Forum: Panorama
Rockerkriminalität: "Wir sind im Krieg"

Todesschüsse auf offener Straße, Schlägereien, Handgranatenattacken - die Gewaltexzesse von Hells Angels und Bandidos fordern den Rechtsstaat heraus. Jetzt wollen die Rocker sich selbst auch noch groß feiern: Die Polizei ist alarmiert.

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Mitti 13.11.2009, 12:15
1. Berichterstattung ...

Übel, dass diesen Banden derart viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Die Presse sollte sich meiner Meinung nach bei der Berichterstattung zurückhalten, da die Motorradbanden ähnlich wie rechte Gruppierungen als Rattenfänger für Gewaltbereite und sozial Schwache fungieren und ihr zunehmender Bekanntheitsgrad ihnen helfen wird, neue Anhänger zu rekrutieren.

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Grossbong 13.11.2009, 12:21
2. Durchgreifen

Ich frage mich wirklich, warum die Polizei sich von diesen Typen auf der Nase herumtanzen lassen muss bzw. die armen Jung die Rübe hinhalten sollen, bloß weil der/die Innenminister sich ausgerechnet in diesem Fall scheuen die harten Bandagen anzulegen.
Es gibt den § 127 StGB (Bildung bewaffneter Gruppen):

"Wer unbefugt eine Gruppe, die über Waffen oder andere gefährliche Werkzeuge verfügt, bildet oder befehligt oder wer sich einer solchen Gruppe anschließt, sie mit Waffen oder Geld versorgt oder sonst unterstützt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Oder gar den 129 StGB (Bildung einer kriminellen Vereinigung).

Ob Hells Angels oder Banditos, das Regiser der Straftaten ist schon viel zu lang. Diese Clubs gehören bundesweit verboten, so wie schon die Chicanos in Brandenburg. Punkt.

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Cat 13.11.2009, 12:41
3. Jetzt wollen die Rocker sich selbst auch noch groß feiern

...na und?
Warum lasst ihr von der "schreibenden Zunft", oder soll ich besser schreiben "polemisierenden" Zunft unsere Szene nicht in Ruhe? Wenn ihr Pressefuzzis über gewalttätige Banden aus denen die Mitglieder aus Migrantenhintergrund stammen genauso abfällig schreiben würden, würden eure Redaktionsräume schneller brennen als ihr zum Löscher greifen könntet!
Aber dann müßtet ihr euch den Vorwurf der faschistoiden Berichterstattung anhören müssen!

"Obwohl Migranten einen deutschen Bürger in der U-Bahn zum Krüppel treten wagen sie es sich Ramadan zu feiern!"
*sarkasmusmodus-aus*

Aber das ist genau das Niveau was der obige Artikel mitbringt.
WIR regeln unsere "Probleme" selber und selbstständig, getreu dem Motto der Deutschen Gutsherrenart und Bibel: Auge um Auge, Zahn um Zahn!

just my 2cents

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artbond 13.11.2009, 12:59
4. Hundertschaft

In Tübingen wurde die Tage ein Uni-Hörsaal von einer Hundertschaft Polizei geräumt... Wenn Rocker Bandenkriege austragen ist keine zur Stelle, nicht mal Bilder werden gemacht.

Armes, armes Deutschland mehr fällt mir dazu nicht ein

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lars s. 13.11.2009, 13:06
5. Gottlose Rocker

Zitat von Cat
...na und? Warum lasst ihr von der "schreibenden Zunft", oder soll ich besser schreiben "polemisierenden" Zunft unsere Szene nicht in Ruhe? Wenn ihr Pressefuzzis über gewalttätige Banden aus denen die Mitglieder aus Migrantenhintergrund stammen genauso abfällig schreiben würden, würden eure Redaktionsräume schneller brennen als ihr zum Löscher greifen könntet! Aber dann müßtet ihr euch den Vorwurf der faschistoiden Berichterstattung anhören müssen! "Obwohl Migranten einen deutschen Bürger in der U-Bahn zum Krüppel treten wagen sie es sich Ramadan zu feiern!" *sarkasmusmodus-aus* Aber das ist genau das Niveau was der obige Artikel mitbringt. WIR regeln unsere "Probleme" selber und selbstständig, getreu dem Motto der Deutschen Gutsherrenart und Bibel: Auge um Auge, Zahn um Zahn! just my 2cents

