Forum: Panorama
Roger Waters: Ex-Pink-Floyd-Sänger kritisiert Benefizkonzert für Venezolaner
AP/ Shane Keyser/ The Kansas City Star

Milliardär Richard Branson plant ein Konzert für die notleidende Bevölkerung in Venezuela. Ex-Pink-Floyd-Sänger Roger Waters hält davon nichts - und macht den USA schwere Vorwürfe.

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rabbijakob 20.02.2019, 08:38
1. Bravo Roger Waters...

.... denn jemand wie er hat verstanden um was es in der Welt geht, und vielmehr hat er den Mut es zu sagen. Erstaunlich ist, dass die USA ihre humanitäre Hilfe nur auf Erdölstaaten beschränkt, und damit die Regierungen übernehmen will. Ich wüßte da noch viel mehr Staaten wo Diktatoren regieren... aber die haben kein Öl.

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fkfkalle3 20.02.2019, 08:48
2. Unverbogen, wie gehabt

Roger Waters hatte schon immer einen Standpunkt zu den jeweils aktuellen Problemen der Gegenwart auch der Vergangenheit. Man braucht dem kaum etwas hinzuzufügen. Mir ist die Haltung der EU mehr als suspekt. Anstatt als Verbund in einem Land zu invetieren,das schon aus Eigennutz, verschärft man die Probleme . als treuer Vasall von der USA Gnaden.

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schlumz 20.02.2019, 08:57
3. rabbijakobheute, 08:38 Uhr

was ist falsch daran eine hungernde Bevölkerung zu unterstützen, obwohl Sie das zynische Glück hat in einem Erdölstaat zu überleben?

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scharfekante 20.02.2019, 09:02
4. Bravo Roger Waters

Lieber Spiegel, warum werden die US-"Sanktionen" immer weggelassen? Das ist doch grotesk, die USA zahlen ihre Oelschulden von $ 20 MilliARDEN an Venezuela nicht, um sich dann von der Weltgemeinschaft fuer ein scheinheiliges Angebot von $ 20 MillIONEN "Hilfsguetern" feiern zu lassen. Roger Waters ist einer der wenigen Prominenten, die den Mut haben, von Ihrer Intelligenz Gebrauch zu machen.

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golocine 20.02.2019, 09:11
5. Eine erfrischende Stimme im Gleichklang der Berichterstattung

Wie selbstverständlich wird über Venezuela als eine Diktatur geredet. Der selbsternannte Präsident, der von Staaten anerkannt wird, die auch zum Amtsantritt des gewählten Präsidenten anwesend waren ( Maduro, für die die es vergessen haben), erscheint täglich vor den Mikrophonen der nationalen und ausländischen Medien. In einer Diktatur? In Deutschland sollte doch eigentlich noch Erinnerung an die Zustände einer Diktatur vorhanden sein. Bitte, liebe Berichterstatter, erweitern Sie doch ihren und unseren Horizont und forschen nach über die Ursachen der Lage in diesem Land. Und über die Veränderungen, die einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung seit Hugo Chavez erlebt haben ( und ich rede nicht von den Venezolanern, die seitdem ihre Privilegien verloren haben und wie das kubanische Exil, diesen Privilegien nachtrauert). Aber es geht ja eigentlich gar nicht um die Venezolaner oder um Maduro. Es geht um das Prinzip der Nichteinmischung in Angelegenheiten eines souveränen Landes. Hat mal jemand nachgeforscht, wieviele Interventionen es auf dem amerikanischen Kontinent gegeben hat, und wieviele Demokraten an die Macht gekommen sind? Die Generäle in Guatemala, in Brasilien, Argentinien , Chile? Humanitäre Hilfe ist heutzutage der Deckmantel um eine Intervention zu rechtfertigen. Aber das die prekäre Lage auch durch eine gezielte Wirtschaftsblockade entstanden ist, ist das keine Analyse wert? Mein Gott, das Schema wiederholt sich. Wie könnte man paraphrasieren , it's oil, gold and coltan, stupid .

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pcgottschalk 20.02.2019, 09:25
6.

Roger Waters hat einen wichtigen Beitrag zu den Problemen in Venezuela gemacht. Man muss nur die Aussagen der Trump Regierung aufmerksam hören, um zu der gleichen Meinung wie Waters zu kommen. Zitat John Bolton, Sicherheitsberater von Trump: "Wir führen Gespräche mit großen US-Unternehmen, die entweder in Venezuela tätig sind oder wie im Fall von Citgo in den Vereinigten Staaten. Ich glaube, wir haben alle das gleiche Ziel. Es wäre für die Vereinigten Staaten wirtschaftlich von großer Bedeutung, wenn amerikanische Öl-Gesellschaften investieren und die Fördermöglichkeiten aufbauen können." Die EU Staaten spielen da offensichtlich mit - für mich völlig unverständlich.

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muellerthomas 20.02.2019, 09:26
7.

So sehr ich ihn als Musiker schätze, seine politischen Äußerungen waren in letzter Zeit häufiger sehr abstrus.

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bruno_67 20.02.2019, 09:30
8.

Zitat von schlumz
was ist falsch daran eine hungernde Bevölkerung zu unterstützen, obwohl Sie das zynische Glück hat in einem Erdölstaat zu überleben?
Wenn es um die hungernde Bevölkerung ginge, könnten die USA ja auch einfach ihre Wirtschaftsblockade von Venezuela aufheben. Dann könnte Venezuela vielleicht seine Bevölkerung selbst versorgen....

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penie 20.02.2019, 09:38
9. Können meine Mitforisten eigentlich lesen?

Maduro hat die Verfassung praktisch außer Kraft gesetzt, Maduro steckt Oppositionelle ins Gefängnis, Maduro sorgt dafür, dass Unterstützer Pfründe bekommen, Maduro sorgt dafür, dass politisch Andersdenkende hungern dürfen, Maduro ...
Die Beweislast, dass es sich hier um eine Diktatur handelt, ist erdrücken. Sich dann über den "Gleichklang" der Presse zu mokieren und diese Diktatur schön zu reden, ist schlichtweg albern. Ich behaupte doch auch nicht, die Erde sei eine Scheibe, weil die herrschende Meinung "Kugel" ist und sonne mich dann als unabhängiger Denker.

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