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Rettungseinsatz in Fukushima: Drei Strategien gegen Super-GAU

Im Kampf gegen die Katastrophe im AKW Fukushima setzt Japan jetzt auf einen Dreipunkteplan: Hubschrauber und Wasserwerfer versuchen die Reaktoren zu kühlen, außerdem wird eine Stromleitung für ein neues Kühlsystem verlegt. Doch die hohe Radioaktivität bremst den Rettungseinsatz.

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danfoe 17.03.2011, 08:10
1. sehr gute Strategie

Diese 3-Punkte-Strategie ist ja ganz wundervoll:
Eine Stromleitung bauen, um damit die elektrischen Wasserpumpen anzutreiben... aufwachen, Leute!
Damit sind die Wasserpumpen der Wasserwerfer gemeint!
Und diese Wasserwerfer sprühen eben das vom Meer abgepumpte Wasser auf den Reaktor.
Wundervoll. Was nicht verdampft, fließt als verseuchtes Meerwasser entweder zurück ins Meer oder ins Grundwasser.
Ein ganz ein tolles 3-Punkte-System, das macht wirklich Mut.
Besser als nichts, das ist mir klar.
Aber Leute, glaubt mir - das ist doch alles schon am Ende.
Seht euch einfach die Fotos der Kraftwerksreste an - wenn mir einer glaubhaft machen kann, dass so ein funktionsfähiges Kernkraftwerk aussieht - und dass die ganzen Leitungen und Pumpen nicht benötigt werden, die da jetzt verkohlt und verbogen herumhängen, falls sie überhaupt noch da sind.... der gehört halt dann zur süßen Atomlobby.
Immer wieder nett, die Dummheit der Menschen live zu erleben.
Ach ja. Schöne Unterhaltung, wenn's nicht so dermaßen traurig wäre.

Zitat von sysop
Im Kampf gegen die Katastrophe im AKW Fukushima setzt Japan jetzt auf einen Dreipunkteplan: Hubschrauber und Wasserwerfer versuchen die Reaktoren zu kühlen, außerdem wird eine Stromleitung für ein neues Kühlsystem verlegt. Doch die hohe Radioaktivität bremst den Rettungseinsatz.

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amarildo 17.03.2011, 08:12
2. meinung

Zitat von sysop
Im Kampf gegen die Katastrophe im AKW Fukushima setzt Japan jetzt auf einen Dreipunkteplan: Hubschrauber und Wasserwerfer versuchen die Reaktoren zu kühlen, außerdem wird eine Stromleitung für ein neues Kühlsystem verlegt. Doch die hohe Radioaktivität bremst den Rettungseinsatz.
Die Tsunami hat mehr als 10000 Personen getoetet und die Medien machen einenZirkus ueber die beschaedigten AKW wo bis jetzt nur zwei Tote gemeldet wurden.
Die Japaner haben sich noch nicht in die Hose gemacht.
Aber im Westen zeigt man soviel Angst als wenn die Welt untergehen wuerde.

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eternalorakel 17.03.2011, 08:13
3. FolGe Nr.?

Zitat von sysop
Im Kampf gegen die Katastrophe im AKW Fukushima setzt Japan jetzt auf einen Dreipunkteplan: Hubschrauber und Wasserwerfer versuchen die Reaktoren zu kühlen, außerdem wird eine Stromleitung für ein neues Kühlsystem verlegt. Doch die hohe Radioaktivität bremst den Rettungseinsatz.
Hallo Spiegel! Schreibt doch wenigstens eine Nr. hinter euren minütlichen Beiträgen, sonst verliert man bei Eurer Dayly Soap "Hollywood auf der Durchreise in Japan: Wie verasche ich die Weltbevölkerung" den Durchblick! Die Folgen kommen durcheinander und man weiß ja nicht mehr, welche Folge man bereits aufgenommen hat und welche nicht.

