Forum: Panorama
Roadtrip durch den Osten: Land voller Träume
Thomas Victor

Was bewegt Menschen im Osten Deutschlands? Ein Fotograf und ein Reporter sind dieser Frage auf einem Roadtrip nachgegangen. Was sie erfahren haben, hat ihren Blick auf die Region zwischen Sachsen und Sassnitz verändert.

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leusch 01.04.2018, 00:03
10. Träumer

„Vielleicht schlummert am Schnittpunkt zwischen Solidarität und Toleranz also noch ein neuer gesellschaftlicher Traum und wir müssen uns bloß trauen, ihn zu träumen.“

Ja, Herr Thelen, dann träumen Sie Ihre linken Träume „zwischen Solidarität und Toleranz“ ruhig weiter.
Nach Ihrem Bericht sind Sie schon mit Vorurteilen in Dresden losgefahren. Ja, man hat dort nur bullige N.a.z.i.s getroffen, die Spaziergänger der Pegida natürlich nicht gesprochen.
Der Bericht ist ein Beispiel für linke Manipulation. Von den wirklichen Sorgen der Menschen dort kein Wort, versteht ein Mensch aus dem Westen ja auch nicht.
Aber obigen Unsinn aller Linken träumen, Toleranz predigen bis zur Selbstaufgabe.
(Bin kein „Ossi“)

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dcj 01.04.2018, 00:23
11. Gerne

Mehr solcher Berichte, in denen unvoreingenomnen über die Befindlichkeiten der Bevölkerung berichtet. Wie wäre es das Gleiche bei den Nachbarn in Mitteleuropa zu versuchen?

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chocolatefactory 01.04.2018, 00:24
12. Binsenweisheit

Netter Artikel, aber das Fazit hätte ich Ihnen vorher schon schreiben können. Der Spiegel täte gut daran, öfters mal seine Abschätzigkeit dem Osten gegenüber abzulegen zugunsten vorurteilsfreier Betrachtung. Bin selbst aus dem Osten, Spiegelleser seit 1990 und finde mich und mein Umfeld dort selten wieder.

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Alfred +1 01.04.2018, 01:21
13. Danke

für den Bericht aus dem Zoo Ostdeutschland. Hat sich dabei ein Praktikant der SPON-Redaktion ausgetobt? Ich habe noch Tagebücher meiner Reisen aus den achtziger Jahren in die Balkanstaaten. Kann ich die irgendwie bei SPON ebenso verwerten? Fotos gibt es dazu auch, allerdings nur schwarz-weiß. Der Artikel kommt mir wie ein Reisebericht eines unreifen Abiturienten mit literarischen Ambitionen vor. Oder praktiziert SPON hier die Journalistenvorschule? In diesem Fall bitte ich SPON darum, die beiden Kameraden einen süd-nördlichen Roadtrip am Bodensee beginnen und an der Nordsee enden zu lassen und dabei die Rhein-Main-Linie nicht zu verlassen. Möglicherweise werden dann andere Zooinsassen interessant!

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Instin 01.04.2018, 07:17
14. Gebrauchter Kombi

Was ist ein "gebrauchter Kombi"?
Ist ein Auto mit dem ich fahre nicht immer ein Gebrauchtes?
Oder soll dieser Satz die Ehrlichkeit des Artikelschreibers unterstreichen?
Aber das ist die Ehrlichkeit von Gebrauchtwagenhändlern.

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J. Hotzenplotz 01.04.2018, 08:09
15. Wunderbarer Artikel und Kommentare...

...und es ist, wie immer: die laute pöbelnde Minderheit diktiert die Schlagzeilen...schade für den Osten, denn so ist er mehrheitlich überhaupt nicht. An die "Ossis", die noch Träume haben und diese auch wahr werden lassen: seid lauter und kultivierter als DAS Volk...der Klügere darf definitiv nicht nachgeben! Viele Wessis merken den Unterschied und schätzen das!

