicht Leute....Ihr werdet alle mal aelter....auch wenn das bei einigen noch weit weg ist.....

Beitrag melden
mwroer 27.05.2018, 09:34
51.

Zitat von mamas&papas
Es sollte ganz klare Pflichten geben: - ab 50 zur Kontrolle - Meldepflicht, wenn jemand über die Fahruntauglichkeit einer Person Kenntnis hat (Alkohol, Drogen, Fehlsichtigkeit, Krankheiten, etc.) und saftige Strafen, wenn man nicht meldet - denn die Uneinsichtigkeit ist extrem verbreitet! - Pflicht der Städte & Gemeiden für Leute ohne Auto den ÖV auszubauen, Einkaufsmöglichkeiten im Ort schaffen, Arztbesuche etc zu ermöglichen oder 'einfach' die in einem Beitrag schon erwähnte Nachbarschaftshilfe ins Leben zu rufen/ auszubauen! - Pflicht der Politik alle selbstfahrenden Autos (und Drohnen) etc zu verbieten! Diese wären theoretisch eine Hilfe für Leute ohne Auto - ABER - eben auch eine super Hilfe für Terroristen und sonstige Gestöhrte per Fernbedienung super bequen rollende Bomben fast an jeden beliebigen Ort zu navigieren!!!
Also mit Ihrem letzten Argument verbieten wir einfach mal alle Autos. Ich gehe nämlich davon aus dass jeder Depp zumindest ein paar Hundert Meter mit dem Auto fahren kann, dann parkt, und die erwähnte Bombe per Fernbedienung zündet.

Ganz verwegene könnten auch auf die Idee kommen einfach zu laufen und den Rucksack dann irgendwo 'zu vergessen'.

Meldepflicht - ist schon mal albern. Sinnvoller wäre 0 Promille generell und sofortiger Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens 6 Monate wenn man bei einer Kontrolle erwischt wird. Selbiges gilt für Mobiltelefone am Steuer.

Ab 50 zur Kontrolle? Unter 50 zur Kontrolle! Wenn ich sehe was vor den Berufsschulen in Autos steigt und WIE die dann losfahren, nö das ist mir jeder 70 jährige der konzentriert fährt und es halt langsamer angehen lässt echt lieber. Wissen Sie warum?

Weil jeder (!) der mich auf der ewig langen Verbindungsstrasse hier in der Nähe überholt, die ausnahmslos Tempo 30 vorschreibt, unter 50 ist und wiederum jeder (!) den ich mit einem Mobiltelefon in der Hand beim Auto oder Rad fahren sehe ebenfalls unter 50 ist.

Ein weiterer Vorteil der Generation 50+ ist auch das sie blinkt. Scheint in Fahrschulen nicht mehr unterrichtet zu werden.

Beitrag melden
fatalismo44 27.05.2018, 09:37
52. Soviel Aufhebens...

...von einer im Grunde nur vernünftigen Entscheidung. Auch ich habe anlässlich meiner Pensionierung den 1964 erworbenen grauen Schein gegen ein "Paderticket" eingetauscht. Auf die ersten Alarmzeichen mochte ich nicht warten.

Klar, ich müsste lügen, würde ich behaupten, ich hätte nicht hin und wieder mit meinem Entschluss gehadert. Aber per Saldo bin ich ganz gut damit "gefahren" und würde es wohl wieder tun.

Beitrag melden
Emma Woodhouse 27.05.2018, 09:40
53.

Zitat von Hamberliner
Das entscheidest nicht Du, das entscheiden "die Leute". Noch sind wir eine Demokratie. Was her muss sind innovative Kompromissvorschläge: Man kann auch eine Zwischenstufe einführen, einen Seniorenführerschein mit Beschränkung auf den unverzichtbaren Aktionsradius, evtl. dazu ein Kennzeichen das hinten auf "L" (lokal) endet - H und E haben wir schließlich auch.
Was für Sie demokratische 'innovative Kompromissvorschläge' sind, fällt für mich unter Stigmatisierung, Willkür und Bevormundung. Fängt schon an mit Festlegung eines 'unverzichtbaren Aktionsradius'. Was soll das sein? Eine Art Leinenzwang?

Beitrag melden
redrat69 27.05.2018, 09:47
54. Ganz ehrlich

Nur auf die Alten rumhacken, finde ich zu einseitig. Ich finde es sollte alle 5 Jahre jeder eine Fahreignungsprüfung inkl Theorie ablegen. Wenn ich sehe, was da so auf den Straßen rumfährt (ganz allgemein) und an Unkenntnis der StVO ist, dann ist das dringend nötig.

Beitrag melden
streckengeher 27.05.2018, 09:50
55. Warum wird der Mann hier kritisiert?

Ich finde es bemerkenswert, wie viele Beiträge hier einen alten Menschen, der unter persönlichem Verzicht eine für sich und die Gesellschaft vernünftige Entscheidung getroffen hat, dafür angreifen. Vor allem frage ich mich nach der Motivation dahinter. Warum freut man sich nicht einfach oder nimmt es achselzuckend zur Kenntnis, sondern wirft ihm wahlweise Selbstdarstellerei, Blödheit (er hätte ja nicht gleich den Schein abgeben müssen) oder fehlende Relevanz (Alte machen gar nicht soviel Unfälle, die Jungen sind schlimmer) vor? Ist das ein Adolf-Hennecke-Reflex? Weil diese Leute wissen, dass sie selbst unweigerlich irgendwann in die Lage kommen werden, dass der eigene Zustand als Autoführer eine Gefährdung für andere darstellen wird, sie aber zu einem Verzicht zugusten der Gefährdeten nicht bereit sind?