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kurty 13.11.2009, 13:08
6. Vorschlag

Ich hätte da einen Vorschlag, der übrigens Sezenen übergreifend verwendet werden kann. Also für alls Rocker, Hooligans und andere Organisationen und Gruppierungen, die sich gerne auf offener Straße "bekriegen". Es gibt genug leerstehende Lagerhallen in Deutschland. Die Polizei soll doch einfach eine davon anmieten, die Gruppen dorhin einladen und enfach die Türen verriegeln. Dann können sich die Herrschaften nach Lust und Laune die Köpfe einschlagen, ohne das unbeteiligte zu Schaden kommen. Und wenn wieder Ruhe herscht, kann man mit einem Bagger die Verletzten einfach abtransportieren. Natürlich unterschreibt jeder Teilnehmer vorher, dass er auf ärztliche Hilfe (auf Krankenkasse) verzichtet und alle Behandlungen privat Zahlt. Wäre ja noch schöner, wenn die Allgemeinheit dafür aufkommen muss.

Wenn dann noch Web-Cams installiert werden, um das Spektakel im Internet gegen Bezahlung zu betrachten, können die Kosten für Miete und Polizei auch noch eingebracht werden.

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Roque Spiegel 13.11.2009, 13:10
7. ...

Zitat von Cat
[...] Aber das ist genau das Niveau was der obige Artikel mitbringt. WIR regeln unsere "Probleme" selber und selbstständig, getreu dem Motto der Deutschen Gutsherrenart und Bibel: Auge um Auge, Zahn um Zahn! just my 2cents
Fein, dann regeln Sie Ihre Probleme in einem Staat, der Selbstjustiz auch gestattet.

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lars s. 13.11.2009, 13:22
8. Rocker sind wie kleine Kinder

[QUOTE=Cat;4557863]...na und?
Cat, was hast Du von Gewalt ?
Lies mal , was Du schreibst. Jesus würde Dich zurechtweisen , wenn Du aus dem alten Testament interpretierst und es nicht verstanden hast. Bevor Du an das Buch der Bücher herangehst, fange erst einmal an zu lesen und suchst eine Gemeinde auf , wenn Du Fragen hast.
Auch verurteilst Du andere Gangs, welche sinnlos prügeln.
Warst Du dabei und hast Du es verhindern können ?
Nein ! Du lebst in Deiner eigenen Welt und meinst es besser zu machen.
Dann geb mir bitte doch Deine Nummer, damit ich Dich anrufen kann, wenn unter 110 niemand erreichbar ist.

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prenzberger 13.11.2009, 13:29
9. Wenn man den Artikel analysiert...

...dann kommt man zum Schluss, dass der Journalist hier vielleicht nicht zu 100% unparteiisch ist, aber sich immerhin bemüht, mehrere Seiten und mögliche Aspekte der Geschichte zu beleuchten. Verschiedene Seiten kommen zu Wort, keine von ihnen wird zur absoluten Wahheit erklärt.
Warum mir das so auffällt?
Sowas sieht man immer seltener. Besonders im Spiegel.

Aber eine solche Schreibweise ist wichtig, auch beim Thema "Rocker", für die ich übrigens keine Sympathien hege, darum geht es mir hier auch gar nicht.
Als Sportschütze habe ich vor einem halben Jahr schmerzlich vermisst, dass sich die Presse (und allen voran Stern und Spiegel) um etwas Ausgewogenheit und Fairness bemüht.

Und wenn man dann mal einen typischen Artikel über legale, gesetzestreue Sportschützen neben diesen Artikel über gesetzlose und gewalttätige Rocker legt, dann staunt man schon, warum man erstere stigmatisiert und beleidigt, während man sich bei den Rockern um Ausgewogenheit bemüht.

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