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tomquixote 01.04.2018, 09:57
16. Die Hitler kommen und gehen …

… das deutsche Volk, der deutsche Staat aber bleiben. So stand es 1945 im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands an jeder Straßenecke. Man erkennt daran den Unterschied im Blick auf die Mitte Europas seitens der Sowjets und der Westalliierten. Moskau war in den Krieg gezogen, um Hitler zu eliminieren und eine Volksrepublik Deutschland aufzubauen; um ein solches Gebilde stabil zu machen, musste man der Bevölkerung ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer völkischen Einheit zugestehen. Für die Westalliierten dagegen war ein solches Nationalgefühl schierer Horror; es musste, soweit es ging, beseitigt bzw. unterdrückt werden. Dafür war es nötig, der deutschen Bevölkerung ein permanentes Schuldgefühl für alle - imaginären wie tatsächlichen - Untaten der NS-Regierung aufbürden. Leider führte diese Politik zu einem Staat, der unter der Wucht der heutigen Immigranten immer instabiler wird, wohingegen die ehemalige DDR von diesem Gefühl weitaus weniger betroffen ist. Aber "alles fließt" und so wird sich dieses krankhafte Gefühl einer ewigen deutschen Schuld vielleicht auch einmal auflösen.

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was-zum-teufel... 01.04.2018, 10:14
17. Wenn ich nicht muss, lasse ich es sein.

Schön, den Osten so zu verklären. Interesse habe ich an den Einwohnern dort NULL. Ich bin froh, wenn ich den Korridor nach Berlin (West) passiert habe. 2.000.000.000.000 Euro in ein Land gesteckt, welches feindlich gegenüber allem ist, was nicht deren Mustopf entsprungen ist. Schade um das viele viele viele Geld :-( !

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schensu 01.04.2018, 10:31
18. Wohlfeiler Vorschlag

Zitat von J. Hotzenplotz
...und es ist, wie immer: die laute pöbelnde Minderheit diktiert die Schlagzeilen...schade für den Osten, denn so ist er mehrheitlich überhaupt nicht. An die "Ossis", die noch Träume haben und diese auch wahr werden lassen: seid lauter und kultivierter als DAS Volk...der Klügere darf definitiv nicht nachgeben! Viele Wessis merken den Unterschied und schätzen das!
Laut und kultiviert ist ein Widerspruch!
Gerade westdeutsch Sozialisierte sind überwiegend nicht zur Wahrnehmung von Zwischentönen oder dem Zwischen-den-Zeilen-Lesen in der Lage. Jahrzehntelange Brechstangenindoktrination mit schreiend jubelbunter Werbung hat Gestalten wie Barth & Co ausgeworfen, die laut und banal eine kritikunfähige Masse bedienen.
Der dafür empfängliche Deutsche in Ost wie West merkt: Nur wer laut ist wird medial wahrgenommen.
Der Artikel ist nett - bleibt jedoch eine Ausnahme.

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spon-tan 2012 01.04.2018, 11:29
19. Suche nach dem Stereotyp erfolgreich (abgehakt)

Irgendwie kommen mir die Berichte aus dem OSTEN auf SPOn immer wie vorgefertigt vor, immer die selbe Leier. Es wird über das geschrieben, was man sich schon Wochen vorher im Westen ausgemalt hat, wie der Osten sein soll. Und genau das "findet" man dann auch ganz zufällig dort wieder. Ob man einen Bericht von heute liest oder von vor 10 Jahren, alles immer die selben Aussagen. Dabei ist die Wirklichkeit der Lebensrealität im Kern nicht viel anders als im Westen, nur dass man dort natürlich auch mal die Provinz besuchen müsste (z.B. Harz, Eifel oder Oberpfalz). Der ländliche Raum stirbt in Ost und West, nur sind im Osten die Auswirkungen noch krasser. Stereotypen helfen da nicht weiter.

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