Beitrag melden
outsider-realist 27.05.2018, 09:53
56. Erfahrung

Aus Erfahrung habe ich mehr Vertrauen in ältere Verkehrsteilnehmer als in junge..
Aggressive Fahrweise, gefährliches Überholen auf Landstrassen, Pöbeleien im Strassenverkehr u.v.m. erlebe ich fast nur bei der „jüngeren“ Generation. Rentner halten sich meist penibel an Verkehrsvorschriften, weil sie die Konsequenzen im Falle eines Unfalls befürchten. Der Testosteronspiegel ist auch nicht mehr so hoch :-). Ältere Verkehrsteilnehmer werden dann narürlich oftmals von den wilderen als Verkehrshindernis betrachtet. Liegt sann wohl in der Natur der Sache. Wenn jemand nicht mehr fahrtauglich ist, dann soll er es sein lassen. Das ist aber nicht unbedingt eine Frage des Alters.

Beitrag melden
Emma Woodhouse 27.05.2018, 10:01
57.

Zitat von mamas&papas
Es sollte ganz klare Pflichten geben: - ab 50 zur Kontrolle - Meldepflicht, wenn jemand über die Fahruntauglichkeit einer Person Kenntnis hat (Alkohol, Drogen, Fehlsichtigkeit, Krankheiten, etc.) und saftige Strafen, wenn man nicht meldet - denn die Uneinsichtigkeit ist extrem verbreitet! [...] - Pflicht der Politik alle selbstfahrenden Autos (und Drohnen) etc zu verbieten! Diese wären theoretisch eine Hilfe für Leute ohne Auto - ABER - eben auch eine super Hilfe für Terroristen und sonstige Gestöhrte per Fernbedienung super bequen rollende Bomben fast an jeden beliebigen Ort zu navigieren!!!
Sie schlagen allen Ernstes vor, die Bürger sollen dazu verpflichtet werden, ihre Mitmenschen zu observieren und bei einem 'Verdacht' (auf was auch immer) zu verpfeifen? Das hatten wir schon, nannte sich 'Blockwart'. Und die Stasi gibt es nicht mehr. Aber Ihre Rückwärtsgewandtheit zeigt sich ja auch in Ihren weiteren Ausführungen.

Beitrag melden
muckp 27.05.2018, 10:09
58. Wow

Zitat von mamas&papas
Es sollte ganz klare Pflichten geben: - ab 50 zur Kontrolle - Meldepflicht, wenn jemand über die Fahruntauglichkeit einer Person Kenntnis hat (Alkohol, Drogen, Fehlsichtigkeit, Krankheiten, etc.) und saftige Strafen, wenn man nicht meldet - denn die Uneinsichtigkeit ist extrem verbreitet! - Pflicht der Städte & Gemeiden für Leute ohne Auto den ÖV auszubauen, Einkaufsmöglichkeiten im Ort schaffen, Arztbesuche etc zu ermöglichen oder 'einfach' die in einem Beitrag schon erwähnte Nachbarschaftshilfe ins Leben zu rufen/ auszubauen! - Pflicht der Politik alle selbstfahrenden Autos (und Drohnen) etc zu verbieten! Diese wären theoretisch eine Hilfe für Leute ohne Auto - ABER - eben auch eine super Hilfe für Terroristen und sonstige Gestöhrte per Fernbedienung super bequen rollende Bomben fast an jeden beliebigen Ort zu navigieren!!!
mit knapp über 50 fühle ich mich durchaus noch in der Lage Auto zu fahren. Es gibt genug Leute unter 50 die schlechter drauf sind. Wenn schon Kontrolle, dann für alle bitte. Ich habe nichts dagegen alle X Jahre ein Seh- und Höhrtest abzulegen.

Sie möchten tatsächlich von Freunden/Verwandten angezeigt werden wenn der Verdacht besteht, dass man irgendwie fahruntauglich ist? Das wars dann wohl mit der Freundschaft ...
Und wie wollen die Behörden nachweisen, dass ich Kenntnis über eine bestimmte Krankheit von Verwandte XY hatte?

Wie wollen Städte/Gemeinde Einkaufsmöglichkeiten/Arztpraxen etc. schaffen wenn kein Arzt oder Supermarktbetreiber sich da ansiedeln will? Eine "Gemeindesupermarkt" errichten? Nachbarn dazu verdonnern, dass sie die (evtl. ungeliebte) Nachbarn irgendwo hinfahren? Dann muss ich mal eben frei von der Arbeit nehmen weil die Gemeinde will, dass ich meine Nachbarn zum Arzt fahre ... glaubt man wohl selber nicht, oder? Das geht nur freiwillig.

Auf die Terroristernbemerkung gehe ich dann mal weiter nicht ein. Ist mir irgendwie zu blöd

Und für alle die nicht verstehen warum man den Lappen abgibt, sondern es genügt nicht mehr Auto zu fahren: es ging im Artikel auch darum den Anreiz für ein kostenloses Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zu schaffen.

Beitrag melden
Emma Woodhouse 27.05.2018, 10:35
59. Es steht im Artikel

Zitat von fatherted98
...nicht seinen Fuehrerschein abgeben um nicht mehr Auto zu fahren....es einfach bleiben zu lassen wenn es nicht mehr geht, reicht vollkommen aus.....dieser Symbolische Akt soll wohl dazu fuehren, dass ein Automatismus daraus entsteht....vorsicht Leute....Ihr werdet alle mal aelter....auch wenn das bei einigen noch weit weg ist.....
Kostenloses Jahresticket gegen FS

«Seit Anfang des Jahres haben dort knapp 120 Senioren ihren Führerschein abgegeben, wie Christian Walz vom städtischen Seniorenbüro sagt. Im Gegenzug haben sie ein Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr erhalten, gültig für den gesamten Landkreis [...]»

Beitrag melden
Seite 6 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!