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Dunedin 17.03.2011, 08:14
4. ulkige Bilder

was sollen uns diese weichgezeichneten, oder verwaschenen Bilder des mittlerweile skelettierten AKW Fukushima und seiner angrenzenden Blöcke eigentlich illustrieren ?
Endzeitstimmung ? Eine atomare Wolke ?( Radioaktivität sieht man bekanntlich nicht)

Ich würde mich über eher über aktuelle aber dafür scharfe Fotos interessieren, sodaß man evtl. einen weiteren fortschreitenden Verfall des AKW daraus herauslesen könnte

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messego22 17.03.2011, 08:16
5. Zwischenlager weggesprengt?

Gibt es eigentlich Informationen über den Zustand der Abklingbecken für die zwischenzulagernden Atommüll-Brennstäbe, die m.E. jeweils im "Dachgeschoss" der Fukuchima-Reaktorgebäude integriert sein sollen? Wo befindet sich jetzt deren ursprünglicher Inhalt nach den beiden heftigen Explosionen?

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sarahj3 17.03.2011, 08:19
6. so spät

absolut unverantwortlich, wie spät hier reagiert wird. Schon gleich nach dem Ausfall der Kühlsysteme hätte man die Brennstäbe auf Distanz und aus dem Reaktor nehmen müssen (raus, ins Abklingbecken) und mittels herbeigeschafften (Diesel-) Generatoren und Pumpen für eine gesicherte Kühlung, bzw. für Wassernachschub sorgen müssen.
Das Selbe würde vermutlich auch bei uns passieren, wenn ich mir unsere Herren "Verantwortlichen" so anschaue. Auch hier würde zuerst mal beschwichtigt, anstatt gleich zu handeln.
Gibt es bei uns denn Ersatzpumpen, Ersatzdiesel, Transport(humschrauber), Personal etc. um im Falle eines Totalausfalls des Kühlsystems innerhalb weniger Stunden einen Ersatz herbeizuschaffen? Nein.
Ausserdem hätten die Leute in unseren KKWs nur 2h Zeit, nicht 8 bevor die Batterien leer sind.

Meine Lösung: verpfichtet die Manager per Vertrag, dass sie im Störfall selbst mit Schraubenschlüssel und Schweisbrenner PERSÖNLICH rein müssen. mal sehen ob sich dann was tut. Eine Technologie, der man sich im Fehlerfall nicht mal mehr nähern kann, geschweige denn etwas sinnvol reparieren ist absolut unverantwortlich.

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Dunedin 17.03.2011, 08:21
7. ulkige Bilder

was sollen uns diese ständig weichgezeichneten, oder verwaschenen Fotos des mittlerweile skelettierten AKW Fukushima und seiner angrenzenden Blöcke eigentlich illustrieren ?
Endzeitstimmung ? Eine atomare Wolke ?( Radioaktivität sieht man bekanntlich nicht)

Ich würde mich über eher über aktuelle aber dafür scharfe Fotos interessieren, sodaß man evtl. einen weiteren fortschreitenden Verfall des AKW daraus herauslesen könnte

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zurigo 17.03.2011, 08:22
8. Super GAU?

Weshalb steht in der Überschrift Super-Gau? Was gibt es denn grösseres als der "Grösste Anzunehmende Unfall"?

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leser1801 17.03.2011, 08:23
9. das nützt auch nichts mehr....

Zitat von ecua
Hubschrauber und Wasserwerfer sollen nur die Radioaktivität am Boden halten. Das hat nichts mit der Kühlung zu tun. Brennstäbe müssen jahrelang gekühlt werden!!! Die Pumpen sind verunreinigt durch Meerwasser, Strom wird erst nach 6 Tagen gelegt. Da werden noch Köpfe rollen.
So wichtig es ist, später dieses Fiasko aufzuarbeiten, schon um anderen Ländern und Generationen wichtige Erkenntnisse zu geben, so sinnlos ist es, jetzt über "rollende Köpfe" zu spekulieren. Außerdem geht es eh aus wie immer: schuld war niemand. Wer nach Schuldigen sucht ist ein Defätist oder er ist "typisch deutsch". Sie werden sehen, wie das alles unter den Teppich gekehrt wird. In Japan ist es schon seit langer Zeit bekannt, dass in der Betreiberfirma Korruption und Missmanagement herrscht. Da wurde ja auch nichts daran geändert sondern nur arrogant behauptet, alles sei sicher.

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